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Artikel mit Tag ‘Vergleich’

Die Welt wird immer bekloppter. Auf der einen Seite kommt raus, daß eine Privatfirma heimlich (ob nun mit oder ohne Behördenzustimmung, darum wird noch gestritten) einen Kernreaktor in ihrem eigenen Mini-Bunker nahe New York betrieb, um Materialien zu testen. Auf der anderen Seite, daß die NSA in der Wüste von Utah eine riesige Datenhalde bauen will, wo sie den gesamten Globus überwachen können. Obwohl: ist das wirklich die andere Seite? Oder gehört das in den gleichen Topf? Vielleicht hätte man sich zusammentun sollen, dann hätte man wenigstens ein bißchen Strom, der nötig sein wird, die Yottabytes zu durchsuchen. Auch die Stasi hatte wahrscheinlich ein relativ vollständiges Bild ihrer Gegenseite. Mangels Auswertung nutzten und nützen diese Daten aber wenig, das gleiche Problem dürften die Datensammler der US-Horch-und-Guck-Fraktion haben. Noch dazu: das Datenwachstum ist, was sinnvolle Daten betrifft, maximal linear ansteigend. Der schwachsinnige Anteil der Daten (Facebook, Google+ und andere Foren) dürfte exponentiell ansteigend sein, was die Auswertung in naher Zukunft schwierig machen wird und in ferner eher unmöglich.

Einerseits ist das tröstend, weil die “Vorratsdatenspeicherung” oder eher Dauer-Ausspionage des Bürgers nicht mehr ganz so wild sein wird. (mehr…)

Ich habe es gewagt. Ich habe mir die neue besorgt. Die Berichte über das Canon-Wunder waren einfach zu schön, um wahr zu sein. Und solange ich die alte nicht verkauft habe, kann ich mal locker einen Test machen.

BTW, die alte Canon EOS 500D wies IMHO Pixelfehler auf, natürlich waren es keine Dead oder Stuck Pixels. Aber ab 2 Sekunden Belichtungszeit immer an der gleichen Stelle 2 rote und ein weißer Punkt ist gerade bei Nachtaufnahmen etwas störend. Natürlich sind es Hot Pixels, aber die dürften doch eigentlich erst ab Belichtungszeiten > 30 Sekunden auftreten. Ab 120 Sekunden wurden es dann tatsächlicherweise mehr. Der Canon-Service meinte: gegen Hot-Pixels könne man nichts machen, damit müsse man leben. Man habe aber die Kamera justiert. Interessanterweise sind die Pickels nach der “Justierung” weg. Merkwürdig, merkwürdig. Es gibt da auch Verfahren zur Selbsterkennung, die im Netz kursieren: Sensorreinigung bei geschlossenem Bajonett (also nur Verschlußklappe drauf) mindestens 30 Sekunden lang laufen lassen und die Hotpixel-Selbsterkennung würde sie wegdrücken. Hat bei mir nie geklappt. Aber letztlich werden die dort nur wenig anderes gemacht haben, das wiederum hat über 2 Wochen gedauert…

Aber ich will nicht meckern, sie ist nun quasi besser denn je und insofern sehr gut geeignet für einen kleinen Test. Ich habe einen kleinen Aufbau mit ein paar alten Tassen gemacht, ein Stativ davor gesetzt und beide Kameras mit dem gleichen Objektiv und gleichen Zeiten ins Rennen geschickt. Dabei habe ich die ISO-Zahlen hochgezogen und so hat man einen guten Vergleich. Hier ist das Verzeichnis, in dem die Fotos liegen:

http://bigmedia.dicke-aersche.de/eos-tests/

Der Vergleich mit offener Blende ist nicht ganz so aussagekräftig, da hier einfach noch zu viel Licht durch das Objektiv strömt. Ich muß auch dazu sagen, daß die Bilder auf die wesentlichen Motiv-Einheiten gecroppt sind und natürlich, daß logischerweise die Canon EOS 550-Bilder größer sind als die 500-Bilder, 18 Megapickel sind nunmal mehr als 15, also auch größer bei gleichem Bildausschnitt.

Bei Blende 8 sieht die Sache schon etwas besser aus. Zugegeben, trotz Stativ sind die Bilder nicht immer scharf, was daran liegen könnte, daß ich Depp vergessen hatte, den Stabi des Objektivs auszuschalten. Aber bei 17mm macht das eigentlich keinen großen Unterschied, weswegen wir die minimalen Unschärfe-Unterschiede hier mal außer Acht lassen. Was mich mehr wundert, ist die unterschiedliche Farbdarstellung. Bei beiden Kameras hatte ich den Modus Neutral gewählt. Damit dürften zumindest innerhalb einer Serie einer Kamera keine wesentlichen Lichtunterschiede entstanden sein. Ach ja, natürlich sind die normalen Reihen mit Standard-Unterdrückung bei High-ISO-Rauschen gemacht worden. Ich weiß nicht genau, ob das bei 800 oder 1600 bemerkbar wird, da bleibt das Handbuch bewußt schwammig. Jedenfalls sieht man bei den Bildern sehr schön, wie sich ab ISO800 die Spreu vom Weizen trennt. Hier prescht die 550D stark vor, und sie behält den Vorsprung bis zur Königsdisziplin ISO12800! Ja, man könnte sogar mit diesen Bildern etwas anfangen, auch wenn man sie auf 2-3 Megapixel runterskalieren müßte, um den Rauscheffekt aufzufangen. Das ist tatsächlich wie in diversen Tests beschrieben. Trotz mehr Pixel bei gleich großem Sensor hat diese Kamera es geschafft, das Rauschen deutlich besser in den Griff zu bekommen! Super!

Der Vollständigkeit halber habe ich noch von beiden Kameras ISO1600 und ISO3200 Bilder gemacht, einmal ohne High-ISO-Rauschreduzierung und einmal mit der höchsten Stufe “Stark”. Letzteres hat zur Folge, daß Konturen weicher werden. Auch hier liegt die 550 vorn, jedenfalls kann man das an der ISO3200-Aufnahme sehen. Das könnte natürlich auch am besseren Ausgangsmaterial liegen. Aber diese Aufnahmen sind eigentlich gar nicht so sehr als Vergleich zwischen den Kameras gedacht, vielmehr kann man hier sehen, was einem wann lieber ist: keine Rauschunterdrückung dort, wo man Konturen und Texterkennung o.ä. braucht. Wo klare Flächen wichtiger sind, liegt die Rauschunterdrückung vorn. Man kann nicht beides haben, leider.

Wie auch immer, die EOS 550D ist ihren Preis wirklich wert, auch wenn ihre Bedienung schon wieder leicht anders ist und mich ein weiteres Mal an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringt. Übrigens: ein interessantes Feature ist der Crop-Film-Modus. Mit ihm kann man nur 640×480 Pixel aufnehmen, aber es wird quasi gleich 7x “digital gezoomt”. Dort, wo man also nicht volle Superqualität braucht, also z.B. bei einem Großteil des Youtube-Schrotts, der so pixelig eingestellt wird oder sogar die Qualität, in der TV-Sender ihr Zeug ins Netz stellen, kann man damit immer noch locker mithalten. Wann kommt eigentlich Double-HD oder sowas? Ich bin ja lange der Meinung, daß auch im Filmbereich die Pixel-Zahlen variabler nach oben gestaltet werden müßten. Auch wenn die CPUs das zur Zeit nicht packen, aber wenn ich bedenke, daß die Pixelzahlen im Foto-Bereich mittlerweile an der 20-Mega-Grenze kratzen, sind die 2 Megapixel für den Film-Bereich echt erbärmlich. Und das nur, damit sich wieder irgendeine rückwärtsgewandte Industrie die Taschen vollstopft. Mein Apell an Intel und Konsorten: macht euer eigenes Film-Ding ohne die Film-Industrie, die Inhalte werden schon von alleine kommen. Oder wie wollt ihr sonst eure völlig überzüchteten CPUs loswerden? Ich benötige so viel Kerne ja nichtmal mehr bei Virtualisierung…

Zu guter Letzt noch eine Anregung. Wir waren heute auf dem Steglitzer Bierpinsel (ich hatte ja oft genug Fotos davon gemacht). Der irgendwie nicht mehr Bierpinsel heißen will. Er ist nun als Kunstwerk angetreten, näheres findet sich unter www.turmkunst.de. Ich war noch nie auf dem Ding drauf, früher war mir das Teil egal, dann machte es irgendwann pleite und dann stand es leer und man kam nicht mehr rein. Dann hieß es, es soll abgerissen werden. Glücklicherweise ist das nicht passiert, denn irgendwie ist das Gebilde an sich schon Kunst. Nun will man das Ding imagetechnisch aufhübschen, bis 16. Mai wird es bemalt und oben ist eine Ausstellung drin (für lau!) plus Café. Man hat einen schönen Blick über weite Teile der südlichen Stadt, natürlich nicht so fett wie auf dem Alex, weil er nicht annähernd so hoch ist wie der Fernsehturm. Aber trotzdem schön. Ich kann nur jedem empfehlen: hingehen! Und ein paar Büldsche habe ich davon auch gemacht, aber diese werde ich jetzt nicht mehr hochladen, ist schließlich schon spät…

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