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Artikel mit Tag ‘Makro’

Hui, werbetechnisch völlig verkackt! Ja, auch mein Blog und meine Hauptseiten sind in letzter Zeit etwas am Schleifen. Zeit ist ein echt übler Gegenspieler. Aber trotzdem, falls es doch noch wer schafft:


Heute, 02. Dezember 2012, 13-19 Uhr,
Duncker-Club, Dunckerstraße 64, Berlin-Prenzlauer Berg: DARK MARKET!

Natürlich gibt’s wieder HDRs und Makros, aber ich habe auch mal wieder einen Kalender (HDR 2013) im Gebäck und die Querelen darum waren endlos. Er ist nun unperfekt & teuer, aber wenigstens wollte ich das mal wieder probieren, der letzte Kalender war von 2010…

Ach ja, seit dem letzten Festival of Lights sind mal wieder ein paar Bilder dazugekommen, aber noch nicht in den aktüllen Foto-Katalog aufgenommen worden, das wird aber jetzt erfolgen und dann erscheint der Katalog mal wieder neu. Ich überlege auch, ihn nicht nur als statisches PDF rumliegen zu lassen, sondern eine Seite mit den Katalog-Bildern anzulegen. Könnte angenehmer sein, weil die Bilder im Katalog nun nicht gerade riesig sind.

Wie auch immer, wer das noch rechtzeitig liest hier, kann in gut 12 Stunden mal vorbeikommen! Ich freue mich auch über Leute, die keins meiner Bilder kaufen. Hauptsache, man kann ein bißchen quatschen!

Natürlich gehen die beiden Teile der Überschrift nicht zusammen in einem Zusammenhang. Ich käme nie auf die Idee, WGT-Bilder zu Geld zu machen. Das würde bedeuten, mit dem Styling fremder Personen Asche zu machen, da bin ich dann doch etwas zu moralisch für. Aber mal als Anhaltspunkt: ich habe ca. 7500 Bilder auf dem 21. Wave-Gotik-Treffen 2012 in Leipzig geschossen. Das war wohl auch für meine Hardware ein bißchen Overkill, denn am Ende verabschiedete sich sogar ein bisher zuverlässiges Objektiv, aber glücklicherweise erst am Montag abend…*schnüff*

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Oder auch Intermezzo genannt. Ich habe es schon wieder getan! GeDuRöhrt! Ich pöser Pursche, ich! *selbstgeißel*

Aber damit sich andere mitgeißeln können, hier mal wieder ein Video (ich empfehle unbedingt die Ansicht als HD-Video!):



Dieses liebe Tierchen im Film war auf Fuerteventura zu bestaunen. Ich hatte es auch schonmal als Foto gezeigt. Da ich damals ja meine Canon Bridge mithatte, die auch HD aufnimmt, hatte ich noch ein paar Videos mit der Spinne gemacht. Und nun, da sich kdenlive und lmms endlich auch für richtig gute Produktionen eignen, dachte ich mir, da probiere ich doch einfach mal die Kombination dazu aus. Klar, Audacity war auch mit dabei. Aber es war deutlich leichter als vor 2-3 Jahren und damit auch viel schneller, ein Video vernünftig aufzubereiten. Und da soll nochmal einer sagen, mit Linux ginge das nicht…

YouTube hat es schon im HD-Format vorliegen und diesmal gibt’s an der Qualität auch wenig zu nörgeln, das könnte daran liegen, daß ich diesmal in 25K MP4 codiert habe, das Höchste, was der Render von kdenlive hergibt. Klar, ohne den Raynox 150 Makro-Vorsatz wären solche Aufnahmen nicht möglich gewesen, aber trotzdem ist die Komprimierungs-Art und -Größe bei Videos nicht unwichtig. Ich bitte auch zu entschuldigen, daß der Clip nicht so ruhmreich fix ist, im Grunde konnte ich froh sein, daß sie sich nicht so heftig bewegt, denn schon minimale Bewegungen der Spinne beförderten sie nicht nur aus dem Fokus, sondern gar gleich aus dem Bild. Der Clip ist CC, wie immer (Creative Commons, Non-Commercial, Namensnennung!), aber der Sound ist komplett frei, da kann man also rumsampeln, falls das wer will. Habe auch noch die Original-Loop, falls da Nachfrage besteht.

Und für alle, die meinen, so ein Insekt in der Größe (Original war gerade mal etwas mehr als ein Daumennagel, also nix mit Vogelspinne oder so…) wäre zu martialisch als Video, denen empfehle ich die Seiten der Deutschen Welle auf klingonisch. Und da halten manche dieses Blog für bizarr…

Zur Zeit ist hier sowas wie Land unter. Einerseits muß ich noch einen Artikel für eine Linux-Zeitschrift schreiben, andererseits kommen zur Zeit Insekten auf mich zu, da kann man nur von träumen. Insofern bin ich also zwischen 2 Tätigkeiten in meiner Freizeit etwas hin und hergerissen. Nichtsdestotrotz muß Schönes gezeigt werden, also raus damit:

Zu den Tierchen ist zu sagen: das erste sieht nach einer Kreuzung zwischen Bremse und Fliege aus. Der Vergleich mit dem 10-Euro-Cent-Stück zeigt, daß es durchaus die Länge einer Standard-Fliege toppt, wogegen der Körper doch recht schmal ist. Das Tierchen war übrigens tot, es hing auf der Arbeit in einem Vorhang fest, ich nehme an, es ist verhungert oder so.

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Insektoid

2010-07-18

Auch wenn’s viele nerven mag, aber mein Hauptthema ist und bleibt die Fotografie, jedenfalls zur Zeit. Und so bringe ich mal wieder etwas, was viele ekeln wird, mir aber persönlich wahnsinnigen Spaß macht: die Welt des Winzigen. Der Zucker war ja nur ein kleiner Test, wie weit ich runterkomme in die Welt des Kleinsten. Fast mikroskopisch also.

Nun hatte ich bei dem Zucker festgestellt, daß eins der Probleme vor allem das Licht ist, wie so oft in der Fotografie. Wie kriege ich also möglichst so viel Licht dorthin, daß ich die Blende zuziehen kann (ein Muß bei Makros, denn nur dann kriege ich wenigstens minimale Schärfentiefe) und trotzdem ohne Stativ auskomme und Bilder mit der Hand machen kann. Das ist gerade bei Insekten wichtig, da sie flüchtig sind. Ich schnallte also den Blitz auf meine Kamera und bemerkte nach Auslösung eine Abschattung: das Objektiv ist im Weg. Folglich geht nur noch entfesseltes Blitzen. Also: Auslösen des Blitzes via Funk oder Kabel. Bei Amazonien wurde ich fündig: eine Wireless-Flash-Umgebung (ein Sender, ein Empfänger) für 37 Ocken, welche auf 30 Meter funktionieren soll. So weit brauche ich es gar nicht. E-TTL-fähig ist das Ganze dann natürlich nicht, also muß man die Einstellungen des Blitzes manüll vornehmen. Das ist aber halbwegs machbar, insofern keine Hürde. Und es funktioniert! Hier die Ergebnisse:

BTW, die Motte war tot, insofern ist das nun kein endgültiger Beweis für bewegliche Insekten. Aber ich versichere, daß ich die Bilder aus der Hand geschossen habe!

Ein neues Spielzeug hat Einzug gehalten. Der Novoflex-Retro-Adapter. Ich mache ja neben HDR-Aufnahmen auch ganz gerne Makro-Bilder, vor allem, weil ich immer wieder selbst erstaunt bin, wieviel Facetten man in der “kleinen Welt” so findet. Deshalb diesmal ein etwas gewagteres Makro, nämlich Zuckerkristalle. Zucker Makro Interessant ist vor allem, daß man hier mal nicht in den mm-Wahn verfällt, um Dinge größer darzustellen. Im Gegenteil: je weniger Brennweite das Objektiv liefert, desto größer ist der Lupeneffekt. Deshalb hat dieses Bild auch nur 18mm Brennweite. Probleme ergeben sich aus Blende, die muß natürlich möglichst zu sein, erzeugt aber irgendwann eine Beugungsunschärfe. Aber selbst hier, wo ich den Kompromiß so halbwegs gefunden habe, sieht man, daß einige Zucker-Kristalle (jaja, Kristalle, das hier ist raffinierter Feinzucker! Kein Kandis oder größer…) unscharf sind und andere nicht. Das liegt tatsächlich an der “Höhe” der einzelnen Kristalle! D.h. mein Focus ist hier wirklich extrem flach. Ein weiterer Unschärfe-Effekt ist die Unterlage, es war spiegelnde Folie. Da muß ich wohl noch dazulernen, daß man möglichst etwas nicht-spiegelndes als Hintergrund nimmt, um nicht irgendwelche Objekt-Halos zu bekommen. Nunja, aller Laster Anfang ist schwer zu steuern oder so ähnlich. :)

Ansonsten bleibe ich natürlich thematisch bei meinen HDRs:

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Auch wenn die WGT-Fraktion weint, ich werde erstmal ein paar andere Büldsche rausrücken. Bei meinem letzten textuellen Ausfall hatte ich ja die alternative Firmware für Canon-Kameras erwähnt. Also bin ich losgezogen und habe mal fröhlich HDRs erzeugt. Viele sind’s noch nicht, dafür ist’s dann doch etwas viel Arbeit, aber ich denke, es werden demnächst noch welche folgen. Um dieses Mal aber wirklich mal halbwegs die volle Qualität zeigen zu können und mich nicht wie bei Fotothing auf 1 MB pro Bild beschränken muß, habe ich mir einen Account bei GetDropBox besorgt. Der Tip kam von Dimitri und ich muß sagen: erste Sahne! Man hat 2 GB Speicherplatz, kann sich entscheiden, welche Dateien man per Web rausschiebt, es gibt eine integrierte Gallery und man kann Speicher mit Dropbox-Mitgliedern seiner Wahl sharen. Dazu kommt eine Software, die einem einen automatischen Sync mit mehreren Rechnern garantiert, grandios! Eine dieser Galleries ist nun meine Berlin-2009-HDR-Section. Blöd: für den Fullscreen der einzelnen Bilder muß man Javascript anschalten. Aber: das geht natürlich auch anders. Nämlich durch direkte Intervention meinerseits:

Tja, das letzte Bild ist nicht wirklich ein HDR. Um unter Linux Panorama-Bilder zu erzeugen nutzt man am besten das Tool Hugin. Empfohlen für Bildüberblendungen (Helligkeitsanpassung zwischen den einzelnen Bildern eines Panoramas) wird das Tool enblend. Die Macher von enblend hingegen haben ein zweites Tool namens enfuse entwickelt, mit welchem man Bilder auch ohne Tonemapping miteinander kombinieren kann. Die Hell-Dunkel-Abweichungen werden automatisch justiert, wobei man über diverse Optionen die Möglichkeit hat, da noch korrigierend einzugreifen. Coole Sache und ist vor allem sehr schnell. Dürfte für die meisten Einsatzzwecke vollständig genügen.

BTW, bei den Bildern der Gedächtniskirche gibt’s ein lustiges Gimmick. Die länger belichteten Bilder wurden so lange belichtet, daß sich die Erddrehung bei den hellsten Sternen bemerkbar macht, hier sieht man streifige Sterne. Die nicht so lichtstarken Sterne werden bei diesen Bildern vom Blau des (Nacht-) Himmels überdeckt. Bei den kürzer belichteten Bildern sieht man die Sterne statisch und zwar alle, weil die Kamera nur kurz das Licht eingefangen hat. In der HDR-Überblendung dagegen sieht man beide Sorten: statisch und dynamisch. Das ist natürlich inkorrekt, denn die Erdbewegung dürfte für alle Sterne bei Bildern für einen Sternenschweif sorgen. Die HDR-Technik dagegen ermöglicht, beides auf einem Bild zu sehen, ich finde das extrem spaßig.

Ach ja, etwas außerhalb der Dropbox-Reihe habe ich noch einen HDR: Pearl-Leucht-Schädel HDR-Schädel bei Fotothing liegen. Ist aber auch schon mit der alternativen Canon-Firmware gemacht worden. Übrigens: 9 Bilder scheint eine ganz gute Eingrenzung für HDRs zu sein, jeweils 1 EV Unterschied (Belichtungsstärke, also z.B. bei 1/16s anfangen, dann 1/8s, 1/4s, 1/2s, 1s, 2s, 4s, 8s, 16s). Mehr scheint unnötig und alles darunter scheint zu wenig zu sein.

Dann hatte mich noch eine andere Sache gepackt. Wiederum hatte mich Dimitri, der zur Zeit ziemlich foto-verrückt ist, auf eine andere Schiene gebracht: Makrofotografie. Er hatte dabei auf ein Schnapp-Objektiv der Firma Raynox (DCR-150) verwiesen, welches mit ebendiesem Universaladapter (auch “Click-Mount” genannt) auf meine Bridge-Camera paßt. Ich hatte schon damit rumgespielt und mir nun so ein Ding bestellt. Deshalb wird es demnächst wohl auch ein paar mehr Macro-Shots geben. Zumindest habe ich mal einen Makro/Macro: 1 Euro-Cent in 10 Megapixels Cent in 10 Megapixel vorgegeben, so als Anschauungsmaterial, was mit solchen Linsen möglich ist. Ich bitte den Dreck zu entschuldigen, er ist mit bloßem Auge einfach schlecht zu sehen…

Zu guter Letzt noch eine Ansage an die Hardware-Hersteller dieser Welt: befreit euch vom Microsoft-Joch, dann kaufe ich euer Zeug auch. Der Hintergrund: mein EEE-PC ist so langsam in die Jahre gekommen, ein neuer muß her. Da ich sowieso keinen Windows-Dreck haben will und mit Sicherheit auch keine Zwangssteuer nach Redmond abliefern will, suche ich also nach einem Netbook, welches meinen Erwartungen entspricht. Schön wäre der HP Mini 5101 gewesen, aber HP verkackt den europäischen Markt mal wieder völlig. In Amiland lange zu haben, dauert es hier noch mindestens bis Oktober, eher länger. Also muß ein anderer her. Die Bedingungen: möglichst viele Pixel im Display, möglichst klein (10 Zoll), möglichst große Platte (250 GB), mindestens (!!!) 2 GB RAM, 6-Zell-Akku, WLAN, Ethernet usw. natürlich sowieso. Und Linux-tauglich bitte. Wobei das eigentlich kein Problem ist, fast alle Komponenten aller Geräte, inklusive der Webcams, laufen tadellos, das zeigen diverse Praxistests, die man im Netz findet. Problem ist: bis 1 GB gibt es Linux-Geräte. Darüber dann fast nur noch Windows. Wobei es für Windows echt bekloppt ist, denn Microsoft hat durchgesetzt, daß XP nur bis 1 GB verwendet werden darf (was die sich so all
es rausnehmen, eine Unverschämtheit!), damit ihr Vista-Markt nicht wegknickt. Über 1 GB muß man Vista nehmen, was bei einigen dieser Netbooks speedtechnisch eher zur Qual wird. Folglich wäre es doch sinnvoll, die 1GB-Grenze für Windows-Geräte zu lassen und alles darüber für Linux anzubieten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Windows-Mafia versucht, einen für andere Marktteilnehmer lohnenswerten Markt auszutrocknen (mittels Unlogik!). Das ist nur ein weiterer Grund, der gegen die Firma Microsoft spricht: sie versuchen einem nicht nur überall Geld abzunehmen, einem die Kontrolle über sein System zu nehmen, nein, sie versuchen auch noch, Einfluß auf den Hardware-Kauf zu nehmen. EU-Kommission, bitte übernehmen Sie, ich sehe Grund zu weiteren Klagen aufgrund Wettbewerbsverzerrung!

Und wem das immer noch nicht reicht an Microsoft-Bashing (Mann, bin ich sauer auf den Laden, und auch auf die Hersteller, die da “freiwillig” mitziehen, statt die im Grunde illegalen Methoden publik zu machen), dem empfehle ich die Seite windows7sins.org. Hier werden nochmal ein paar Gründe mehr aufgelistet, warum man tunlichst die Finger von Microsoft-Zeug lassen sollte und da sind nicht nur technische Gründe bei. Ich empfehle deshalb, 7sins: Microsoft meiden! diesen Flyer weiterzureichen (sorry, zur Zeit leider nur auf englisch), damit die digitale Freiheit nicht demnächst vor dem Total-Kollaps steht. Als Aufkleber würde sich auch dieses PDF eignen.

Denn gegen einen Konzern wie Microsoft kann auch die Piraten-Partei (am 27.9.: Piraten wählen!) nicht viel ausrichten, selbst wenn sie die 5%-Hürde schaffen. Da kann man nur mit Information und Argumentation vorgehen, also los: Spread the words!

Und zum Abschied noch eine kurze Frage: Ist mal jemandem aufgefallen, wie wenig die persönliche Freiheit geschätzt wird? In Amiland ist Freedom als Wort ganz groß, aber da wo es konkret wird, ist Liberalität plötzlich bäh. Hierzulande wird Liberalität auch immer nur als Verbrecher-Feature (z.B. “Datenschutz ist Täterschutz” o.ä. plumpe Parolen) angeprangert. Es gab zwar mal Zeiten, wo selbst die CDU mit “Für Frieden und Freiheit” geworben hat, aber das scheinen die in Stasi-2.0-Zeiten lieber schnell zu vergessen, bevor rauskommt, daß sie der alten SED mittlerweile näher sind als die Linke. Wieso trampelt eigentlich jeder auf den Freiheiten rum? Die meisten Menschen scheinen ihre Bürgerrechte erst dann zu vermissen, wenn sie weg sind. Dann dürfte es aber zu spät sein.

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