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Artikel mit Tag ‘Canon’

Der Kampf mit dem Gallery2-Tool kostet mich ganz schön Nerven. Diverse Dinge wie Permalinks (nur so ist das eigentlich halbwegs merkbar) habe ich nur nach vielen Schmerzen hinbekommen und dabei hat man permanent das Gefühl, daß man diesem Tool Tür und Tor öffnet. PHP ist kein Kandidat, dem man einfach mal so vertrauen könnte. Aber: ohne wird es einfach zu krude, also werde ich versuchen, die Sicherheitsprobleme, die ich bisher nur vermute, auch anzugehen. Bis dahin gibt’s jetzt immer mal wieder spontan ein paar Bildchen, diesmal z.B. ein Album nur mit Hibiskus-Blumenbildern. Natürlich sind es größtenteils Macroshot HibiskusMacroshots (oder auch gleich die Fullsize-Version), aber auch die eine oder andere größere Aufnahme ist dabei. Klar croppe ich zur Sicherheit und haue auch nie die Full-Size raus, aber ich denke, 10-13 MegaPickel dürften doch für jeden ausreichend sein, oder? Jedenfalls sind einige der Bildchen in Fullsize fast ein bißchen heftig wie aus einer anderen Welt. Übrigens sind die nicht mit der gleichen Methodik aufgenommen. die 5XXXersind mit Zwischenringen und 18-250mm Sigma aufgenommen. Gutes Bokeh und knackige Schärfe bis zum letzten Punkt, dafür aber eben auch nicht so hochmakromäßig wie die 9XXXer. Diese sind mit 70-300mm Canon und einem Raynox 250er Adapter aufgenommen. Mehr Macro, aber auch mehr Unschärfe (deshalb auch kleiner: nur 10MPix statt 13, um euch alle zu täuschen, hähähäh!). Theoretisch hätte ich bei den Zwischenringen durchaus noch einen dazuhängen können, aber dann hätte ich keinen Autofokus mehr gehabt. Der fehlt mir bei dem Raynox komplett. Außerdem ist das Raynox dermaßen dunkel, daß ich auch mit Blitz keine kleinere Blende als F13 wählen konnte, während die Zwischenringe, sogar ohne Beugungsunschärfe bis F22 ihren Dienst taten. Inklusive Autofokus! Aber macht euch selbst ein Bild.

Dann muß ich noch die Begegnung der dritten Art loswerden: Ärger mit der Post. Das ist ja ein leidiges Thema. (mehr…)

Ich habe es gewagt. Ich habe mir die neue besorgt. Die Berichte über das Canon-Wunder waren einfach zu schön, um wahr zu sein. Und solange ich die alte nicht verkauft habe, kann ich mal locker einen Test machen.

BTW, die alte Canon EOS 500D wies IMHO Pixelfehler auf, natürlich waren es keine Dead oder Stuck Pixels. Aber ab 2 Sekunden Belichtungszeit immer an der gleichen Stelle 2 rote und ein weißer Punkt ist gerade bei Nachtaufnahmen etwas störend. Natürlich sind es Hot Pixels, aber die dürften doch eigentlich erst ab Belichtungszeiten > 30 Sekunden auftreten. Ab 120 Sekunden wurden es dann tatsächlicherweise mehr. Der Canon-Service meinte: gegen Hot-Pixels könne man nichts machen, damit müsse man leben. Man habe aber die Kamera justiert. Interessanterweise sind die Pickels nach der “Justierung” weg. Merkwürdig, merkwürdig. Es gibt da auch Verfahren zur Selbsterkennung, die im Netz kursieren: Sensorreinigung bei geschlossenem Bajonett (also nur Verschlußklappe drauf) mindestens 30 Sekunden lang laufen lassen und die Hotpixel-Selbsterkennung würde sie wegdrücken. Hat bei mir nie geklappt. Aber letztlich werden die dort nur wenig anderes gemacht haben, das wiederum hat über 2 Wochen gedauert…

Aber ich will nicht meckern, sie ist nun quasi besser denn je und insofern sehr gut geeignet für einen kleinen Test. Ich habe einen kleinen Aufbau mit ein paar alten Tassen gemacht, ein Stativ davor gesetzt und beide Kameras mit dem gleichen Objektiv und gleichen Zeiten ins Rennen geschickt. Dabei habe ich die ISO-Zahlen hochgezogen und so hat man einen guten Vergleich. Hier ist das Verzeichnis, in dem die Fotos liegen:

http://bigmedia.dicke-aersche.de/eos-tests/

Der Vergleich mit offener Blende ist nicht ganz so aussagekräftig, da hier einfach noch zu viel Licht durch das Objektiv strömt. Ich muß auch dazu sagen, daß die Bilder auf die wesentlichen Motiv-Einheiten gecroppt sind und natürlich, daß logischerweise die Canon EOS 550-Bilder größer sind als die 500-Bilder, 18 Megapickel sind nunmal mehr als 15, also auch größer bei gleichem Bildausschnitt.

Bei Blende 8 sieht die Sache schon etwas besser aus. Zugegeben, trotz Stativ sind die Bilder nicht immer scharf, was daran liegen könnte, daß ich Depp vergessen hatte, den Stabi des Objektivs auszuschalten. Aber bei 17mm macht das eigentlich keinen großen Unterschied, weswegen wir die minimalen Unschärfe-Unterschiede hier mal außer Acht lassen. Was mich mehr wundert, ist die unterschiedliche Farbdarstellung. Bei beiden Kameras hatte ich den Modus Neutral gewählt. Damit dürften zumindest innerhalb einer Serie einer Kamera keine wesentlichen Lichtunterschiede entstanden sein. Ach ja, natürlich sind die normalen Reihen mit Standard-Unterdrückung bei High-ISO-Rauschen gemacht worden. Ich weiß nicht genau, ob das bei 800 oder 1600 bemerkbar wird, da bleibt das Handbuch bewußt schwammig. Jedenfalls sieht man bei den Bildern sehr schön, wie sich ab ISO800 die Spreu vom Weizen trennt. Hier prescht die 550D stark vor, und sie behält den Vorsprung bis zur Königsdisziplin ISO12800! Ja, man könnte sogar mit diesen Bildern etwas anfangen, auch wenn man sie auf 2-3 Megapixel runterskalieren müßte, um den Rauscheffekt aufzufangen. Das ist tatsächlich wie in diversen Tests beschrieben. Trotz mehr Pixel bei gleich großem Sensor hat diese Kamera es geschafft, das Rauschen deutlich besser in den Griff zu bekommen! Super!

Der Vollständigkeit halber habe ich noch von beiden Kameras ISO1600 und ISO3200 Bilder gemacht, einmal ohne High-ISO-Rauschreduzierung und einmal mit der höchsten Stufe “Stark”. Letzteres hat zur Folge, daß Konturen weicher werden. Auch hier liegt die 550 vorn, jedenfalls kann man das an der ISO3200-Aufnahme sehen. Das könnte natürlich auch am besseren Ausgangsmaterial liegen. Aber diese Aufnahmen sind eigentlich gar nicht so sehr als Vergleich zwischen den Kameras gedacht, vielmehr kann man hier sehen, was einem wann lieber ist: keine Rauschunterdrückung dort, wo man Konturen und Texterkennung o.ä. braucht. Wo klare Flächen wichtiger sind, liegt die Rauschunterdrückung vorn. Man kann nicht beides haben, leider.

Wie auch immer, die EOS 550D ist ihren Preis wirklich wert, auch wenn ihre Bedienung schon wieder leicht anders ist und mich ein weiteres Mal an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringt. Übrigens: ein interessantes Feature ist der Crop-Film-Modus. Mit ihm kann man nur 640×480 Pixel aufnehmen, aber es wird quasi gleich 7x “digital gezoomt”. Dort, wo man also nicht volle Superqualität braucht, also z.B. bei einem Großteil des Youtube-Schrotts, der so pixelig eingestellt wird oder sogar die Qualität, in der TV-Sender ihr Zeug ins Netz stellen, kann man damit immer noch locker mithalten. Wann kommt eigentlich Double-HD oder sowas? Ich bin ja lange der Meinung, daß auch im Filmbereich die Pixel-Zahlen variabler nach oben gestaltet werden müßten. Auch wenn die CPUs das zur Zeit nicht packen, aber wenn ich bedenke, daß die Pixelzahlen im Foto-Bereich mittlerweile an der 20-Mega-Grenze kratzen, sind die 2 Megapixel für den Film-Bereich echt erbärmlich. Und das nur, damit sich wieder irgendeine rückwärtsgewandte Industrie die Taschen vollstopft. Mein Apell an Intel und Konsorten: macht euer eigenes Film-Ding ohne die Film-Industrie, die Inhalte werden schon von alleine kommen. Oder wie wollt ihr sonst eure völlig überzüchteten CPUs loswerden? Ich benötige so viel Kerne ja nichtmal mehr bei Virtualisierung…

Zu guter Letzt noch eine Anregung. Wir waren heute auf dem Steglitzer Bierpinsel (ich hatte ja oft genug Fotos davon gemacht). Der irgendwie nicht mehr Bierpinsel heißen will. Er ist nun als Kunstwerk angetreten, näheres findet sich unter www.turmkunst.de. Ich war noch nie auf dem Ding drauf, früher war mir das Teil egal, dann machte es irgendwann pleite und dann stand es leer und man kam nicht mehr rein. Dann hieß es, es soll abgerissen werden. Glücklicherweise ist das nicht passiert, denn irgendwie ist das Gebilde an sich schon Kunst. Nun will man das Ding imagetechnisch aufhübschen, bis 16. Mai wird es bemalt und oben ist eine Ausstellung drin (für lau!) plus Café. Man hat einen schönen Blick über weite Teile der südlichen Stadt, natürlich nicht so fett wie auf dem Alex, weil er nicht annähernd so hoch ist wie der Fernsehturm. Aber trotzdem schön. Ich kann nur jedem empfehlen: hingehen! Und ein paar Büldsche habe ich davon auch gemacht, aber diese werde ich jetzt nicht mehr hochladen, ist schließlich schon spät…

Jajaja, es war mal wieder viel zu lange Pause. Und es ist viel zu viel passiert. Ich muß mal wieder öfter schreiben, das halbe Leben zieht ungesichert an mir vorbei…

Fangen wir bei der fernen Vergangenheit an.

Es kam, wie es kommen mußte, ein harter Test der Canon DSLR mußte her. Was bot sich also besseres an, als mal eben in den Urlaub zu verschwinden und auf einer Sonneninsel ein paar Tests zu machen? Der Trip ging mal wieder nach Gran Canaria, wobei man auch hier anmerken sollte: das Wort Sonneninsel ist dieses Jahr nicht zutreffend gewesen. Ein Tag halbwegs schön (Cymone fror trotzdem auch am Strand), der nächste wieder wolkig und stürmisch. Viel Regen hatten wir zwar nicht und verglichen mit dem Unrat, der hierzulande runterkam, war es das Paradies, aber dennoch: wir sind zwischen Februar und März mehr Wärme auf den Kanaren gewohnt.

Nichtsdestotrotz gab es natürlich deutlich mehr Licht als im düsteren Berlin und damit deutlich bessere Foto-Möglichkeiten. Zuerst sollte ich mal anmerken, daß ich dieses Mal deutlich weniger Bilder gemacht habe als sonst. Das liegt vor allem daran, daß die Qualität der Bilder dermaßen hoch ist, daß es häufig nicht erforderlich ist, lange Bildreihen vom gleichen Motiv zu machen. Weiterhin kann man bei grellem Licht getrost bis Blende 11 und Belichtung 1/250s noch Bilder machen. Auch ISO-technisch war vieles relativ brauchbar. Logisch: HDR macht man mit ISO 100, aber so manche Aufnahme aus der Hand macht sich mit ISO 800 bis 1600 immer noch sehr gut. Ab ISO 3200 wird’s dann etwas grenzwertig. ISO6400 & 12800 kann man eigentlich vergessen. Aber wenigstens könnte man mit diesen beiden Einstellungen Bilder machen, die später ca. 1 MPix an Größe vorweisen und trotzdem noch top aussehen. Es ist also schon sehr beachtlich, was die Größe des Sensors (und vielleicht auch das Objektiv) ausmacht. Da kann die Bridge-Kamera wirklich nicht mithalten.

Unterwegs mit der Kamera und mir waren anfangs ein Canon-Objektiv 70-300 (das Standard-Teil mit 4.0-5.6) sowie das Standard-Kit-Objektiv (EF-S 18-55). Was unendlich nervt: der Wechsel der Objektive. Und: das Gewicht des 70-300. 600g zusätzlich sind echt ätzend. Ich hatte auch noch meine Raynox Makro-Vorsatz-Linse mit und dazu einen Kenko-2x-Adapter, der allerdings nicht mit dem Kit-Objektiv funktioniert, da die Bauform von EF-S-Objektiven mit Konvertern unverträglich ist. Das 70-300 war aber auch nicht so dolle, denn: Bei Serienfolgen stockte der Prozeß beim 2. Bild. Das 3. wurde nicht aufgenommen und die Kamera lieferte einen Kontakt-Fehler des Bajonetts zurück, man solle die Kontakte prüfen. Toll. Auch wenn ich die Bilder einzeln schoß, wurde es nicht besser. Und selbst wenn es mal klappte, dann gab es ein weiteres Problem. Natürlich macht der Adapter so viel Dunkelheit, daß der Autofokus nichts mehr findet. Da bleibt nur der manülle Fokus übrig. Da der 2x-Konverter aber so stark vergrößert, nützt einem auch der Stabilisator des Objektivs nur noch wenig, d.h. sowohl mit Sucher als auch LiveView ist kein klares Bild mehr zu bekommen, weil jede minimale Berührung der Kamera das Bild zu stark wackeln läßt. Manueller Fokus bedeutet aber: ich muß den Fokusring anfaseen. Und damit ist die Schärfe einfach nicht klar herstellbar, da nützt einem auch die Lupe des LiveView nichts. Das besonders blöd, weil mit Adapter der Mond relativ groß geworden wäre, wobei er ohne Adapter mal wieder zu lütt wird. Überhaupt: die Größenverhältnisse. Meine Bridge (die SX1) hat als Beschriftung 560mm Brennweite. Das 70-300, welches umgerechnet ca. 112-480 schafft (Crop = 1,6), liefert fast exakt den gleichen Bildinhalt. D.h., die Brennweitenangabe auf der SX1 scheint ein bißchen mogelpackig zu sein.

Angesichts dieser Widrigkeiten entschloß ich mich, in einem kleinen Laden in Vecindario ein weiteres Objektiv zu kaufen: ein Tamron 18-270 3,5-6,3. Ich hatte ja gedacht, daß angesichts der Angabe “6,3″ der Autofokus auf der hohen Brennweite verkackt, denn eigentlich soll ab 5,6 mit Autofokus Schluß sein. Aber: er verkackt interessanterweise nicht. Auch kommt mir die Angabe 6,3 etwas merkwürdig vor, weil eigentlich die nächste Blende bei 8,0 liegen müßte. Diese halben oder Drittel-Blenden sind da nicht so ganz mein Fall. Aber: ein hochqualitatives Objektiv ist es natürlich nicht, Tamron steht für billig. Auf 18mm ist zwar die Abbildungsleistung sehr gut, aber schon hier merkt man, daß die Blende bei gleichem Licht bei Kamera-Automatik (TV 1/250s) niedriger eingestellt wird, als beim 18-55. Das setzt sich verschlimmernd fort, wenn man es mit dem 70-300 vergleicht. Bei gleichem Licht hat nimmt die Kamera bei 300mm (Canon-Objektiv) z.B. Blende 11, während das Tamron bei 270mm runtergeht bis auf Blende 6,3. D.h., die Kamera dreht die Blende beim Tamron auf, weil das Licht nicht reicht. Das hat Folgen für die Qualität: die Schärfe nimmt beim Tamron bei den hohen Brennweiten etwas ab, insofern kann es zwar fast das 18-55 ersetzen, aber nicht das 70-300. Nichtsdestotrotz hat es mir recht häufig erspart, das Objektiv zu wechseln, so häufig braucht man den vollen Zoom dann doch nicht. Die eigentlichen Nervigkeiten des Objektivs liegen woanders. Der Bildstabilisator ist definitiv schlechter und so manches Mal hatte es sogar Sinn gemacht, ihn auszuschalten und zwar nicht nur bei Stativ-Aufnahmen. Aber das etwas größere Übel ist die fehlende Sperre. Hält man das Objektiv über einen gewissen Winkel nach unten, fährt es nur angetrieben durch sein Gewicht, von alleine voll aus. Das Ganze umgedreht natürlich, wenn man es über einen gewissen Winkel nach oben hält. Es hat zwar einen Sperrknopf, der verriegelt es aber exakt bei 18mm und ist eigentlich mehr eine Transportsicherung. Es kommt übrigens eine Gegenlichtblende mit (löblich, löblich!), die allerdings trotzdem diverses Streulicht gerade bei HDR-Aufnahmen (Grummel!) nicht verhindern konnte. Sehr ärgerlich. Aber immerhin ist der gute Wille erkennbar.

Da ich nun noch ein Objektiv hatte, mit dem ich den Konverter testen konnte, versuchte ich wieder mein Glück, aber: die Probleme blieben. Entweder, der Kenko-Konverter geht gar nicht erst mit der Kamera. Oder aber er ist irgendwie kaputt. Oder er geht eben nicht mit so großen Objektiven, vielleicht ein Gewichtsproblem? Andererseits: bei kleinen Objektiven macht ein Konverter keinen Sinn. Ich will ja gerade Brennweite verlängern, also große und schwere Objektive ranhängen. @Home habe ich den übrigens zum MediaMarkt zurückgeschleppt und nun wollen wir mal sehr fair bleiben, denn: obwohl der Kauf mehr als 4 Wochen zurücklag (ihre eigene Kulanzgrenze sind eigentlich 2 Wochen), nahmen sie das Teil zurück ohne Generve von wegen “erst reparieren” oder ähnlichem Quatsch und erstatteten mir den Kaufpreis. Obwohl ich durchaus einen Gutschein akzeptiert hätte. Also das ist schon echte Kulanz, das muß man wirklich lobend hervorheben. Der Security-Mann am Eingang hatte zwar etwas gemäkelt, ich solle doch zum Reparaturservice gehen, aber da mir eine Frau aus der Foto-Abteilung vorher gesagt hatte, ich könne das Ding zurückbringen, hatte ich eine gute Ausrede. Insofern für alle anderen: lieber die Frau vom Info-Stand den Zurück-Bring-Zettel ausfüllen lassen, dann gibt’s weniger Generve. In der Foto-Abteilung fiel mir auf, daß sie DSLR-Kunden deutlich bevorzugter behandelten als Kompakt-Kamera-Kunden, vielleicht habe ich nur deshalb die volle Breitseite der Kulanz spüren dürfen. Jedenfa
lls ein großes Danke, denn so billig war das Ding ja nicht.

Mittlerweile bin ich fast soweit, mir den Nachfolger, die EOS 550D zu leisten. Dafür muß die 500D natürlich vertickt werden. Der Grund wären die Nachtfotos. Natürlich liefert die DSLR um Längen bessere Bilder als eine Bridge. Aber die 550D soll gerade im Nachtbereich noch besser sein, 3 MPix mehr sind auch nicht falsch und noch dazu Full-HD-Video. Mal gucken, wie ich mir das zusammenspare. Bis dahin hier ein paar kleine Häppchen:

Diesmal hatte ich einen GPS-Tracker mit und habe die Daten nachträglich in den Exif-Teil der Bilder eingefügt. Ich hoffe, daß die Daten stimmen, aber sicher bin ich mir nicht. Wie überprüfe ich am einfachsten, ob die Position wirklich stimmt? Ok, maps.google.com, aber sonst? Ebenso beim Format: Fotothing mag das EXIF auf einmal nicht mehr und exiv2 nörgelt auch wegen Errors rum. Shit, da habe ich so schöne Java-Software bei dem Tracker dabei, die läuft sogar unter Linux und dann sowas. Naja, bei GPS übe ich halt noch…

Da gibt es einen Herrn, der hat grandiose HDR-Bilder auf seinen Fotothing-Seiten. Es ist Simon Bull, jedenfalls nehme ich an, daß das sein Name ist. Er macht hervorragende Bilder und auch wenn da viel grafische Tools am Rechner mitgeholfen haben, so dürfte die Ausgangslage schon deutlich besser als bei mir sein. Er ist jedenfalls mein großes Vorbild, obwohl er selbst meint, www.davehillphoto.com wäre sogar um Längen besser als er. Ich kann nicht sagen, daß mir die DaveHill-Bilder besser gefallen, sie sind einfach nur anders. Klar, vielleicht etwas professioneller, aber trotzdem würde ich Mr. Bulls Bilder vorziehen. Und so versuche ich seit Jahren, an dieses Niveau ranzukommen, hin und wieder habe ich ja auch Glück, aber so langsam dämmert mir, daß es auch ein bißchen auf das Motiv ankommt.

Und siehe da, diesmal habe ich tatsächlich viel Glück mit dem Motiv gehabt:

Am Flughafen Tempelhof ist man als HDR-Fotograf im Paradies angekommen.

Das erste Bild kommt der Realität vielleicht noch am Nächsten. Ist interessanterweise gar kein echtes HDR, sondern nur Blending via enfuse. Hier waren keinerlei Artefakte an den Lampen, die man hätte korrigieren müssen.

Das 2. Bild war mit den qtpfsgui/luminance-Tools erstellt worden (endlich verschwindet der grottige Name). Hier mit dem Algorithmus Mantiuk 2006 und Contrast Mapping. In diesem Modus werden die Kontraste fein rausgearbeitet, ohne, daß sie wie blöde rumpixeln. Trotzdem mußte ich bei den Lampen ein paar zu schwarze Pixel wegeditieren.

Auch das 3. Bild ist mit luminance (Achtung, luminance ist immer noch Beta-Software, kackt hin und wieder ab oder macht nicht immer, was es soll, aber es ist jetzt schon brauchbarer als sein Vorgänger qtpfsgui) erzeugt worden, aber hier mit der Methode “Contrast Equalization” bei der Verwendung des Algorithmus Mantiuk 2006. Das ist ein Modus, der oft dermaßen viele Kontraste in einem Bild erhöht, daß es zu heftig pixelt, als hätte man das Bild mit ISO100000 geschossen. Ich hatte da früher schon ein paar Schädel-Bilder bei Fotothing veröffentlicht, aber das war mehr als künstlerisch anzusehen. Das HDR war darin kaum noch zu erkennen. Hier dagegen ist der Algorithmus so gut durchgegangen, daß ich nur wenig an den Lichtern korrigieren mußte. Ein Traum wird wahr! Besonders schön ist der Effekt beim Reinzoomen nach hinten in die Mitte. Man kann immer noch klar lesen, was da steht.

Das liegt zum Einen mit Sicherheit am Motiv, dieses Motiv gibt einfach dermaßen viel her, das konnte kaum schief gehen. Zum anderen liegt es aber auch daran, daß ich die Blende etwas zugezogen hatte und jedes Bild der Reihe (es waren insgesamt 8 Bilder) mittels Fernauslöser von Hand gemacht habe. Die Sekunden zählt dabei die Kamera im Display vor. Was daran gut war: Bei Belichtungsreihen werden immer Abstände von 1 oder 2 Blenden gemacht. Pro Blende sagt man über den Daumen, das ist vergleichbar mit einer Verdoppelung oder Halbierung (je nachdem in welche Richtung der Abstand geht) der Belichtungszeit. Das heißt, normalerweise hätte ich hier bei Blende 8 mit 2 Sekunden Belichtung angefangen. Eine Blende runter wäre 1 Sekunde gewesen, eine Blende rauf 4 Sekunden. Dann 1/2s und 8s, dann 1/4 und 16s usw. Mal abgesehen davon, daß ich nach unten gar nicht so viel Bilder brauchte, sind die Abstände nach oben relativ groß. Es scheint für HDRs Sinn zu machen, auch zwischen diesen Abständen noch Bilder zu machen. Diese Reihe hatte sich bewährt:

1s, 2s, 4s, 6s, 8s, 12s, 16s, 20s

Oder, wenn man noch mehr will:

24s, 30s, 36s, 44s, 52s, …

Nach hinten kann man die Abstände durchaus größer werden lassen, der Unterschied zwischen 52s und z.B. 48 Sekunden Belichtung ist nicht mehr so drastisch. Aber eben nicht in der Größenordnung, wie das Standard-Belichtungsreihen machen. Denn hier muß man sehr große Abstände wählen, weil die EOS 500D nur 3 Bilder in einer Belichtungsreihe aufnehmen kann. Eine Schande für so ein Werkzeug, schließlich schaffen es ein paar Leute, in ihrer Freizeit, diese Methodik allen möglichen Canon-Kompakt- und Bridge-Kameras beizubringen. Aber Canon packt das nichtmal in seine höherwertigen Produkte. Da kann unsereins nur mit dem Kopf schütteln. Aber dafür hauen sie so’nen Unfug wie Gesichtserkennung oder anderen Mist mit rein, den niemand braucht. Jedenfalls niemand, der einen Klotz einer DSLR bedient. Wann kommt eigentlich die Arsch-Erkennung?

Naja, zur Zeit gibt’s ja die perfekte Kamera für mich sowieso nicht. Langsam glaube ich, daß ich mir die irgendwann werde selber bauen müssen, denn die Hersteller von Fotoapparaten (endlich kann ich dieses Wort mal unterbringen) gehen so dermaßen viele falsche Wege, daß man nur den Kopf schütteln kann. Momentan bleibt mir nur das Prinzip Hoffnung Und natürlich gehen solche Bilder schon, wie man sieht, es ist nur etwas nervig, man hat massiv Arbeit damit.

Tja, diese Kamera hat doch deutlich mehr als man glauben möchte. Auch wenn mich einiges an ihr annervt, die Ergebnisse sind mehr als traumhaft. Aber man lernt jeden Tag dazu. Mit dem KIT-Objektiv 18-55mm kommt man ja relativ schnell klar. Aber das fette 70-300, das war dann doch schwer zu bändigen. Ich versuchte, von unserem Wohnzimmer aus mit dem 70-300 einen Shot auf die Flur-Wand zu machen, wo einer unserer Kerzen-Schädel hängt. Flur-Schädel mit LED-Kerze Das Ergebnis war letztlich gut genug. Als HDR. Aber die Versuche dazwischen haben mich einige Nerven gekostet. Denn es scheint irrsinnigerweise bei einer Aufnahme mit Stativ besser zu sein, man schaltet den Stabilisator ab. Es ist mir noch nicht ganz klar, wieso. Aber immer wenn ich den Stabi anließ, wurden in der HDR-Reihe das am längsten belichtete Bild unscharf. Und zwar konnte man deutlich den Verwackler sehen! Dieses gilt übrigens sogar für das kleine Objektiv. Sehr schräg. Falls da jemand etwas weiß, würde ich gerne wissen, woran das liegt.

Nachdem ich nun rausbekommen hatte, was mein Dauerfehler war, schnappte ich mir Stativ und Pelzjacke und ging fröhlich in Richtung Halensee. Von einer Brücke dort kann man auf das Funkturm und ICC HDR ICC und den Funkturm dahinter blicken. Das hat mich auch einige Nerven gekostet, aber diesmal deswegen, weil ich nur das kleine Objektiv mit hatte und 55mm geben nicht wirklich viel her. Und: Busse und LKWs bringen eine Brücke zum Vibrieren. Bei Shots, die auch mal länger als 16 Sekunden dauern, ist die Wahrscheinlichkeit für Wackler, selbst mit abgeschaltetem Bildstabilisator, relativ hoch. Ich stand da also ungefähr anderthalb Stunden in der Kälte. Aber ich denke, das Ergebnis belohnt mich für meine Qualen.

Am letzten Sonntag (also gestern) war ich zum Wannsee gefahren. Gut, ein zugeeister See mit viel Schnee drauf ist nun kein Kontrastwunder. Auch hinter den Schiffen stehen und Bilder machen ist nett, aber große Kontraste werde ich da wohl nicht rausholen. Hier fehlen definitiv die anderen Bilder der Reihe. 3 sind zu wenig für HDR, wenn alles grau in grau ist. Also konzentrierte ich mich mal auf die Zoom-Fähigkeiten des 70-300mm Objektivs. Der HDR: Fernmeldeturm Berlin Schäferberg Fernmeldeturm Schäferberg bot sich an, denn was ist dort sonst schon fotogen? Ich hatte auf etwas mehr Kontrast gehofft, aber auch hier: grau-in-grau, da kann man nicht viel reißen. Nun kam ich noch auf die Idee, weil die Nacht nahte: wo könnte man denn schöne Nacht-Bilder machen? Da ich mich auf dem Rückweg vom Wannsee befand, kam mir der Hüttenweg in den Sinn. Keine Lampen, alles stockfinster, nur der Schnee dürfte ein bißchen Reflexionen geben. Beim Jagdschloß Grunewald parkte ich also und machte am Straßenrand die ersten Versuche. Der beste ist Hüttenweg Berlin: stockfinstere Nacht der hier. Und um es ganz klar zu sagen: ohne den Schnee hätte man die Hand nicht vor Augen sehen können. Ich hatte angefangen mit ISO1600, weil ich dachte, das könnte eng werden mit 30 Sekunden Belichtung. Aber weit gefehlt, mit ISO1600 war alles so hell, man konnte die Nachtsonne quasi fühlen. Mit halbwegs offener Blende kam ich also sogar auf ISO100 und habe immer noch eine Aufnahme, der man die Nacht nicht ansieht. Nur die Spuren der Autos zeugen von der eigentlichen Dunkelheit. Natürlich war das nur mit manuellem Fokus möglich. Und Live-View. Im Sucher geht da gar nix mehr. Und selbst bei Live-View konnte ich den Fokus nur schnell-schnell einstellen, solange ein Auto vorbeifuhr und die Gegend kurz ausleuchtete. Aber wie man sieht, mit ein bißchen Glück kriegt man ein gutes Ergebnis.

Tja, wer mich kennt, weiß, daß ich manchmal ein klein wenig am Rad drehe und immer alles sofort haben will. Das fängt beim Essen an (Fleisch UND Beilage müssen zusammen im Mund sein, damit die Geschmäcker gesammelt vorhanden sind) und hört oft zum Leidwesen meiner Umgebung nicht auf. ich bin nicht immer total gierig, aber manchmal muß es halt sein. Für den Foto-Bereich heißt das: ich will nicht nur Tele und guten Sensor für Nachtbilder. Ich will auch Macro! Natürlich habe ich die Raynox-Vorsatz-Linse, die auch bei der Canon EOS 500D ranpaßt mit dem Kneif-Adapter. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Nämlich Zwischenringe. Das Konzept kannte ich auch nicht und ließ mich von Fridtjof unterrichten, was da so machbar ist, ohne viel Geld für teure Linsen ausgeben zu müssen. Bei Novoflex gibt’s ja so richtig abgefahrene Dinge, darunter ein Balgengerät mit der Möglichkeit, die Linse umzudrehen usw. Aber das ist alles zu teuer. Ich besorgte mir ein Kenko 3er Zwischenlinsen-Ring-Set und probierte es aus. Natürlich ist auch hier der Fokus schwierig, ebenso wie bei der Raynox-Linse. Er ist superflach und man muß ihn nicht nur manuell einstellen, nein, man muß auch das Objekt so zur Kamera positionieren, daß man halbwegs Schärfe bekommt. Ich hatte damals mit der Raynox einen Cent fotografiert. Nun habe ich Supermacro: 1 Euro-Cent das Ganze mal mit der Canon 500D gemacht. 1. Problem: ich kriege ihn gar nicht mehr formatfüllend auf ein Bild. D.h., das 3er-Set von Kenko liefert mit 55mm Brennweite mehr Vergrößerung als die Raynox Vorsatzlinse an meiner Bridge bei vollen 560mm Brennweite. Das fand ich höchst erstaunlich. Das 2. Problem ist aber offensichtlicher: die volle Schärfe habe ich nicht hinbekommen. Dafür muß ich wohl noch etwas üben. Aber ich finde das Ergebnis trotzdem besser als der alte Cent, denn wenn ich das auf die Größe des ersten Cents runterbreche, ist es schärfer und eben immer noch ein Ausschnitt, also faktisch mehr Vergrößerung.

Einzeln kann man die Zwischenringe natürlich auch betreiben. Ach ja: keinen billigen Plastikscheiß kaufen! Es gibt Supergünstige, die haben keine Kontakte. Da
geht dann vieles nicht mehr, das sollte man also lassen. Unter 80 Euronen habe ich kein 3er Set gesehen, das es wert gewesen wäre. Die Kenkos sind alle drei kontaktmäßig durchgeschleift und machten auch einen recht stabilen Eindruck auf den Bildern und die Rezensionen, die ich gelesen hatte, gaben also durchaus den Entscheidungspunkt. Das Kleinste ist der 12mm-Ring. Zum nächsten Bild muß man sagen: mir ist eine SD-Karte gebrochen. Das hatte ich kaum bemerkt. Denn die Karte lief im SD-Card-Reader noch tadellos. Auch die SX1 akzeptierte ihn. Die EOS 500D zuerst auch. Kackte aber bei der Formatierung ab. Und danach war dann auch im Kartenleser Sense. Da fiel mir auf, daß sie an der Seite aufgebrochen war. Schweren Herzens, weil ich den Garantie-Zettel sowieso nicht mehr hatte, zog ich der Karte eine Hälfte ab. Man muß auch aus Verlusten was rausholen. In diesem Fall HDR: kaputte SDHC 8GB Karte ein Bild der offenen Karte. Natürlich mußte es ein HDR sein, dieses ist ein Mix aus Mantiuk und Fattal. Man beachte bei der großen Version vor allem den Papier-Druck links. Schon mit diesem 12mm-Ring sah das gut aus. Aber natürlich wollte ich auch hier die volle Breitseite. Logischerweise geht die SD-Karte mit den vollen 60mm (ein bißchen mehr rechnerisch, aber nicht exakt so viel, weil beim Anschluß ein bißchen verloren geht) nie im Leben ganz drauf, sie ist ja größer als ein Euro-Cent. Aber immerhin konnte ich den kleinsten Chip auf der Platine SuperMacro und HDR: kaputte SDHC-Card ins Bild setzen. Auch hier HDR (Mantiuk), aber diesmal etwas dezenter, wirklich nur, um die Kontraste etwas mehr rauszukitzeln. Die volle Schärfe habe ich auch hier wie beim Cent nicht erreicht.

Tja, nun bin ich gerüstet. Bisher macht mir die Kamera trotz ihrer Unhandlichkeit, Schwere, Größe und der merkwürdigen Bedienführung mehr Freude als ich erwartet hatte. Noch bereue ich meine Entscheidung nicht. Es ist zwar teurer als bisher, dafür bekommt man aber auch tatsächlich mehr. Nichtsdestotrotz werde ich mir den spiegellosen DSLR-Markt sehr genau die nächsten Jahre betrachten. Oh, eine Erkenntnis noch: bisher dachte ich immer, es können nie genug Megapixel sein. Das weicht ein paar Erkenntnissen:

1. Auch beim Croppen bleiben bei 15 Megapixel noch genug Pixel übrig. Ok, 15 sind noch nicht genug, aber ich würde bei 25 die Obergrenze ziehen, mehr ist unnötig.
2. Karten- und Plattenplatz. 15 Megapickel braten massiv was weg. Ohne wirklich viel Mehrwert zu erzeugen. Klar kostet das alles nicht mehr viel, aber trotzdem muß man ja nicht rumaasen.
3. Die Qualität. Letztlich hat mich der Wahn des “wir machen den Sensor kleiner und hauen dafür noch ein paar Pixel mit rauf” aus der Bridge-Welt in Richtung DSLR getrieben. Wofür so viele Pickel, wenn man doch nur Rauschen kassiert? Wenn aber der Wahn unbedacht in der DSLR-Welt fortgeführt wird, ist nicht viel gewonnen.

Also: wenn bei Systemkameras mehr Pixel dazukommen über die Jahre, dann ist das OK, wenn die Entwicklung rauschtechnisch im Rahmen bleibt. Maximal-Ziel: 25 Megapixel. Darüber hinaus: unsinnig. Just my 2 ¢ents…

Es gibt Kameras, die halbwegs vernünftigen Spezifikationen entsprechen. So hat die Canon Powershot SX1 durchaus ansprechende Werte: 560mm Brennweite (verglichen mit KB), normale Akkus, relativ geringe Größe und Gewicht, diverse Features. Aber: das ist eine Mogelpackung. Denn sie rauscht. Tagsüber natürlich wenig, aber bei wenig Licht immens. Da nützt einem auch so ein dicker Zoom nix, wenn am Ende nur noch Gebrösel auf dem Sensor ankommt. Seit langem spiele ich mit dem Gedanken, mir eine DSLR zuzulegen. Eine “Digital Single Lens Reflex” Kamera. Eine Spiegelreflex also. Eigentlich bin ich ja gegen die Dinger. Denn: sie sind getrimmt auf Anwender der alten Analog-Welt. Die machen alles anders als ich. Die Menüführung ist eher nervig. Ein optischer Sucher ist ebenfalls nicht so mein Ding, ich komme mit elektronischen Suchern bisher eigentlich gut rum. Dann die Größe dieser Dinger: klotzig, schwer, unhandlich. Es gab ja Ideen, wie man es besser macht. Olympus baut µ4/3-Kameras, die zwar nur 12 Megapixel absondern, aber wenigstens keine Spiegel nutzen. Dadurch wird das Kameragehäuse kleiner, teilweise auch die Objektive und leichter wird’s natürlich auch. Die Bilder sind ok, wobei ab ISO800 hier leichte Verluste im Rauschbereich auftreten können. Aber: Sucher nur extra zum Aufstecken. Kein Stabilisator im Objektiv. Kein Klapp-LCD-Display. Und: teuer. Die Pen E-P2 kostet gut 950 Ocken. Das ist nicht wenig. Dann Panasonic: Auch µ4/3. Immerhin hat man sich Firmen-übergreifend auf einen Standard geeinigt. Ebenfalls nur bis ISO800 im halbwegs brauchbaren Rahmen. Dafür aber wenigstens echtes Full HD-Video, Klapp-Display, jedenfalls bei der GH-1. Diese kostet, Achtung, festhalten, knapp 1350 Euro. UI! Als neuer Konkurrent tritt gerade Samsung mit seinem NX1-System auf. Könnte sinnvoll sein. Aber hier sieht der Kamera-Body schon wieder dicker aus, die Objektiv-Auswahl ist sehr gering und sie stehen mit dem System ziemlich alleine da. Gerade der Objektiv-Park ist bei Kameras dieser Art nicht unwichtig.

Es ist zum Haare raufen! Alles Mist! Dann überlegte ich, ob ich den Kompromiß “fette Kamera und Spiegel” hinnehmen könnte. An beschissene Menüführung kann man sich gewöhnen. Ich hatte eine Freundin bei einem Konzert beobachtet, sie hatte eine Sony in der Hand und die Menüs in der Anzeige schienen mir sehr übersichtlich und gut zu sein. Bei näherer Betrachtung kam die Sony Alpha 550 ins Visier. Dumm nur: sie hat kein Video. Eine Kamera sollte heutzutage beides können. Nun blieb noch Nikon oder Canon. Bei Nikon überzeugten mich die Beispielbilder im hohen ISO-Bereich nicht so sehr. Und ein paar andere Eigenheiten. Canon hatte eine Kamera, die für einen halbwegs noch angemessenen Preis Bilder im ISO1600er Bereich machte, die tatsächlich supi aussahen: EOS 500D. Ich suchte nach mehr Bildern und bekam mit: selbst die totalen Vollpfosten (muß ich mich ja dann auch dazu zählen, bin ja dann DSLR-Anfänger) konnten hier mit ISO1600 astreine Bilder machen.

Die Wahl war gefallen. Schön, daß Mädchenmarkt gerade seine Schnäppchen-Aktion machte, so konnte ich die Kamera, ein 70-300er Objektiv und noch Zubehör schießen und blieb locker unter dem Preis für eine Panasonic GH-1.

Es ist nun also vollbracht. Die Canon EOS 500D ist meine und hier ist die erste HDR-Reihe:

Natürlich ist das nicht die volle 15 Megapixel-Auflösung. Das liegt daran, daß die Algorthmen auch nur minimalste Pixelei auf’s heftigste verstärken. Also muß man mit Tricks gegenhalten. Der Grund, warum die alle etwas dichter aneinanderliegen, ist: das Original-Bild war ursprünglich ein RAW. Damit sind alle von diesem einen Bild abgeleitet, dem ersten Bild. Ich werde versuchen, demnächst wieder echte HDRs damit zu machen, also Bilder, die aus mehreren Kontrastebenen diverser Bilder bestehen.

Die Handhabung ist wie vorhergesagt. Der ganze Knopp-Kram muß eingelernt werden, ebenso die Menüs. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Was mich wirklich anpißt, ist zum einen der nervige laute Spiegel. Dieses laute Klack-Klack, besonders auch bei Serienbildern (Hallo? Hätte man da den Spiegel nicht oben lassen können?) ist total ätzend. Wer es gewohnt war, in Ruhe Bilder zu machen, wird hier entnervt dem Herzinfarkt entgegenwanken. Desweiteren nerven natürlich die Objektive: schwer und groß. Und mit dem Prädikat “schwer” gehen auch nicht mehr alle Stative. Dann sind selbst Canon-Objektive nicht einheitlich. Ich habe mir noch einen 2x-Konverter besorgt, von Kenko. Da ich das EF-S nicht da ranbekam, las ich dann doch mal die Anleitung, in welcher steht: nur Non-EF-S-Objektive gehen. EF-S ragt zu weit in die Kamera rein. Fast hätte ich den Konverter zurückgebracht, bis ich bemerkte, es gibt keinen vernünftigen Konverter, der diese Objektiv-Art beherbergen könnte. Gut, mit dem 70-300 geht’s ja, das wird nur viel zu dunkel, kaum Autofokus usw. Probleme über Probleme. Natürlich könnte man auch lichtstarke Objektive kaufen, aber am Ende des Geldes stellt sich nicht die Frage nach Objektiven im 4-stelligen Euro-Bereich. Mal abgesehen vom riesigen Gewicht solcher Boliden. Ich habe in den letzten Tagen viel gelernt, vor allem dank Fridtjof, welcher eine enorme Geduld aufbrachte, die Lücken in meinem Wissen aufzufüllen. Ein paar Fakten kannte ich ja schon, aber je spezifischer die Fragen DSLR-typischer wurden, desto mehr mußte ich ihn löchern. Ich verweise hier besonders auf seine Foto-Galerie (Natur- und Tierbilder: sensationell!). Aus meiner Sicht ist er ein Profi, auch, wenn er das anders sieht.

Mittlerweile kriege ich es gebacken, mit dem Ding umzugehen, Makros zu machen (die Raynox-Linse funktioniert! Yippee!) usw. Ich denke, die Qualität der Bilder wird auf Dauer zeigen, daß der Schritt richtig war. Ein größerer Sensor kann nie falsch sein. Und: die Kamera ist mit dem Kit-18-55-Objektiv ungefähr so schwer wie meine alte SX1. Generell muß ich natürlich etwas mehr üben, aber das wird. Dennoch sage ich es ganz klar: das G
elbe vom Ei ist es nicht, ich sehe das klar als Zwischenstation, bis die spiegellose Front echte Alternativen bietet. Dazu gehört:

  • Ein ordentliches Portfolio an Objektiven mit Stabilisator
  • Eine Preisgestaltung, die nicht völlig idiotisch ist (Panasonic dongelt auch noch seine Akkus! Als wenn die nicht schon teuer genug wären! Völliger Irrsinn!)
  • Sowohl Sucher (mir ist elektronisch lieber) als auch Klapp-LCDs
  • Größere Sensoren und damit mehr Megapixel bei gleichzeitig kleinerer und leichterer Bauweise
  • Full HD-Video

Natürlich gibt’s noch Extra-Anforderungen wie möglichst viele Bilder in einer Belichtungsreihe. Oder eine Fokus-Reihe. So wie’s aussieht, gibt’s bei der 500D keine Fokus-Reihe, jedenfalls habe ich sowas noch nicht gefunden, ich schätze mal, das könnte an den Objektiven liegen. Also ich hoffe mal, daß ich mich auf absehbare Zeit nicht total in einen Hersteller verwickle, das ist nämlich sauteuer und aus so einer Abhängigkeit wieder rauszukommen, vermindert die Teuerung nicht wirklich. Warum gibt es eigentlich noch keine Linux-Kameras? Dann wäre z.B. SDXC mit seiner völlig verkackten Spezifikation kein Thema.

Übrigens, der Nachfolger der 500D ist ebenfalls gerade rausgekommen, die 550D. Ich prophezeihe mal, daß diese Kamera etwas hochpreisig angesiedelt sein wird die nächsten Monate. Wobei sie feature-technisch für mich eher unwichtiger ist. Na gut, HD-Video mit 30 statt 20 FPS und 18 statt 15 Megapickel. Aber der Rest? Ich werde mal auf die Vergleichsbilder warten. Bei gleicher Sensorgröße kann sich die Bildqualität eigentlich nicht verbessern. Aber ich bin jetzt sowieso pleite, die Frage stellt sich zur Zeit nicht…

Da ich ja erst vor kurzem angefangen habe, das Manual von CHDK durchzulesen, kam ich auf erstaunliche Möglichkeiten (ich berichtete darüber) gestoßen: weniger ISO, höhere Blende usw. Die Ergebnisse der SX200 waren ja auch wirklich recht gut. Nun dachte ich mir: versuchst Du das mal mit der SX1.

Und da tauchen schon die ersten Probleme auf. Die SX1 kann nur automatisch beim Einschalten mittels CHDK booten. Aber da gehen diverse Dinge nicht: Sprachenumschaltung auf Deutsch, Grid-Load, Script-Load uvm. Auch die Menüs sehen ganz anders aus, ich konnte das nämlich bei der SX200IS testen. Diese Kamera kann manuelles Nachbooten der CHDK-Firmware mittels “Fake-Firmware-Upgrade” und siehe da: alles funktioniert. Starte ich die SX200IS mittels Automatik-Boot, gehen auch hier diverse Dinge, genau wie bei der SX1, nicht. Aber gut, Skripte brauche ich zur Zeit nicht, das Standard-Grid reicht mir auch und Deutsch ist ebenfalls nicht so wichtig. Immerhin gehen die anderen Dinge wie: ISO16, Blende F11, Sensor-Temperatur usw.

Bei wenig Licht versuchte ich, den Schädelring nochmal mit der SX1 zu fotografieren. Standardmäßig kann man bei der SX1 auch im Manual-Mode maximal 1 Sekunde Belichtung einstellen. Das ist natürlich zu wenig. Mit CHDK kann man die Shutter-Zeit überschreiben. Bis 2048 Sekunden maximal. Was etwas Overkill ist. Ich fing also an mit 2,5 Sekunden. Die Bilder in der Bracket-Reihe wurden auch ordentlich angezeigt zwischendrin. Die SX1 läßt sich auch nicht doppelt so viel Zeit, wie die SX200IS, die genausoviel “Nachberechnungszeit” wie Belichtungszeit benötigt. Bei der kurzen Einblendung während der Reihe sahen die Bilder gut aus. Mittels Vergrößerung konnte ich aber massive Hot Pixel sehen. Ab dem 5-Sekunden-Bild, um genau zu sein. Es wird auch nicht besser, wenn ich ISO hochdrehe und die Blende runter. Diese Kamera hat nicht umsonst die Sperre bei 1 Sekunde Belichtung. Alles darüber scheint außerhalb der Bau-Spezifikation zu sein. Das ist natürlich sehr schade, weil sie einfach mehr Features als die SX200IS hat. Sollte sie auch haben: sie war teurer, hat mehr Zoom (logisch, ist ja ‘ne Bridge-Kamera), Focus-Platzierung undundund. Vielleicht liegt’s auch daran, daß ihr Counter bei 27000 Bildern steht und der Sensor dadurch etwas heftiger beansprucht worden ist. Andererseits: unterhalb von 5 Sekunden sieht man kaum Hot Pixel. Also alles etwas schwammig.

Zur SX200IS läßt sich also sagen, daß, obwohl sie eine Kompaktkamera ist, ihr Sensor scheinbar nicht nur größer, sondern sogar um Längen besser ist als der der SX1. Hier traten überhaupt keinerlei Hot Pixel auf. Dann die Tatsache, daß man hier manuell CHDK nachbooten kann und dadurch deutlich mehr Features nutzen kann. Es ist schon merkwürdig, daß viele Features nur bei Manual-Boot möglich sind. Da werde ich vielleicht mal ‘ne Anfrage in die CHDK-Foren schmeißen. Was nervt, ist die Doppelung der Belichtungszeit und: der Focus kann nicht platziert werden. D.h., kriege ich in der Mitte eines Objektes keinen Focus, muß ich die ganze Kamera bewegen, bis der Autofocus Erfolg meldet (grüner oder blauer Rahmen, gelb oder rot ist bäh). Das geht aber gerade auf dem Stativ nicht. Vielleicht wird es mit der Idee der festen Shutter-Vorwahl gehen? Das habe ich noch nicht ausgetestet. Das hat aber einen entscheidenden Vorteil: normalerweise wird das Objekt fokussiert, wenn man den Auslöser halb herunter drückt. Dann sieht man das Objekt mit der voreingestellten Belichtungszeit im Monitor. Ist es zu dunkel, findet die Kamera keinen Focus. Dann muß man die Belichtung hochdrehen, manchmal viel zu hoch. Mittels Shutter-Override passiert folgendes: der außerhalb von CHDK eingestellte Shutter ist aktiv und liefert ein klares Bild und einen klaren Focus, wenn man ihn z.B. auf 4 Sekunden stellt. Wenn Shutter-Override aber auf 2 Sekunden steht, so wird dieser ab dem Runterdrücken des Auslösers benutzt. Insofern ein guter Trick, um nicht zu helle Bilder zu erstellen, nur um einen Autofocus zu bekommen.

Hier nochmal in Kürze die Vorteile / Nachteile der beiden Kameras:

Kamera
&nbsp
Vorteile Nachteile
Canon Powershot SX1 IS
  • Mehr Zoom (bis 560 mm verglichen mit KB)
  • Warme Umgebung: AA-Batterien, hier halten sie länger
  • dynamische Fokus-Platzierung bis fast an die Ränder des Displays
  • keine Verzögerung bei den höheren Belichtungszeiten
  • RAW-Bilder auch unter Linux nutzbar
  • Klappdisplay und Sucher. Beides IMHO superwichtig bei einer Kamera.
  • Das Objektiv ist zwar nicht dafür gedacht, Vorsatz-Objektive anzubringen, nichtsdestotrotz habe ich einen Klemm-Adapter, mit dem das trotzdem geht. So habe ich durch den fetten Zoom einen sehr großen Makrobereich bekommen.
  • CHDK kann nicht manuell geladen werden. Das hat mehrere Nachteile. Zum einen funktionieren nicht alle Features von CHDK und zum anderen kann nur von einer Partition gebootet werden, die maximal 4 GB hat. Teilt man größere Karten auf und CHDK verkackt aus irgendeinem Grund, ist die 16 oder 32 GB-Karte mit der Kamera alleine nicht auf die volle Größe rückformatierbar.
  • Die Blende geht normalerweise nur bis F8, hier geht sie bis F11. Ich hatte mehr erwartet, z.B. F16.
  • Normalerweise kann die Kamera nicht mehr als 1 Sekunde Belichtung. Mit CHDK kommt man alleine durch Bracketing-Reihen auf mehr, es geht aber auch mittels Shutter-Override. Dabei hat sich gezeigt, daß der Sensor ab 10 Sekunden immer mehr hot pixel auf das Bild wirft. Ein reines Minenfeld. Der Sensor ist wohl für diese Kamera zu klein. Übrigens stiegt die Temperatur des Sensor nie über 36°. Noch dazu ist alles ab ISO400 aufwärts im Grunde unbrauchbar, selbst ISO200 riecht schon unangenehm…
  • Kalte Umgebung: AA-Batterien sind ratzfatz leergesaugt.
  • Ziemlich groß und schwer. Es ist halt ‘ne Bridge-Kamera…
  • Die Kamera liefert maximal 10 Megapixel, aber die Bilder scheinen so, als sei der Sensor eher für 8 Megapixel ausgerichtet.
Canon Powershot SX200 IS
  • Manuelles Laden mittels Fake-Firmware-Update ist möglich. Nur dann scheint man alle Features von CHDK nutzen zu können.
  • Sehr guter Sensor. Auch bei 40 Sekunden Belichtung keinerlei Hot Pixel! Noch dazu: bei ISO200 kaum Rauschen, selbst bei vollem Zoom und wenig Licht. Erst ab ISO400 wird es fragwürdig, unbrauchbar aber erst ab ISO800.
  • Kalte Gegend: Kaum Batterieverluste! Überhaupt macht die Li-ION-Batterie eine gute Figur. Und dabei bin ich Fan von AA-Akkus.
  • Leicht und klein. Paßt locker in die Hemdtasche, denn das Objektiv fährt bis auf einen schmalen Ring komplett ein.
  • Nicht so viel Zoom wie die SX1, aber für eine Kompaktkamera immerhin noch ansehnliche 336mm (verglichen mit KB), das ist hervorragend!
  • 12 Megapixel und zwar wirklich!
  • Verdoppelung der Belichtungszeit durch irgendeine sinnlose Art der Nachberechnung.
  • RAW-Bilder zur Zeit nicht unter Linux nutzbar. RAW-Bilder gehen sowieso nur mittels CHDK, nativ bringt diese Kamera keine RAW-Fähigkeiten mit.
  • Fester Fokuspunkt. Damit wird es bei größeren Flächen schwierig, einen Fokus und damit genug Schärfe zu bekommen. Man ist gezwungen, die Belichtungszeit hochzudrehen oder aber die Blende zu öffnen.
  • Kein Sucher und das Display ist nicht klappbar. Wenigstens ist es relativ groß.
  • Der Sensor erreicht manchmal fast 50°. Das ist nicht gesund und macht mir schon Sorgen. Bei -10° draußen immer noch 18° ist schon heftig…
  • Keine Möglichkeit für Vorsatzobjektive. Jedenfalls nicht ohne heftigste Basteleien.

Tja, was lesen wir daraus? Die Kamera, die ich haben will, gibt es nicht. Am liebsten hätte ich sie klein, mit viel Zoom, also hoher Brennweite, ‘nem super Sensor, Klappdisplay, Sucher, RAW-Bild-Möglichkeiten, enorm viel Megapixel, mit der Möglichkeit, die Blende bis F22 zuzuziehen und einem glasklaren manuellen Fokus-Wähler. Dann noch automatisches Exposure- und Focus-Bracketing bis 10 Bilder. Natürlich noch HD-Video, logisch! Klar, alles davon hat man nie zusammen. Einen Großteil davon hat man bei DSLRs. Interessanterweise bringt die Panasonic GH1 eine Masse davon mit. Aber sie ist leider auch sauteuer. Olympus hatte mit seiner PEN-Serie versucht, gegenzuhalten. Aber den Sucher aufzustecken, ist nun wirklich Schwachsinn. Mal abgesehen davon, daß für das, was diese Kamera so bietet, der Preis auch ein bißchen hoch ist. In Frage käme zur Zeit nur die E2 und auch die liegt schon bei 900 Ocken. Demnächst ist Samsung am Drücker mit seinem NX-System. Auch spiegellos plus fettem Sensor. Leider wird’s dafür zuerst kaum Objektive geben. Und: wie bei Olympus ist das Display nicht klappbar. Es ist zur Zeit wirklich schwierig…

Aber ich will nicht meckern. Wenigstens tut sich was im spiegellosen Markt der Systemkameras. Denn so ein olles, fettes DSLR-Teil, welches auch bedientechnisch grauenhaft ans 19. Jahrhundert erinnert (ich hatte mir einmal eine Canon DSLR ausgeliehen) möchte ich eigentlich nicht kaufen. Da bleibt nur die Hoffnung auf mehr Innovation von Panasonic, Olympus und Samsung. Und wer weiß? Novoflex ist schon auf den Micro-Four-Thirds-Zug aufgesprungen und hat Adapter für so gut wie jedes Objektiv in Richtung MFT. Obwohl Dimitri von solchen Adaptern abrät, weil man den Autofokus verliert. Vielleicht bewegt sich der ganze Markt demnächst in die spiegellose Richtung? Wäre super.

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