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Nein, auch wenn der Titel es suggerieren mag, hier geht es nicht um einen Spanischen Robert, der die Cloud liebt und auch nicht um General Aldo, der aber mit seiner Aufforderung Recht hat…

Wie passend, vor gut einem Jahr versuchte ich aufzuzeigen, wie man sich Cloud-Systeme zu Nutze machen kann. Besonders, was Datenablage & Verschlüsselung betrifft. Nun hat der Cloud-Wahn natürlich nicht abgenommen, was irgendwie zu erwarten war, wenn Dinge gehyped werden.

Was mich massiv nervt, ist, daß die einzelnen Dienste einem heftig Steine in den Weg werfen, um den Nutzer in ihre Apps einzulullen um so natürlich Verschlüsselung auf Client- (also Nutzer-) Seite aus zu verhindern. Bisher gab es HiDrive von Strato und diverse andere Dienste (z.B. adrive.com oder sogar SkyDrive von Microsoft bis hin zur Amazon-Cloud) auf WebDAV-Basis. Wenn man
übrigens bei Strato löhnt, kriegt man auch SSHFS/CIFS-Anbindung (was wiederum zu meinem oben erwähnten Beitrag vom letzten Jahr führt). Aber das scheint eine krasse Ausnahme zu sein. Die meisten Dienste bieten WebDAV an, was nicht so simpel mit Client-seitiger Verschlüsselung betreibbar ist oder auch schlimmer: mit eigenem Client bzw. neumodisch gesagt, mit einer “App”. Der Client ist nämlich oft proprietär und deshalb gerade aus Linuxer-Sicht bäh. DARUM sollten sich die Datenschützer mal kümmern, das wäre produktiver als rechtlich die Wand anzubellen, ohne daß was passiert. Der Nutzer sollte die volle Kontrolle über seine Daten behalten können!

Aber es gibt auch Ausnahmen, die einem das Leben einfacher machen. Mehr »

Es gibt ja immer wieder komische Dinge, die man käuflich erwerben möchte. Dafür hat man ja bekanntlich das Internet erfunden. Problem: manchmal gibt es im Netz nix Perfektes. Oder aber: man will es wenigstens mal vor dem Kauf in der Hand haben. Kleines Beispiel: ein Handy-Aufsteller. Nein, ich meine damit nicht irgendwelche bescheuerten Sessel für’s Handy oder so. Es geht eher darum, Video mit dem Smartphone gucken zu können, ohne das Teil die ganze Zeit in der Hand halten zu müssen. Dazu hat die Industrie durchaus ein paar lustige Ideen, in billig: Saugnapf-Kugelln oder Mini-Pömpel. In teuer: irgendwelche Plastik- oder Papp-Schablonen.

Dann gibt es natürlich noch den Markt des Vertrauens vor der eigenen Haustür. Wer einmal beim Planeten oder Mädchenmarkt bestimmte Dinge gesucht hat, wird festgestellt haben, daß bestimmte Produkte zu Tausenden in Millionen Variationen angeboten werden. Andere dafür gar nicht. Das ist so, als würde man einen Supermarkt ausschließlich mit Cola & Erbsensuppe betreiben, dafür aber von 500 verschiedenen Firmen (und wahrscheinlich einem Anbauplan für 500 weitere Erbsensuppen- und Cola-Firmen). Oder anders gesagt: Fehlanzeige. Im gleichen Atemzug hatte ich festegestellt, daß diverse Gadget-Stores in Berlin-Mitte dicht gemacht hatten. Logisch, damit wird man die Ladenmieten wohl kaum begleichen können. Stattdessen finden sich rund um den Hackeschen Markt nur Schuh- und Klamottenläden. Und ich erkenne ein Muster: alles irgendwie gleich, nur von 100 verschiedenen Firmen. Der einzige Trost: so viele Touris & schwerreiche Scheichs kann es gar nicht geben, insofern werden die meisten von denen zu recht wieder sterben.

Aber wo war ich doch gleich stehengeblieben? Richtig! Ein Handy-Aufsteller zum Video-Gucken! Von der vorortigen Konsumwirtschaft enttäuscht, wandte ich mich also wieder dem Netz zu. Als Idee bleibt noch: Do it yourself! Wie schwierig kann es sein, so etwas selbst zu basteln? Und tatsächlich: zu Hunderten gibt es Videos und merkwürdige bis kranke Ideen, wie man sich sowas selbst bastelt. Nett war auch die Idee einer Toblerone-Packung, so zu finden auf dieser Seite. (ganz unten)

Eine der einfachsten Ideen war diese: Eine oder 2 alte Kredikkarten, zurechtschnippeln und flach mitnehmen. Kann man immer wieder auseinandernehmen und zusammenschieben. Sieht merkwürdig aus, ist aber tatsächlich superstabil und macht, was es soll. Vielleicht bestelle ich doch noch irgendwann einen teuren Aufsteller…*entnervt sei*

Ist schon schräg, daß man vermeintlich simple Dinge nicht in jedem Späti oder so kriegen kann. Diese Welt ist falschrum. Oder ich halt’ sie falsch rum…*träller*

Jetzt werden mich viele für komplett übergeschnappt halten, aber, wie sagt ein Kollege von mir immer: das ist mir total boogie (ist das überhaupt die korrekte Schreibweise? Was sagen Boogieisten dazu?)! Recht hat er! Also: ich bin nun stolzer Besitzer eines Geigerzählers. Diese Info wird für viele von euch nicht so prall sein, weil mich eh alle für paranoid halten.

Aber gehen wir den Dingen doch mal auf den Grund, ob Paranoia in diesem Fall vielleicht angebracht ist? 1986 explodierte der Atom-Meiler von Tschernobyl. So weit nicht unbekannt. Damals habe ich mir darüber wenig Sorgen gemacht, das war eigentlich schon unschlau. Denn auch damals hätte man sich mit wenig Technologie zumindest ein bißchen behelfen können. Aus heutiger Sicht weiß ich nicht, wie oft ich draußen im Regen stand oder wie oft es Pilze bei uns gab. Wild-Fleisch esse ich eh nicht aber trotzdem: all das hätte man zumindest testen können, hätte man damals eine Geigerzähler gehabt.

Aber selbst das ist eigentlich nicht genug. Man sollte hinterfragen: werden Dinge eigentlich größtenteils aus neuen Materialien gemacht? Oder anders gefragt: wieviel Recycling ist eigentlich in unseren Industrie-Produkten? Wenn man sich aktuelle Rohstoff-Preise ansieht, muß man nicht lange nachdenken: je mehr die Preise steigen, desto weniger wird auf den Müllhalden landen. Im Grunde ist das ja auch gewollt, Plastik wird aus Öl hergestellt, Metalle können nicht ewig aus dem Boden geholt werden, Recyling ist eine feine Sache. Nehmen wir das Beispiel Aluminium. Über 90% der Aluminium-Produkte stammt aus recycletem Aluminium. Weil einfach nicht genug aus dem Boden gezogen wird. Aus sicherer Quelle weiß ich, daß Werke, die Aluminium verarbeiten, ihren angekauften Schrott auf Radioaktivität scannen. Ich schätze, das dürfte daher kommen, daß es schon Incidents gegeben hat, wo verseuchtes Aluminium verarbeitet wurde. Ob das auch damit zusammenhängt, daß aus Gegenden rund um Tschernobyl Material “verschwindet”, weiß ich nicht. Aber Geschäftemacher werden immer ihren Schnitt machen, wenn die Preise steigen. Dann nimmt man auch mal ungewöhnliche Quellen. Wie z.B. die polnischen Laster, die auf der Ladefläche über 1000 Berliner Gullideckel hatten. Steigende Preise führen immer zu Mafiositäten, zu heftigen Schwarzmärkten ohne Kontrollmöglichkeiten. Und selbst wenn es Kontrolle gibt, sie wird nie 100%-ig sein!

Und nun haben wir die Fukushima-Katastrophe gehabt. Dort liegen ganze Städte in Trümmern, eine bisher stark bewohnte Gegend, fast bis an Tokios Grenzen, eigentlich komplett verstrahlt. Aber nicht wertlos. Und vor allem wird niemand merken, wenn der dortige Müll “verschwindet”. Und in irgendeiner Art wiederverwertet wird. Und dann kommen tatsächlich die ersten Meldungen über Versuche, verstrahlte Autos an die Russen zu verticken. Schön doof, das im Ganzen zu versuchen, das wird man demnächst geschickter machen. Ob das auch so gut kontrolliert wird, wenn es als Stahlschrott daherkommt? Und wie gut sind die Scanner, wenn ich das strahlende Zeug irgendwie gut ummantele? Oder um es anders zu sagen: die Nummer wird unkontrollierbar, selbst wenn der Kontroll-Wille da wäre (was er nicht wirklich ist, es gibt Stichproben, aber von genereller Strahlenkontrolle hört und liest man gar nichts). Der Wille wird wahrscheinlich auch davon abhängen, daß man keine Panik schüren will. Oder, um es anders zu sagen: wenn mal wieder ein AKW hochfliegt, wird man scannen. Ca. 3-6 Monate lang. Und dann pennt das Ganze wieder ein, ist ja extra Arbeit, kostet Geld & Aufwand. Natürlich wird es bei Schrotthändlern Standard-Scans geben, aber schwarze Schafe gibt es ja überall. Und bei nuklearer Verseuchung ist es einfach schlecht, wenn auch kleine Teile durchkommen.

Was heißt überhaupt “WIRD unkontrollierbar”? Wahrscheinlich ist es das längst. Ich hatte deshalb schon lange mit dem Gedanken gespielt, mir einen Geigerzähler zu kaufen. Nach Fukushima war das ein Ding der Unmöglichkeit. Die günstigen waren ständig ausverkauft, wobei man da das Gefühl hat: wieso werden nur so wenige überhaupt produziert? Und wieso kostet diese Uralt-Technik (fast unverändert seit 1928) mehr als 30 Tacken? Nein, die günstigen liegen bei 150-250 Euretten, wenn sie denn zu haben sind. Etwas besser wird es, wenn man die teureren kauft, 300+X Penunzen und dann hat man alle 3 Sorten, wobei Alpha-Strahler eigentlich relativ irrelevant sind. Meistens hat man dann ein Gerät mit einem Display, aber Long-Time-Logging fehlt ebenfalls. Da geht’s dann bei 350 Lappen los und hört so bei 500 Ocken auf, damit geht dann alles, was man braucht. Diese sind lustigerweise auch zu haben. Aber ich finde, die sind viel zu teuer.

Auf dem 28C3 dagegen fand ich ein paar Leute, die blinkende Gadgets verkaufen, darunter auch einen Geigerzähler: MightyOhm

Allerdings als Kit zum selbst löten. Jetzt bin ich nicht so der Bastel-Freak, habe 2 linke Hände, aber sie boten auch einen Workshop an, sozusagen “begleitetes Löten.” Das Kit kostet 100 Euronen und der Workshop zum Löten ist for free. Ich habe es hinbekommen (UFF!), das Ding läuft, hat eine LED und einen kleinen Lautsprecher. So sieht’s aus:

Sie hatten auch einen “heißen Teller”, mit dem man das Ding gleich testen konnte. Schön, nun hat man aber immer noch kein Display, wird so mancher nörgeln. Für täglichen Einsatz braucht man das ja eigentlich auch kaum. Was man eher bräuchte, wäre eine Logging-Möglichkeit. Und siehe da: das Gerät hat einen Serial-Port! Für nur 15 Pimperlinge mehr bekam ich einen USB-Serial-Umsetzer (FTDI) und kann nun via minicom (9600 Baud, Hahaha!) wunderbar mitloggen:


CPS, 0, CPM, 24, uSv/hr, 0.13, SLOW
CPS, 1, CPM, 23, uSv/hr, 0.13, SLOW
CPS, 2, CPM, 22, uSv/hr, 0.12, SLOW
CPS, 0, CPM, 22, uSv/hr, 0.12, SLOW

Das liest sich folgendermaßen: CPS = Counts per Second, dazu gehört der Wert dahinter. CPM = Counts per Minute, ebenfalls der Wert dahinter, uSv/hr = Micro-Sievert pro Stunde und der Wert dahinter und am Schluß eine Anzeige, die sagt, ob es SLOW oder FAST ist. FAST ist nicht gut (den radioaktiven Teller ranhalten und sofort wurde ein “FAST” daraus). Aber es gibt noch einen Mode INST, spätestens jetzt wird das Ding inakkurat, weil der Buffer nur 255 Ticks pro Sekunde kann, aber ich denke, wenn man Material findet, das das überschreitet, sollte man sowieso Abstand halten. Ich meine, wenn selbst ein Teller, auf dem Uranoxid gelagert wurde, nur bis zum FAST-Mode kommt, wie schlimm wird dann der INST-Mode sein?

Ich denke jetzt gerade darüber nach, den Geiger-Zähler (warum wird Herr Müller eigentlich vom Gerätenamen ausgespart?) mal ein paar Tage auf die Fensterbank zu stellen, um zu sehen, ob sich die Belastung ändert, auch abhängig von Windrichtung usw. Danach müßte man die Werte eigentlich nur noch durch gnuplot oder so pipen und schon hat man eine schöne Zeit-Kurve der Strahlenlast. Mal sehen, falls die Batterien versagen, hänge ich das Ding halt mit ‘nem Trafo ran. Und vor dem nächsten Kauf von Dingen, zu denen man stärkeren, regelmäßigen Kontakt hat, kommt das Ding nun einfach mit, ist ja nicht so riesig. Und an alle, die jetzt immer noch lachen: Ich werde auf eure Gräber spucken! Vorausgesetzt, ihr lebt noch lang genug, mir den genauen Friedhofsplatz zu mailen…

Ach ja, eins noch: Beim 28C3 hängen natürlich wieder überall Zettel mit der Aufschrift: “Use more Bandwidth!” Da sage ich nur: Kunststück! Die Switche, die im Haus verteilt sind, haben zwar alle GBit-Uplinks, aber die restlichen Ports nur 100MBit. Wenn ich mal an der Wand eine Gigabit-Buchse ergattere, schafft selbst mein popeliger Laptop 40-50 Megabyte/s (Ich schreibe das extra aus). Also ca. das 5-fache dessen, was am 100MBit-Port möglich ist. Klar, im Keller haben irgendwelche Leute sogar 10 GBit, dort hängen ihre FTP-Server dran. Da die Server scheinbar kaum Datendruck aushalten, schmeißen sie einen permanent ab, insofern sind die 10 GBit auch hier ein bißchen für die Katz, weil es sich komplett auf die paar konzentriert. Diese Netz-Unausgewogenheit kann letztlich nur dazu führen, daß die Datenmengen nur kleckern. Von denen, die das lahme WLAN nutzen mal ganz abgesehen. Insofern ist der Zettel also eher eine Art Running Gag und kann getrost vernachlässigt werden, es ist faktisch nichtmal möglich, meinen Laptop zu sättigen (und der hat heute beim GBit-Port innerhalb weniger Stunden über 300GB abgegeben). Wie soll man da das Gesamtnetz sättigen? Vielleicht sind auch gar nicht mehr so viele Daten da? Irgendwie war das früher alles weniger einfach zu kriegen, es gibt eine gewisse Daten-Inflation: alle haben alles. Da ist es sehr verwunderlich, warum die FTP-Server trotzdem so dicht sind. Ich nehme mal an, das sind idiotische Mirror-Skripte und am Ende schmeißt der Sauger 90% weg. Ja, ich nörgele hier auf hohem Niveau, natürlich bin ich zufrieden, daß die Streams jetzt reibungslos klappen, keine Dauerangriffe laufen undundund. Es ist schon eine erstaunliche Leistung! Ich wollte nurmal die Sache mit dem “Use more Bandwidth!” klarstellen.

Mal wieder Congress und…

2011-12-27, 15:31 CEST

…etwas, was zum Tenor dieser Seiten paßt: Arsch-Security!

Zum Congress muß ich ja nicht mehr viel sagen, außer, daß man von außen wieder mal gef*ckt ist, weil die Streams zusammenbrechen, die Webseite nicht erreichbar ist, undundund. Da gab es den hoffnungsvollen Ansatz “No nerd left behind” mit Riesenaktionen wie VPNs und zugesicherter Bandbreite für Streams und feste IPs und dann versagt die Technik auf ganzer Linie. Naja, Chaos halt. Trotzdem sollte die Idee mit dem BCC so langsam überdacht werden, mehr Leute brauchen mehr Ressourcen! Wenn 90% draußen sind, werden die Streams das wohl kaum packen…

Countdown läuft!

2011-12-04, 03:43 CEST

Keine 10 Stunden mehr, dann ist es soweit: Dark Market im Duncker, Dunckerstraße 64, Berlin-Prenzlauer Berg! Loslos! Schuhe anwärmen und lostraben, zackzack! Ich muß alle Bilder verkaufen, vorher dürft ihr alle nicht wieder raus aus dem Laden!

Bild-Verkauf!

2011-11-29, 18:23 CEST

Tscha, man glaubt’s kaum, aber das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und so nimmt der Irrsinn des Weihnachtsgetöses seinen Lauf. Wer bin ich, daß ich mich dagegen stellen könnte? Die Flut reißt mich mal wieder mit und ich werde ein paar Bildchen versuchen an den Mann oder die Frau zu bringen. Wo? Beim Dark-Market natürlich!

Der findet am kommenden Sonntag, dem 04.12.2011 im Duncker-Club (Dunckerstraße 64, 10439 Berlin, Prenzlauer Berg) von 13-19 Uhr statt!

Und falls jemand schon vorweg mal gucken will: ich habe auch einen Fotokatalog (Vorsicht, groß, 13 MB PDF!). Es ist mehr oder weniger der vom letzten Jahr, aber mit ein paar mehr Bildern, logischerweise. Für Vorbestellungen dürfte es ein bißchen spät sein, das heißt aber nicht, daß man diese Bilder nicht grundsätzlich immer bei mir ordern kann. Einfach Mail an uwp at dicke.aersche.de (” at ” durch @-Symbol ersetzen) schicken und dann werde ich mich melden.

Ich bin immer noch am überlegen, ob ich mich mal wieder an einen Kalender wagen soll, aber irgendwie ist das Selbermachen heftig nervig und die jeweiligen Dienste im Netz sind nicht nur teuer sondern oft auch nicht so wahnsinnig prickelnd. Mal sehen, vielleicht kriege ich das bis Sonntag gebacken. Ich hoffe man sieht sich!

Übrigens: auch die Kürbiskönigin wird dort sein und ihren Schmuck sowie Garderoben-Auswahl feilbieten!

Bilder, Bilder, Bilder

2011-11-17, 02:30 CEST

Das Hobby No. 1 bleibt die Fotografie für mich zur Zeit. Ich mache schon recht viel in dem Umfeld, pappe aber nicht mehr ganz so viel raus wie früher. Zeitmangel und akute Faulheitsanfälle (ich gebe nur sauber editiertes Zeug raus, gecroppt, mit Logo, Exif-Daten angepaßt usw.) verhindern das so manches Mal. Doch dann kommen die Begegnungen der 3. Art. Das Schloßstraßen-Management von Berlin-Steglitz wollte eins meiner Bilder haben, nämlich dieses:

Schloßstraßen-HDR von 2010

Der Kontakt kam merkwürdigerweise über die Kommentar-Funktion des Blogs zustande. Vielleicht sollte ich nochmal sagen: Mails an u w p AT d i c k e – a e r s c h e . d e kommen wirklich an! (Die Leerzeichen dazwischen weg und das @-Symbol für “AT”) Wie auch immer, wir wurden uns schnell einig und ich gab eine Bild-Lizenz mit der Bedingung: das Logo unten links muß zu sehen sein, darf nicht übertüncht oder weggeschnitten werden. In einem Zeitungsbeitrag (Seite 7) ist es auch ordentlich erschienen, aber im Werbeplakat sieht es so aus:

Plakat zur langen Nacht der Schloßstraße 2011

(Sorry für die miese Qualität, das Plakat hing hinter Glas, es war nacht und ich hatte nur mein Handy mit). Genauer kann man es hier sehen. Ärgerlich, natürlich wurde das Foto rausgezoomt und das Logo weggeschnitten. Nun hätte man viel Wind darum machen können, ich nehme mal an, daß es nicht absichtlich passiert ist. Anwälte würden jetzt schon gierig mit den Füßen stampfen, aber ich sehe das etwas gelassener. Die Plakat-Kampagne ist fast nicht sichtbar, warum auch immer, vielleicht war die Zeit zu kurz. Es ist nur schade, weil ich mir Werbung für meine Bilder erhofft hatte (die haben mein Bild schließlich zu einem Schnäppchenpreis bekommen). Naja, wir werden sehen. Ich werde mir die beworbene Veranstaltung am Samstag (19.11.2011, um es nochmal genau zu erwähnen) mal ansehen, vielleicht hängen da ja ein paar Plakate…

Aber wo wir schon bei Bildern sind, hier noch ein paar:

Schiffs-HDR, Fuerteventura 2011Spidy, Fuerteventura 2011Grashüpper, Fuerteventura 2011Flughummel, Fuerteventura 2011

Letztere 3 kriegt man auch in einer neuen, eigenen Gallery, ich habe da mal ein paar Insekten unseres letzten Fuerteventura-Urlaubs (siehe auch letzter Blogeintrag)abgeworfen. Größtenteils sind es bisher die Hummeln, aber ich habe auch noch ein paar Spinnenbilder, mal sehen, wann ich dafür Zeit habe.

Dann hatte Sven von Death Valentine rumgenörgelt, daß die Bilder vom letzten Gig im August nirgends auftauchen. Nun tun sie’s:

Gallery Death Valentine, 2011, Café Tonart, Berlin

Auch in einer eigenen Sub-Gallery. BTW, die Bilder von Meikel, auf denen seine Haare fliegen: ein Stand-Ventilator war von unten direkt auf ihn gerichtet, aber das sah so geil aus, da mußte ich einfach mehr Bilder von machen und die auch alle raushauen!

So, ich hoffe, das genügt für’s erste. Uff. Einen Blog-Eintrag pro Monat! Mir schmerzt die Hand! :)

Durchwachsene Reiseerlebnisse

2011-10-10, 20:25 CEST

Manchmal benötigt man ein bißchen Abstand von Ereignissen, um nicht komplett ausfallend zu werden. Wir haben gerade eine Reise hinter uns und hatten da so ein paar kleine Ärgernisse und auch wenn die Reise schon wieder länger her ist, wollte ich doch etwas Zeit zum Nachdenken nutzen, damit eher Fakten als Wut die Oberhand gewinnen.

Also: wir hatten uns mal wieder Sonne, Sand, Meer gewünscht und fuhren nach Fuerteventura. Es war schon immer die teuerste Insel der Kanaren, aber diesmal waren wir spät dran und in Jandía gab’s größtenteils Murks zu unvernünftigen Preisen. Wir entschieden uns für den günstigeren Ort Costa Calma, obwohl unser letzter Aufenthalt in dem Örtchen auch schon nicht super-berauschend war. Muß ja nicht jedes Mal grenzwertig sein, oder?
Mehr »

Hibiskusse und andere Blüten

2011-07-15, 18:53 CEST

Der Kampf mit dem Gallery2-Tool kostet mich ganz schön Nerven. Diverse Dinge wie Permalinks (nur so ist das eigentlich halbwegs merkbar) habe ich nur nach vielen Schmerzen hinbekommen und dabei hat man permanent das Gefühl, daß man diesem Tool Tür und Tor öffnet. PHP ist kein Kandidat, dem man einfach mal so vertrauen könnte. Aber: ohne wird es einfach zu krude, also werde ich versuchen, die Sicherheitsprobleme, die ich bisher nur vermute, auch anzugehen. Bis dahin gibt’s jetzt immer mal wieder spontan ein paar Bildchen, diesmal z.B. ein Album nur mit Hibiskus-Blumenbildern. Natürlich sind es größtenteils Macroshot HibiskusMacroshots (oder auch gleich die Fullsize-Version), aber auch die eine oder andere größere Aufnahme ist dabei. Klar croppe ich zur Sicherheit und haue auch nie die Full-Size raus, aber ich denke, 10-13 MegaPickel dürften doch für jeden ausreichend sein, oder? Jedenfalls sind einige der Bildchen in Fullsize fast ein bißchen heftig wie aus einer anderen Welt. Übrigens sind die nicht mit der gleichen Methodik aufgenommen. die 5XXXersind mit Zwischenringen und 18-250mm Sigma aufgenommen. Gutes Bokeh und knackige Schärfe bis zum letzten Punkt, dafür aber eben auch nicht so hochmakromäßig wie die 9XXXer. Diese sind mit 70-300mm Canon und einem Raynox 250er Adapter aufgenommen. Mehr Macro, aber auch mehr Unschärfe (deshalb auch kleiner: nur 10MPix statt 13, um euch alle zu täuschen, hähähäh!). Theoretisch hätte ich bei den Zwischenringen durchaus noch einen dazuhängen können, aber dann hätte ich keinen Autofokus mehr gehabt. Der fehlt mir bei dem Raynox komplett. Außerdem ist das Raynox dermaßen dunkel, daß ich auch mit Blitz keine kleinere Blende als F13 wählen konnte, während die Zwischenringe, sogar ohne Beugungsunschärfe bis F22 ihren Dienst taten. Inklusive Autofokus! Aber macht euch selbst ein Bild.

Dann muß ich noch die Begegnung der dritten Art loswerden: Ärger mit der Post. Das ist ja ein leidiges Thema. Mehr »

Tja, viel Zeit ging ins Land in den letzten Wochen. Es fing nach dem LinuxTag an, als ich mich mit Wine anfreundete. Kein Witz: das Ding ist brauchbar! Ab Version 1.3.19 laufen Spiele, Tools und sogar 3D-Zeug! “Wine Is Not an Emulator” (das Akronym zu Wine, Ralf hatte mich wohlwissenderweise korrigiert, ich hatte “Windows is…” geschrieben, wobei…:)) hat es geschafft. Da man wine in einzelnen “Bottles” starten kann, kann man Applikationen wunderbar jailen. Viren? Mir doch Wurst, dann habe ich halt einen in der einen Bottle. Raus kommt er da höchstens via Netz und da ist es ebenfalls nicht mein Problem, harhar. Aber mal ernsthaft, hier eine Kurzanleitung (bash-Style, tcsh-Nutzer wie ich machen vor das “WINEPREFIX” das Kommando env):

Wine installieren
cd /tmp
mkdir test
WINEPREFIX=/tmp/test winecfg
Einstellungen vornehmen, z.B. Full Screen oder nicht und: bei mir läuft nur emuliertes Audio, alles andere stürzt ab

Nun die Applikation installieren:
WINEPREFIX=/tmp/test /cdrom/setup.exe
cd test/drive_c/Programme/”Programmverzeichnis”
WINEPREFIX=/tmp/test wine Programm.exe

So ungefähr. Wenn Dinge fehlen wie VB-Runtime oder MFC-Libs, dann kann man die mittels des Kommandos winetricks (z.B. WINEPREFIX=/tmp/test winetricks apps mono28) nachladen und das Exe-File nochmal neu starten. Total easy! Der Wahrheit zuliebe sollte man erwähnen, daß nicht alles geht. Am besten, man versucht es zuerst mit Freeware. Oder Shareware. Oder Nagware. Oder…

Aber weiter im Text. Was war noch? Richtig: die Umstellung meines Blogs in Richtung Hetzner. Byebye NBIserv.de. Und gleichzeitig bin ich total entnervt von meiner Gallery. Klar, album war ein nettes Tool. Aber eben nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit. Was neues mußte her. Ich habe lange rumprobiert und glücklich bin ich auch mit der derzeitigen Wahl nicht: gallery2. PHP ist sowieso immer grenzwertig und die Themes von gallery2, nunja. Gallery3 bringt’s dagegen gar nicht und Konkurrenzprodukte? Schlechter Witz. Auch in WordPress eingebettete Plugins: alles Grütze. Also beiße ich nun in den sauren Apfel und sage:

Die neue Gallery (In Worten: media.dicke-aersche.de) ist eröffnet!

Die alte Gallery bleibt vorerst erhalten, wird aber wohl keinen Zuwachs mehr erhalten.

Passenderweise zur Eröffnung der neuen Gallery war gerade WGT (Wave-Gotik-Treffen) und ich habe knapp 4500 Fotos plus 500 Konzert-Schnappschüsse gemacht. Nach der Wegwerf-Phase bin ich nun bei 3000 Bildern gelandet und knapp 500 davon haben ihren Weg in die neue Gallery schon gefunden. Ich schätze, ich werde noch die Konzert-Pics reinbringen, aber alles andere dürfte nun fertig sein. Viel Spaß beim Gucken, Kommentieren und Bewerten!

BTW, ich behalte mir das Recht vor, unschöne Kommentare zu beseitigen. Ich weiß genau, daß es wieder Leute geben wird, die bei den Fotos austicken, weil ihnen irgendein IYFBP (Insert Your Favourite BodyPart) nicht paßt. Ich sage: mir gefallen alle Leute auf diesen Bildern, jeder von ihnen hat versucht, beim WGT was zu reißen und ich rufe den ganzen Langweilern, die nur ihren fetten Wanst in öden Shirts wogen, zu: macht’s besser, dann könnt ihr auch lamentieren! Kritik an meinen Fotokünsten dagegen ist eindeutig erlaubt und auch erwünscht!

Vielleicht noch soviel: als Entscheidungshilfe hatte ich Schärfe als Hauptkriterium genommen. Das führte dazu, daß diverse Sub- und Objekte nicht zentriert in der Bildmitte erscheinen. Putzigerweise ist bei einer Serie immer das erste und das letzte Bild am schärfsten. Mal abgesehen davon, daß ich bei den WGT-Bildern mein billiges 18-250mm-Objektiv von Sigma doch als leicht randschwächelnd wahrgenommen habe. Das macht sich bei Hochkant-Bildern bemerkbar, wenn sowohl Füße als auch Kopf leichte Unschärfen haben, aber die Mitte superscharf ist, obwohl eigentlich alles relativ in der gleichen Focus-Schärfe-Ebene liegt. Nächstes Mal versuche ich durch mehr Blende was zu reißen. Dann werden vielleicht auch die Bilder gegen die Sonne besser. Ich habe viel Ausschuß mit Halos, weil die Sonnenblende nicht reichte. Ich bin am überlgen, ob ich ein Verzeichnis aufziehe, in das ich die Bilder packe, die mir besonders am Herzen liegen, die aber durch Halos oder leichte Unschärfen stark verfremdet sind. Ist ja auch irgendwie Kunst, oder? :)

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