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Diesmal habe ich morgens definitiv nix verpaßt. Außer vielleicht… mir einen Sitz in Saal 1 zu organisieren, denn: man wurde nicht mehr reingelassen! Voll, voller, am vollsten! Wer rausging, hatte verkackt, denn die Ordner ließen ihn nicht mehr rein. Das nenne ich mal “Volle-Blase-Hacking”…

Im Laufe des Tages steigerte sich das zu einem allseits ausgebreiteten “Mini-Public-Viewing”: Leute stellten ihre Laptops in die Mitte und streamten die Videos der Veranstaltungen. Dann saß man zu mehrt davor und konsumierte den Vortrag so. Dutzende vn Laptop-Inseln. Dafür waren die allseits anzutreffenden EEE-PCs und Netbooks doch etwas zu winzig.

Was natürlich fehlt, ist sowas wie “Fragen stellen per Chat”, es gibt natürlich Chats pro Saal, aber wer hätte die Fragen weitergereicht an den Vortragenden? Das habe ich jedenfalls nie erlebt.

Aber nun zu den Talks. Ich fing an mit dem Wikileaks-Vortrag. Hier wurde nicht nur gesagt, daß die Standard-Medien sich nach wie vor konzentrieren auf wenige Konzerne und selbst das werden immer weniger. Das ist schlecht, aber wer denkt, Blogs könnten hier einsetzen, sieht sich getäuscht. Denn auch Blogs zitieren oft nur aus den Standard-Medien, ich kann mich da selbst ebenfalls nicht ausnehmen, da haben sie völlig Recht. Andererseits gibt es auch in den großen Medien Nachrichten, die es nicht in den Vordergrund schaffen und ein bißchen News-Aggregation, was sinnvoll ist und was nicht, ist ja auch nicht schlecht. Insofern dürften Blogs durchaus ein Thema generieren, welches vorher vielleicht nach kurzer Meldung verstorben wäre. Aber der Tenor stimmt schon: es wird zu wenig aus dem Nähkästchen geplaudert.

Gut war auf jeden Fall, daß ihnen noch nie eine Quelle weggebrochen ist, es gab auch keinerlei Verfahren gegen ihre Quellen. Wie man ihnen helfen kann? Mehr Tor-Relays! :)

Danach war eigentlich Themen-Flaute. Irgendwie waren einige Vorträge nicht so dolle, wie ich mir das gewünscht hätte, aber wahrscheinlich bin ich nur etwas nörgelig zur Zeit (2008 war Scheiße, gut, da es bald rum ist…). Ich guckte bei Pflanzenhacking rein. Der Typ erzählte grundsätzlich eigentlich über Cannabis-Anbau-Optimierung, was mir persönlich egal ist, weil ich nicht kiffe. Nichtsdestotrotz hatte er ein paar Anregungen, was Lampen und Pflanzenanbau betrifft. Neonröhren haben einen miesen Output an Wirkungsgrad. Komisch, das sind doch auch Energiesparlampen, wieso sind die dann bei wenig Watt noch so hell? Vor allem: wie schlecht sind dann die normalen Glühlampen in ihrem Wirkungsgrad? 100 Watt und alles als Wärme abgestrahlt? Naja, beim Pflanzenthema wurde ich aufmerksam als er davon sprach, Erde zu vermeiden. Ich habe mich oft an Paprika versucht. Chili geht ja noch, aber Paprika wird einem manchmal von Spinnmilben plattgemacht. Mr. Asmuth meinte, daß die meisten Schädlinge aus der Erde kommen, weswegen man es so machen sollte: Aufzucht mittels Steinwolle, dann Blähton, den wiederum mit Nährstoffen füttern. Ich werd’s mal nächstes Frühjar austesten, ob ich dadurch ohne Spinnmilben auskomme. Wobei: zur Zeit habe ich Palmen, mit normaler Erde und kein Viechzeug. Vielleicht mögen die Palmen aber auch nicht? Egal.

Nun folgte Security Nightmares 2009, was erstmal mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr losging. E-Government scheint immer mehr in Richtung “Alles ist offen für alle” zu entwickeln und je mehr Daten geleakt werden, desto höher ist die E-Government-Implementation des Staates. Das Vereinigte Königreich liegt nach unkten klar vorne…

Lustig: Mittlerweile wurden Bilderrahmen mit UMTS-Schnittstelle entdeckt. Weia. Dann gibt es immer mehr Geräte, die “owned” ab Fabrik sind, die also “nach Hause telefonieren” und Daten übertragen. Es scheint unklar, ob das gewollt von eigen Firmen ist, oder ob in diesen Firmen Leute arbeiten, die ein Zusatzgeschäft betreiben. Ich denke mal, beides ist möglich…

Dann kam Statistik: 2007 gab es 5x mehr Viren als 2006. Ebenso sind “Datenverbrechen” zur Zeit Alltag: 137 Mio. US-Bürger hat es 2008 erwischt, das sind ca. 6x mehr als im Jahr davor. Ich denke, die Steigerung ist schwierig bezubehalten, da müßte man erstmal mehr “Leute machen”…

Dann ist WPA2 immer noch nicht auf allen Heim-Routern zu Hause, was dazu führt, daß es mittlerweile Botnetze von Heimroutern gibt. Es wurde sogar ein Trojaner gesichtet.

Für 2009 wird es wohl GSM an den Kragen gehen, in einer Veranstaltung (die ich leider nicht gesehen hatte) wurde gezeigt, wie man es von vorn bis hinten auseinandernehmen kann. Unschön. Vor allem ging es so weit, daß man auch eine Art “SMS of Silence” an Nokia-Phones senden kann und schon nimmt es nie wieder SMSen entgegen. Bis zum Factory-Reset. Argl. Lösungen sind auf dem Weg, aber wie immer gehen Lösungen ja den langsamen Weg, da kann man ja nix dran verdienen.

Schön fand ich noch den Spruch: 2009 müssen URLs mindestens in Australien geblockt werden, um noch für den Schulhof interessant genug zu sein. Hihihi. Jedenfalls: diesen Stream kann ich nur wärstens empfehlen! Man weiß, worauf man sich einrichten muß in der Zukunft. Wird allerdings schwierig werden…

Die Abschlußveranstaltung war wie gehabt voll mit Statistik:

4230 Besucher (wer’s glaubt…), 825 DECT-Phones connected, 900 WLANs, 5000 IPs connected, 800 Cocktails (Whut?), Und die Streams kamen auf einen Peak von 2700 Zuschauern Maximum. Natürlich wurde die miese Raum-Situation erwähnt, wir werden sehen, was nächstes Jahr nun wirklich passiert. Nochmal im Klartext: ES IST ZU VOLL!

Der FoeBud hat wohl gut Kohle eingenommen, was in viele Projekte gesteckt wird, das ist sicherlich eine der besten Botschaften des 25C3. Es gab wohl auch ein VPN-Projekt, damit Außen-IPs sich eine interne IP beschaffen konnten. Und selbst der Core-Router war die ganze Zeit Up and Running! Die Monochrome-Performance ist noch erwähnenswert und das war’s auch schon fast.

Meine eigene Statistik:

Der Laptop hatte eine Dauerload von 8-10, war aber gut benutzbar. 1000 Connections liefen konstant, Spitze bei 2500 Connections, ca. 6 MB/s down und 4 MB/s up im Schnitt. Peaks bei 25 MB/s down und 8 MB/s up, da kam er aber schon etwas ins Schwitzen, da brach dann der Video-Stream zusammen. Hätte ich meinen EEE-PC mitgenommen, wäre ich viel früher im Aus gewesen. So geht noch was. Wichtig: eigenen Gigabit-Switch mitnehmen! Denn die meisten Switche dort lieferten nur 10/100. Aber hatte ich ja mit, insofern ging das ganz gut. :)

Ich habe ein paar Bilder gemacht, aber wann ich die Online packe, weiß ich noch nicht. Nun reicht’s erstmal…

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