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Hibiskusse und andere Blüten

2011-07-15, 18:53 CEST

Der Kampf mit dem Gallery2-Tool kostet mich ganz schön Nerven. Diverse Dinge wie Permalinks (nur so ist das eigentlich halbwegs merkbar) habe ich nur nach vielen Schmerzen hinbekommen und dabei hat man permanent das Gefühl, daß man diesem Tool Tür und Tor öffnet. PHP ist kein Kandidat, dem man einfach mal so vertrauen könnte. Aber: ohne wird es einfach zu krude, also werde ich versuchen, die Sicherheitsprobleme, die ich bisher nur vermute, auch anzugehen. Bis dahin gibt’s jetzt immer mal wieder spontan ein paar Bildchen, diesmal z.B. ein Album nur mit Hibiskus-Blumenbildern. Natürlich sind es größtenteils Macroshot HibiskusMacroshots (oder auch gleich die Fullsize-Version), aber auch die eine oder andere größere Aufnahme ist dabei. Klar croppe ich zur Sicherheit und haue auch nie die Full-Size raus, aber ich denke, 10-13 MegaPickel dürften doch für jeden ausreichend sein, oder? Jedenfalls sind einige der Bildchen in Fullsize fast ein bißchen heftig wie aus einer anderen Welt. Übrigens sind die nicht mit der gleichen Methodik aufgenommen. die 5XXXersind mit Zwischenringen und 18-250mm Sigma aufgenommen. Gutes Bokeh und knackige Schärfe bis zum letzten Punkt, dafür aber eben auch nicht so hochmakromäßig wie die 9XXXer. Diese sind mit 70-300mm Canon und einem Raynox 250er Adapter aufgenommen. Mehr Macro, aber auch mehr Unschärfe (deshalb auch kleiner: nur 10MPix statt 13, um euch alle zu täuschen, hähähäh!). Theoretisch hätte ich bei den Zwischenringen durchaus noch einen dazuhängen können, aber dann hätte ich keinen Autofokus mehr gehabt. Der fehlt mir bei dem Raynox komplett. Außerdem ist das Raynox dermaßen dunkel, daß ich auch mit Blitz keine kleinere Blende als F13 wählen konnte, während die Zwischenringe, sogar ohne Beugungsunschärfe bis F22 ihren Dienst taten. Inklusive Autofokus! Aber macht euch selbst ein Bild.

Dann muß ich noch die Begegnung der dritten Art loswerden: Ärger mit der Post. Das ist ja ein leidiges Thema. Ich vermeide ja mittlerweile jeden Post-Counter, soweit sich das machen läßt: Briefmarken kaufe ich Online oder am Automaten und schicken lasse ich mir fast alles, wenn’s geht, über Packstation. Versenden mache ich ja nicht so häufig. Mit der Packstation gibt’s durchaus auch Querelen (mal abgesehen vom PIN-Fishing usw.), manchmal sind die Boxen nämlich voll. Und statt daß dieser Nasenbär von Paketfuzzi das nun in einer anderen Packstation in der Nähe abliefert, bringt er sie in die Filiale. Dort gibt’s zwar auch ‘ne Packstation, aber die ist wohl notorisch voll. Also kriegt man das Briefchen, daß man am nächsten Tag, aber nicht vor 10 Uhr (Wot? Die machen um 9 auf. Was passiert in dieser Zwischenstunde? Kommt da der Geheimdienst und scannt nochmal alle Pakete ab?) das Paket abholen kann. Ich ging also zerknirscht morgens zu dem Laden, den ich ungern betrete. Denn natürlich stand da eine Schlange von Wartenden. OK, es waren mehrere Schalter offen und nur eine Schlange, damit blieb wenigstens das Vorwärtskommen fair. Trotzdem trägt es nicht zum Image dieses Ladens bei, wenn man da permanent Stempelkloppen hört. Eine alte Welt tat sich auf. Ich fühlte mich alleine durch dieses Geräusch wieder, als würde ich den DDR-Transit passieren. Und dann ging es nicht vorwärts. Denn: sie stellten jedem Kunden und jeder Kundin nach Abschluß der jeweiligen Transaktion (eine Briefmarke kaufen oder auch 2) die Frage: “Wollen Sie Ihren Stromanbieter wechseln? Oder Ihren Gasanbieter?” Unser Land leidet, wie viele wissen, an einer gewissen Überalterung und wenn die vorne stehende Seniorin dreimal mit “Häh?” nachfragt, vergeht schon nicht wenig Zeit. Daß sie aber dann tatsächlich überlegt, sich in den Papierkram zu stürzen und mit dem Postangestellten da rumzuverhandeln, das war doch schon heftig. In der Zeit wuchs die Schlange um gefühlte 10km. Mit auch ungefähr der Stimmung unterm Volk. Ich dachte noch zuerst: “Sind die komplett irre?! Die machen den Rest des Post-Images, der noch übrig ist, auch noch komplett kaputt!” Dann setzte aber mein gesunder Menschenverstand ein und ich begriff: da gibt es nix zu zerstören, im Keller gibt’s kein Untergeschoß! Also wurden auch die Kunden bei der Frage nach Strom/Gas recht ungehalten und einige waren bei beiden Themen gleich im, ich sag mal, “voll-aggressiven 30er-Jahre Bereich” angekommen (eijeijei, der Deutsche läuft nicht Amok, der Deutsche wählt einen Amtsträger, der für ihn stellvertretend dann gesellschaftlich Amok läuft!). Naja, das Herumschippern um vermeintliche Naziparolen der einzelnen Kunden führte nur zu einem ängstlichen “das müssen wir fragen, dazu hat man uns verpflichtet”, was die Sache natürlich nicht besser machte. In einem texanischen Postamt hätte man die Sache längst in einem Shootout geregelt. Nicht aber in Deutschland. Einige Kunden fingen minutenlang an zu schimpfen, was der Wartezeit wiederum weitere Scheibchen hinzufügte. Oder anders gesagt: hierzulande pflegen wir unsere Staus! Ich selbst kam eigentlich nur zu dem Schluß: wie teuer müßten Postdienste eigentlich sein, damit man ohne Spam-Ansage davonkommt? Beim TV muß ich Werbung ja nur tolerieren, wenn ich nix zahlen will (von öffentlich-rechtlichen mal abgesehen, aber das habe ich sowieso nie verstanden, warum die Werbung machen dürfen). Ich hatte mir also den Satz zurückgelegt: “Kriege ich jetzt für den Spam wenigstens einen Gutschein?” Denn leider holte ich ja nur etwas ab, das Porto war ja schon bezahlt worden. Aber da die Schlange mittlerweile so lang war, daß die Nasa ihre Shuttleflüge einstellte (“Zum Mars? Ach, wir stellen uns einfach hier bei der Post hinten an, dann sind wir praktisch so gut wie da!”), war bei mir kein Werbespruch aufgekommen. Vielleicht sehe ich auch nicht aus, als könnte ich mir Strom oder Gas leisten. Als ich ging, winkte ich den restlichen Kunden mit meinem Päckchen zu und wünschte noch einen guten Abend, schließlich war es schon nach 11 Uhr morgens.

Ein Kommentar zum Artikel “Hibiskusse und andere Blüten”

  1. Foxxi

    Rolling On The Floor Laughing …(zur Ehre ausgeschrieben) :-DDD

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