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Auch wenn die WGT-Fraktion weint, ich werde erstmal ein paar andere Büldsche rausrücken. Bei meinem letzten textuellen Ausfall hatte ich ja die alternative Firmware für Canon-Kameras erwähnt. Also bin ich losgezogen und habe mal fröhlich HDRs erzeugt. Viele sind’s noch nicht, dafür ist’s dann doch etwas viel Arbeit, aber ich denke, es werden demnächst noch welche folgen. Um dieses Mal aber wirklich mal halbwegs die volle Qualität zeigen zu können und mich nicht wie bei Fotothing auf 1 MB pro Bild beschränken muß, habe ich mir einen Account bei GetDropBox besorgt. Der Tip kam von Dimitri und ich muß sagen: erste Sahne! Man hat 2 GB Speicherplatz, kann sich entscheiden, welche Dateien man per Web rausschiebt, es gibt eine integrierte Gallery und man kann Speicher mit Dropbox-Mitgliedern seiner Wahl sharen. Dazu kommt eine Software, die einem einen automatischen Sync mit mehreren Rechnern garantiert, grandios! Eine dieser Galleries ist nun meine Berlin-2009-HDR-Section. Blöd: für den Fullscreen der einzelnen Bilder muß man Javascript anschalten. Aber: das geht natürlich auch anders. Nämlich durch direkte Intervention meinerseits:

Tja, das letzte Bild ist nicht wirklich ein HDR. Um unter Linux Panorama-Bilder zu erzeugen nutzt man am besten das Tool Hugin. Empfohlen für Bildüberblendungen (Helligkeitsanpassung zwischen den einzelnen Bildern eines Panoramas) wird das Tool enblend. Die Macher von enblend hingegen haben ein zweites Tool namens enfuse entwickelt, mit welchem man Bilder auch ohne Tonemapping miteinander kombinieren kann. Die Hell-Dunkel-Abweichungen werden automatisch justiert, wobei man über diverse Optionen die Möglichkeit hat, da noch korrigierend einzugreifen. Coole Sache und ist vor allem sehr schnell. Dürfte für die meisten Einsatzzwecke vollständig genügen.

BTW, bei den Bildern der Gedächtniskirche gibt’s ein lustiges Gimmick. Die länger belichteten Bilder wurden so lange belichtet, daß sich die Erddrehung bei den hellsten Sternen bemerkbar macht, hier sieht man streifige Sterne. Die nicht so lichtstarken Sterne werden bei diesen Bildern vom Blau des (Nacht-) Himmels überdeckt. Bei den kürzer belichteten Bildern sieht man die Sterne statisch und zwar alle, weil die Kamera nur kurz das Licht eingefangen hat. In der HDR-Überblendung dagegen sieht man beide Sorten: statisch und dynamisch. Das ist natürlich inkorrekt, denn die Erdbewegung dürfte für alle Sterne bei Bildern für einen Sternenschweif sorgen. Die HDR-Technik dagegen ermöglicht, beides auf einem Bild zu sehen, ich finde das extrem spaßig.

Ach ja, etwas außerhalb der Dropbox-Reihe habe ich noch einen HDR: Pearl-Leucht-Schädel HDR-Schädel bei Fotothing liegen. Ist aber auch schon mit der alternativen Canon-Firmware gemacht worden. Übrigens: 9 Bilder scheint eine ganz gute Eingrenzung für HDRs zu sein, jeweils 1 EV Unterschied (Belichtungsstärke, also z.B. bei 1/16s anfangen, dann 1/8s, 1/4s, 1/2s, 1s, 2s, 4s, 8s, 16s). Mehr scheint unnötig und alles darunter scheint zu wenig zu sein.

Dann hatte mich noch eine andere Sache gepackt. Wiederum hatte mich Dimitri, der zur Zeit ziemlich foto-verrückt ist, auf eine andere Schiene gebracht: Makrofotografie. Er hatte dabei auf ein Schnapp-Objektiv der Firma Raynox (DCR-150) verwiesen, welches mit ebendiesem Universaladapter (auch “Click-Mount” genannt) auf meine Bridge-Camera paßt. Ich hatte schon damit rumgespielt und mir nun so ein Ding bestellt. Deshalb wird es demnächst wohl auch ein paar mehr Macro-Shots geben. Zumindest habe ich mal einen Makro/Macro: 1 Euro-Cent in 10 Megapixels Cent in 10 Megapixel vorgegeben, so als Anschauungsmaterial, was mit solchen Linsen möglich ist. Ich bitte den Dreck zu entschuldigen, er ist mit bloßem Auge einfach schlecht zu sehen…

Zu guter Letzt noch eine Ansage an die Hardware-Hersteller dieser Welt: befreit euch vom Microsoft-Joch, dann kaufe ich euer Zeug auch. Der Hintergrund: mein EEE-PC ist so langsam in die Jahre gekommen, ein neuer muß her. Da ich sowieso keinen Windows-Dreck haben will und mit Sicherheit auch keine Zwangssteuer nach Redmond abliefern will, suche ich also nach einem Netbook, welches meinen Erwartungen entspricht. Schön wäre der HP Mini 5101 gewesen, aber HP verkackt den europäischen Markt mal wieder völlig. In Amiland lange zu haben, dauert es hier noch mindestens bis Oktober, eher länger. Also muß ein anderer her. Die Bedingungen: möglichst viele Pixel im Display, möglichst klein (10 Zoll), möglichst große Platte (250 GB), mindestens (!!!) 2 GB RAM, 6-Zell-Akku, WLAN, Ethernet usw. natürlich sowieso. Und Linux-tauglich bitte. Wobei das eigentlich kein Problem ist, fast alle Komponenten aller Geräte, inklusive der Webcams, laufen tadellos, das zeigen diverse Praxistests, die man im Netz findet. Problem ist: bis 1 GB gibt es Linux-Geräte. Darüber dann fast nur noch Windows. Wobei es für Windows echt bekloppt ist, denn Microsoft hat durchgesetzt, daß XP nur bis 1 GB verwendet werden darf (was die sich so all
es rausnehmen, eine Unverschämtheit!), damit ihr Vista-Markt nicht wegknickt. Über 1 GB muß man Vista nehmen, was bei einigen dieser Netbooks speedtechnisch eher zur Qual wird. Folglich wäre es doch sinnvoll, die 1GB-Grenze für Windows-Geräte zu lassen und alles darüber für Linux anzubieten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Windows-Mafia versucht, einen für andere Marktteilnehmer lohnenswerten Markt auszutrocknen (mittels Unlogik!). Das ist nur ein weiterer Grund, der gegen die Firma Microsoft spricht: sie versuchen einem nicht nur überall Geld abzunehmen, einem die Kontrolle über sein System zu nehmen, nein, sie versuchen auch noch, Einfluß auf den Hardware-Kauf zu nehmen. EU-Kommission, bitte übernehmen Sie, ich sehe Grund zu weiteren Klagen aufgrund Wettbewerbsverzerrung!

Und wem das immer noch nicht reicht an Microsoft-Bashing (Mann, bin ich sauer auf den Laden, und auch auf die Hersteller, die da “freiwillig” mitziehen, statt die im Grunde illegalen Methoden publik zu machen), dem empfehle ich die Seite windows7sins.org. Hier werden nochmal ein paar Gründe mehr aufgelistet, warum man tunlichst die Finger von Microsoft-Zeug lassen sollte und da sind nicht nur technische Gründe bei. Ich empfehle deshalb, 7sins: Microsoft meiden! diesen Flyer weiterzureichen (sorry, zur Zeit leider nur auf englisch), damit die digitale Freiheit nicht demnächst vor dem Total-Kollaps steht. Als Aufkleber würde sich auch dieses PDF eignen.

Denn gegen einen Konzern wie Microsoft kann auch die Piraten-Partei (am 27.9.: Piraten wählen!) nicht viel ausrichten, selbst wenn sie die 5%-Hürde schaffen. Da kann man nur mit Information und Argumentation vorgehen, also los: Spread the words!

Und zum Abschied noch eine kurze Frage: Ist mal jemandem aufgefallen, wie wenig die persönliche Freiheit geschätzt wird? In Amiland ist Freedom als Wort ganz groß, aber da wo es konkret wird, ist Liberalität plötzlich bäh. Hierzulande wird Liberalität auch immer nur als Verbrecher-Feature (z.B. “Datenschutz ist Täterschutz” o.ä. plumpe Parolen) angeprangert. Es gab zwar mal Zeiten, wo selbst die CDU mit “Für Frieden und Freiheit” geworben hat, aber das scheinen die in Stasi-2.0-Zeiten lieber schnell zu vergessen, bevor rauskommt, daß sie der alten SED mittlerweile näher sind als die Linke. Wieso trampelt eigentlich jeder auf den Freiheiten rum? Die meisten Menschen scheinen ihre Bürgerrechte erst dann zu vermissen, wenn sie weg sind. Dann dürfte es aber zu spät sein.

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