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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Die Welt wird immer bekloppter. Auf der einen Seite kommt raus, daß eine Privatfirma heimlich (ob nun mit oder ohne Behördenzustimmung, darum wird noch gestritten) einen Kernreaktor in ihrem eigenen Mini-Bunker nahe New York betrieb, um Materialien zu testen. Auf der anderen Seite, daß die NSA in der Wüste von Utah eine riesige Datenhalde bauen will, wo sie den gesamten Globus überwachen können. Obwohl: ist das wirklich die andere Seite? Oder gehört das in den gleichen Topf? Vielleicht hätte man sich zusammentun sollen, dann hätte man wenigstens ein bißchen Strom, der nötig sein wird, die Yottabytes zu durchsuchen. Auch die Stasi hatte wahrscheinlich ein relativ vollständiges Bild ihrer Gegenseite. Mangels Auswertung nutzten und nützen diese Daten aber wenig, das gleiche Problem dürften die Datensammler der US-Horch-und-Guck-Fraktion haben. Noch dazu: das Datenwachstum ist, was sinnvolle Daten betrifft, maximal linear ansteigend. Der schwachsinnige Anteil der Daten (Facebook, Google+ und andere Foren) dürfte exponentiell ansteigend sein, was die Auswertung in naher Zukunft schwierig machen wird und in ferner eher unmöglich.

Einerseits ist das tröstend, weil die “Vorratsdatenspeicherung” oder eher Dauer-Ausspionage des Bürgers nicht mehr ganz so wild sein wird. (mehr…)

Boh, was für eine Mischung in der Titelzeile! Da leckt sich die Boulevardpresse sogar die Zehennägel für ab! Aber machen wir das Intro ein bißchen aufgelockerter…

Fefe lästert ja immer über den Spiegel und schimpft ihn “das ehemalige Nachrichtenmagazin”. Ich finde das nur bedingt fair, denn ziemlich viele Stories werden von dort angestoßen. Nicht immer zum Besten, aber mal ehrlich: welcher Verleger ist frei von Polemik (verkauft sich gut), Sensationsmache (verkauft sich halt besser) und Lobbyismus (ohne politischen Arm wird man zermalmt)? Insofern lasse ich mich nicht davon abhalten, hin und wieder den Spiegel Online zu lesen, denn verglichen mit Bild & Co. ist es ja schon fast echter Journalismus. Da man den sowieso nur bei kleinen Blogs erwarten kann (die dafür meistens aus dem Netz geklagt werden, wenn sie wirklich mal Insider-Infos veröffentlichen), ist das schon ok für so’ne große Bude.

Kommen wir deswegen mal zum ersten Aufmacher. Hier beschreibt der Spiegel sehr schön, wie man jetzt die Atom-Sicherheit noch ein bißchen aufweicht. Klar, nach heftigsten Problemen in Japan muß man das ja machen, um auf technisch gleiche Höhe herabzusteigen zu kommen. Aber mal ernsthaft: ist die Lobby hier komplett durchgeknallt? Ist das der Schritt zum beschleunigten Selbstmord einer Branche? Klingt fast wie die Erfindung von DRM für die Medien-Branche: “Selbst das Genick brechen für Dummies, mit anschaulichen Illustrationen!”
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…aber dann wieder weiter bei Virtualisierung und verschlüsselten Netz-Diensten!

Aber bleiben wir mal kurz beim aktüllen Atom-Problem: daß es die Franzosen mit in die Anti-Atom-Welle zieht, hätte ich ja nicht gedacht. Bisher war das ja logisch. Eine Nation, die immer noch die Zigarette als französisches Nationalsymbol hochhält (obwohl auch dort mittlerweile das Rauchverbot um sich greift), kann gar nicht gegen Atomkraft sein. Der Lungenkrebs rafft sie früher hin als Strahlung es je schaffen könnte. Gut, das ist ein bißchen gegen die aktuelle Statistik polemisiert, aber ich denke mal, das könnte es sein, was der Franzose mit Baskenkäppi, Baguette unterm Arm und auch dem sonstigen Aussehen von SuperDupont so gedacht haben könnte in der Vergangenheit. Und die Tatsache, daß den Asiaten, gerade den 100%-igen Japanern, die alles immer und überall perfektionieren und richtig machen, daß denen noch nie was um die Ohren geflogen ist. Das sind schließlich die Könige der Technik! Und dann passiert ausgerechnet in Japan ein GAU. Da könnte man schon auf den Gedanken kommen: wenn das disziplinierteste und technisch am weitesten entwickelte Land der Welt es nicht schafft, diese Technik zu beherrschen, ist Atom-Technik dann überhaupt von jemandem beherrschbar? Sollte man mal drüber nachdenken.

Aber zurück zu den weniger wichtigen Technik-Themen.
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Was für eine Woche! Zuerst die Wikileaks-Nummer: Die Medien ereifern sich über den Amateur-Verein, der interessanterweise mehr Material hat, als die ach so hoch-investigativen Journalisten. Die Politik ist erbost, schreit “Terror, Terror” und würde am liebsten das ganze Internet nicht mehr reinlassen. Erinnert mich immer an Honey, der Lindenberg nicht im Lampenladen auftreten lassen wollte. Tja, wenn große Diktatoren klein beigeben müssen, werden sich auch unsere Obrigkeitsvertreter mit Dreck bewerfen lassen müssen. Außerdem ist man die Bissigkeit ja von Titanic & Co. gewohnt, ich sehe also nicht, wo da das Problem sein sollte. Da waren ja nun nicht wirklich supergeheime Informationen dabei. Im Grunde eine Explosiv-Klatsch-und-Tratsch-Sendung der absoluten High-Society. Gut, hätte man sich vorher denken können, daß auch das nur Menschen sind, die die gleichen Fehler und Macken haben wie andere auch. Sah halt nur im TV immer schicker aus, war ja auch gut inszeniert. Diese Inszenierung fällt nun weg, was wirklich kein Verlust ist. “Runter vom Roß!” rufe ich den Politik-Verstümmlern zu, damit sie irgendwann vielleicht auch mal was im Sinne des Bürgers machen und nicht nur für spezielle Klientel.

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Was ist eigentlich aus so schönen Sommerloch-Themen wie Ufo-Sichtungen oder dem Monster von Loch Ness geworden? Damals konnte man über Schlagzeilen der Hirntot-Presse müde lächeln und wußte: das Wetter wird bald besser. Nun sind die Themen andere. Es fing an mit Google StreetView. Daß Google ein Datenkrake ist, ist kein Geheimnis. Aber ausgerechnet StreetView, was vergleichsweise harmlos ist, wird breit platt gelabert. Klar sind da schon merkwürdige Szenen bei gewesen (eine Schießerei hatte ich mal auf StreetView gesehen), aber trotzdem: es sind statische, einmalige Aufnahmen, das Gefahrenpotential ist doch eher gering. Und das sage ich als Paranoiker! Die Satelliten- und Flug-Aufnahmen fand ich etwas heftiger, denn die könnte man deutlich aktueller halten. Heimlich schiebt sich übrigens Microsoft mit einem Live-Dienst von Bing Maps hinter die Schutzwand des Mediengeknüppels gegen den Konkurrenten Google. Hier können Nutzer ihr Handy für Livebilder mit einbinden und Bing macht daraus echte, miteinander gekoppelte Live-Bilder. DAS wäre ein Grund, sich Sorgen zu machen, aber nicht diese Google-Phantom-Debatte. Wobei klar ist, daß das nicht aufzuhalten ist, Dezentralität siegt immer, siehe Seti@Home oder P2P-Systeme usw.

Und kaum ebbt der Schwachsinn in den Doofi-Medien (kann man ja echt nicht mehr anders nennen, bei der Berichterstattung, Panikmache pur) ab, kommt das nächste hirntote Thema: Sicherungsverwahrung nach der Haft für Schwerverbrecher. Im TV saßen fast nur Blinde, die von der Farbe redeten. Hallo, Menschenrechte, anyone? Das Thema hat nicht der EU-Gerichtshof verkackt sondern unsere Gerichte und Politik. Wenn übelste Mörder und Vergewaltiger nur ein “Du Du Du!” bekommen und nach X Jahren wieder rausgelassen werden, dann könnte man den Richter fragen, warum nicht die Höchststrafe verhängt wurde. Wurde dieses getan und es reicht trotzdem nicht, dann ist die Politik gefragt: warum sind die Strafen so niedrig? Warum gibt es keine Mindeststrafen? Oder extrem lange Strafen mit Bewährungsstaffeln für die, die bereit sind, sich zu bessern? Aber irgendein Wischiwaschi-Gesetz, was die Rechtsordnung aushebelt? Da hat der EU-Gerichtshof zu Recht ein  Njet ausgesprochen!

Und wenn ich diese Idioten im TV (Talkshow “Markus Lanz” im ZDF) sehe, da macht man eine ganze TV-Talkshow draus, dabei wäre das Thema so einfach! Und dann reden sie um Therapien rum. Das meiste wird nicht therapierbar sein, Punkt. Da bleibt nur Knast. Und wenn sie halt länger drin bleiben sollen, muß die Politik ran: Mord bei Jugendlichen auch über 10 Jahre Knast, für Kinderschänder nicht unter 25 Jahre usw. Auch wenn das US-Rechtssystem nicht immer ein gutes Beispiel ist, hier sind sie doch führend: die Bestien müssen drin bleiben. Und zwar verurteilt! Nicht mit Optionen, die den Rechtsstaat brechen. Das paßt alles wunderbar zu den Zensurforderungen aus der Politik, es wird versucht, den Rechtsstaat abzuschaffen. Die scheinen alle neidisch auf Guantanamo zu sein: Hauptsache, man hat eine gute Drohgebärde für alles Mögliche. Zuerst nur Schwerverbrecher, später dann auch für Kleptomanen usw., sind ja auch Dauerstraftäter… Deswegen: keine Sicherungsverwahrung! Und vor allem: das ist doch nix Neues, wenn Straftäter nach ihrer Strafverbüßung rausgelassen werden! Hui, ganz neu, das Thema! Hallo aufwachen! DAS WAR SCHON IMMER SO! Ich könnte mich echt nur aufregen! Hey, und noch was: Unsicherheit ist der NORMALFALL! Wenn ihr die totale Sicherheit wollt, kommt bald wieder ein Hitler/Stalin/IYFD (Insert your favourite dictator) und übernimmt das Ruder, weil ihr alle nur noch rosarote Brille kennt! Ein Minimum an Unsicherheit ist wichtig, um unser Aufmerksamkeitsimmunsystem in Schuß zu halten! Oder kommen bald Stahlschranken an Ampeln, weil ja hin und wieder jemand überfahren wird?

Bitte, Nessie,komm zurück, damit ich nicht wieder in Versuchung komme, den Fernsehschirm zu treten! AAAAAAAAHHHH!

Und bitte, lieber Wähler, gucke gut in die Runde und falls sich irgendwer von diesen Schwachmathen jemals zu einer Wahl stellt: NICHT WÄHLEN! Wähle lieber Tante Erna von nebenan, jeder Affe könnte das besser als die in dieser Runde!

Nur Informatives!

2010-07-20

Zuerst mal die wirklich informative Seite. Nachdem ich von der öligen Zukunft geschrieben hatte, riefen mir viele ins Gesicht: ach was, kann ja gar nicht sein! Du liest die falschen Blogs, Du bist ein Spinner unter anderen Spinnern und überhaupt, sowas würde ja nie passieren! Nun sind auch die Standard-Medien auf den Zug aufgesprungen und berichten über Öllecks, die nicht unbedingt dicht neben dem Hauptproblem sind (3km Entfernung ist nicht gerade benachbart). Natürlich wurde sofort danach wieder beschwichtigt, alles nicht so wild usw. Ich denke mal, die spielen das auf und ab Spiel so lange mit den Medien, bis es niemanden mehr interessiert. Eine gute Ausgewogenheit zwischen Dauerfeuer von guten und schlechten Nachrichten stumpft den interessierten Bürger ab. Insofern klingt das eher danach, als wenn das Abschreiben des Atlantiks schon beschlossene Sache ist. Cool finde ich, daß die Daten ja da sind (bzw. immer wieder durchsickern) und man so sehr gut die Tatktik von Politik und BP studieren kann. Man wird so offen verarscht wie selten, da wird so mancher Politik-Uni-Absolvent seine Freude dran haben.

Aber gut, wir müssen ja auch nicht alles wissen, nicht wahr? Manchmal ist es besser, weniger zu wissen, in Rußland ist es quasi eine Tugend, die einem das Leben verlängert. Meins verlängere ich ja konsequent durch Fahrrad fahren:


 


 

BTW, das eigentliche Video ist Full HD, also 1920×1080, will sagen 1080p und nicht 720p wie bei DuRöhre. Ich würde es ja hier zur Verfügung stellen, aber es hat knapp 550 MB und dafür hätte ich gerne irgendwo vernünftigen Filespace vorher. Hm, vielleicht werfe ich es auf die Dropbox, mal gucken. Dropbox ist meistens etwas lahm…

Update: Ärsche auf mein Haupt, bei den Röhrenmachern ist nun auch tatsächlich die 1080p-Version da. Ick staune! Wie auch immer, sie ist etwas runtergerechnet, meine eigene ist da wohl noch etwas fetter und besser. Aber man soll ja auch mal gute Entwicklungen loben und 1080p bei YouTube ist doch mittlerweile weit weg vom normalen Gepixel dort…

Ölige Zukunft

2010-07-07

Es wird ja viel geschrieben und gesendet in letzter Zeit rund um die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko. Allerdings kommen, wie immer, nur wenig vernünftige Informationen über die Standard-Medien. Welch Wunder, jetzt wo die Berichterstattung über den Oil-Spill auch noch zensiert wird. Natürlich informiere ich mich häufig über den Fefe-Kanal, wobei man immer darauf achten sollte, daß da nicht alles 100%-ig stimmt, schließlich bezeichnet er es selbst als Verschwörungs-Blog. Im Normalfall liest es sich erheiternd (wenn ein paar Großkopferte mal auf die Fresse fallen) bis deprimierend (negative News sind scheinbar eher News als positive). Letzteres wird oft dadurch wett gemacht, daß man mit der Zeit ein dickes Fell bekommt. Konfuzius sagt: warum sich über Dinge aufregen, die man nicht ändern kann? Oder waren es ZEN-Leitlinien? Wie auch immer, manchmal schüttelt man den Kopf und wenn es dann in den Standard-Medien auftaucht und alle sich drüber aufregen, ist es lange kalter Kaffee für mich.

Trotzdem hat diese Öl-Nummer irgendwie mehr meiner Aufmerksamkeit bekommen als sonst. Ich weiß auch nicht genau, was der Anlaß war, ich schätze, es waren die unendlich vielen Bilder von ölverschmierten Vögeln, die um die restlichen Stunden ihres Lebens kämpfen. Ich bin sonst auch naturtechnisch marktorientiert, Arten kommen und gehen, der bessere setzt sich durch, auch wenn wir Menschen oft an der Ausrottung von Arten stark beteiligt sind. Aber wir sind auch Teil der Natur und wenn der Elefant aus Platzgründen weichen muß, dann ist das nicht schön und schon gar nicht begrüßenswert, aber das ist der Lauf der Dinge. Faktisch ist diese Art dann nicht mehr zu retten, denn sie steht den Menschen vor Ort im Weg und wir alle wissen, wie unsere Art mit Gegnern umgeht (ich sage nur: Neanderthaler). Das alles mag herzlos klingen, ich versichere aber: das ist es nicht. Ich finde es durchaus traurig, wenn Tierarten auf Nimmerwiedersehen verschwinden und halte es oft auch für dumm, denn: man weiß nie, ob diese verlorenen Arten einem mal nützlich werden könnten (oder es schon immer waren?). Aber die Praxis zeigt es immer wieder: gegen Artensterben vorzugehen, ist größtenteils aussichtslos. Und es sind nicht immer die Großkonzerne, die schuld an Ausrottung tragen, manchmal reichen auch kleine Dörfer, die eine Art niedermachen, weil sie ihre Schafe reißt o.ä.

Insofern hält sich mein Mitleid mit den tierischen Kreaturen oft in Grenzen, z.B. bei der Diskussion um Klimaveränderung, wo ja viele Arten wegsterben und andere sich wiederum vermehren. Der eine hat Nachteile, der andere Vorteile, so ist es nunmal. Aber die Bilder der Tiere im Öl haben mich doch stark bewegt. Stärker, als ich selbst es je vermutet hätte. Also sitze ich jeden Tag da und lese die News über die Zahlen, wieviel Tonnen Öl da minütlich aus dem Bohrloch strömen und daß man damit bestimmt ein paar Millionen Autos ein Auto-Leben lang betanken könnte. Und wie sie das Loch schließen wollen. Mittlerweile habe ich da so meine Zweifel dran, ob das gewollt ist. Es sieht so aus, als wenn BP nur versucht, das ausströmende Öl zu verwerten. Der Rest scheint ihnen fast am Arsch vorbei zu gehen. Andererseits: die vielen Tank-Boykott-Aufrufe und die wohl doch aufkommenden Schadenersatz-Klagen, gerade auch der Anwohner im Mississippi-Delta haben zumindest dem Kurswert der Aktie nachhaltig geschadet. Ich gehe stark davon aus, daß der Konzern diese Nummer nicht überleben wird, wobei ich schon der Meinung bin, daß hier die gesamte Führungsetage eigentlich in den Knast gehört. Unsereins bekommt saftige Strafen, wenn er sein Altöl nicht umweltgerecht entsorgt und das kann durchaus bis Knast reichen. Und diese Leute verseuchen jetzt eine riesige Meeresfläche, ohne daß sie einer belangt. Es gab da mal eine Google-Maps-Anwendung, da konnte man das Zentrum über die eigene Stadt legen, als ich Berlin als Center festlegte, reichte der Ölteppich von Hannover bis weit nach Polen rein. Und das sind Daten von vor einem Monat. Mittlerweile hat die Öllache wohl die Größe von Halb-Europa erreicht.

Und dann hört man so Meldungen wie: In 2 Wochen ist es abgedichtet. Dann: wir schaffen es in 2 Monaten. Und schließlich leiert sich jemand aus dem Kreuz: Es könnte auch noch 2-4 Jahre so weitergehen…

Und dann kommen die Russen. Mit einem für meine Vorstellungen völlig durchgeknallten Vorschlag: Nuked die ganze Gegend! Zuerst dachte ich, jaja, die Russen. Immer mit dem großen Hammer auf winzige Probleme kloppen. Im Grunde legen die Russen oft eine amerikanische Haltung an den Tag. Sie lösen viele Probleme mit Gewalt, haben einen Hang zur extremen Größe und nehmen den Mund auch oft zu voll. Als ich das las, dachte ich zuerst, die wollen den Amis was einreden, um später mit dem Finger auf sie zu zeigen, wenn’s schief geht. Dann kamen die ersten Meldungen: die Russen labern nicht nur Blödsinn daher. Die haben das schon ein paar mal gemacht (die meisten Meldungen sagten so 5-6 mal). Und erfolgreich. Da dachte ich immer noch: Jaja, wen wollt ihr verarschen, hm? Und dann hatte Jamie Zawinski einen Film gefunden (direkter Link zum Video), wie sie es tatsächlich gemacht haben. Mit Illustration usw. Das mag immer noch Fake sein, aber das ist schon gut gemacht. Aber ich dachte immer noch: das hier ist der Meeresgrund, da könnte alles mögliche passieren, Verseuchung, Tsunami usw. Wobei Verseuchung angesichts des Ausmaßes der Katastrophe kein Thema mehr sein kann, es wurde eine größere Fläche als in Tschernobyl vernichtet. Trotzdem: in meinen Augen zu heikel.

Frischer Wind kam aus Holland. Die Holländer sind relativ gut gerüstet, was Ölkatastrophen betrifft. Sie lassen Firmen 12 Stunden Zeit, das Problem zu beseitigen. Danach nehmen sie ihre Regierungsflotte und die betroffene Firma zahlt den Einsatz. Die haben Experten (echte, nicht aufgeblasene wie im TV) und sogar sehr gutes Filterequipment. Logisch: Holland lebt quasi mitten im Wasser, die haben extremes Interesse daran, ihr Wasser rein zu halten. Der Filtermechanismus schafft bis auf 5 von einer Million Teile das Öl aus dem Wasser zu filtern. War den Amis nicht genug. Holland hatte alles für lau angeboten, aber die Amis wollen es selber machen. Ebenso Küstenschutz, auch da haben die Holländer viele Ideen, die Amis wollen aber nur die Schulungen der Experten, um es selbst zu machen. Und auch das Equipment soll auf amerikanische Schiffe installiert werden. Auch wenn’s nicht paßt. Schließlich: wie sieht das denn aus, wenn sich ein Riese wie die USA von einem Zwerg wie Holland helfen lassen muß? Meine Güte, je mehr man davon liest, desto mehr möchte man kotzen.

Aber es kommt ja immer noch schlimmer. Die letzte Meldung zeigte nun, daß die Russen doch nicht ganz so bekloppt sind, wie ich dachte. Denn: der Boden ist brüchig dort unten, d.h., es fließt an vielen Stellen dort Öl aus dem Meer. Und es droht die Gefahr, daß alles weiter aufreißt. Momentan hat man ein Gebiet von 15 km abzudecken, das ginge wohl noch mit nuklearen Sprengsätzen (dann wohl mehr als einer). Aber wenn die Löchrigkeit des Bodens zunimmt, wird wohl selbst das nicht mehr reichen. D.h., die Zeit läuft davon. Nun fragt man sich: wie schlimm könnte der Supergau sein, wenn es weiterläuft? Und nun gibt es Schätzungen zwischen 20 und 30 Jahren. Das könnte den gesamten Atlantik töten. Und was macht der sagenumwobene Obama? Ziemlich wenig, denn Amerika steckt tief mit seinem Hintern im Öl. Dagegen vorzugehen ist quasi unmöglich, die Öl-Lobby ist zu stark. Wenn sie das Gebiet also mit einer Atombombe abdichten, kann man da wahrscheinlich nicht mehr bohren. Kein Öl für die Amis aus dem Golf mehr. Das bedeutet natürlich Riesenverluste. Deshalb wird wohl der Mammon siegen, Adieu Atlantik. Für mich sieht es nicht danach aus, als wenn ein Interesse besteht, das Loch wirklich dichtzumachen. Aus Sicht von BP ist jeder Liter Öl, der ins Meer läuft, keine Umweltkatastrophe, sondern ein Geldverlust. Vielleicht ist das die einzige Rettung für diesen Ozean: die Filter so gut zu machen, daß man aus dem Öl, das im Ozean treibt, Gewinn ziehen kann. Ansonsten dürfte es für ein paar 100 Millionen Menschen, die Fisch mögen, bald schwierig werden, ihr Lieblingsessen auf dem Teller zu haben. Aber es gibt ja noch den indischen Ozean und den Pazifik, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Eigentlich wollten Cymone (neues Blog!) und ich irgendwann mal wieder nach Vegas. Angesichts der Tatsache, daß der Naturschatz Atlantik bald ein stinkender Tümpel werden könnte, werden wir das wohl noch nach hinten schieben und uns eher noch öfter auf den Kanaren rumtreiben, solange das Öl dort noch nicht angekommen ist.

BTW, angesichts der Klimakatastrophe wurde immer ein Abreißen des Golfstroms befürchtet. Öl ist bekanntlich zäh und ich denke, die gleiche Gefahr taucht auch auf, wenn das Zeug erstmal auf der Ostseite der USA angekommen ist und den Golfstrom verlangsamt durch seine Zähigkeit. Mal sehen, ob England dann wirklich zufriert, wahrscheinlich alles Panikmache (*schwitz*)…

Übrigens, zum Thema “verrückte Russen” empfehle ich noch Informationen über einen gescheiterten Versuch. In der turkmenischen Wüste ist ihnen eine Gasquelle unter die Räder gekommen, das Loch war auf einmal zu groß, um es zu schließen. Da Methan und andere Gase noch schlimmer für unser Klima sind als CO2, haben die Zuständigen vor Ort empfohlen, das Monster anzuzünden, damit das Gas abfackelt. Wobei es da auch andere Legenden gibt, warum man’s letztlich angezündet hat. Die Wüste ist sowieso schon heiß dort, aber der brennende Gaskrater wird, um die Sache zu unterstreichen, das “Tor zur Hölle” genannt. Das Höllentor brutzelt da schon ein paar Jährchen vor sich hin (“Jährchen” sind ca. 30) und im Google-Bild ist eine Legende dran, da sieht man schön, daß das Ding fast 100 Meter Durchmesser hat. In Google waren schwer Informationen darüber zu finden, hier wenigstens ein Link mit Bildern dazu. Ich schreibe dieses auch, um zu zeigen: auch die “russische Problemlösungsstrategie” funktioniert nicht immer. Wir sind also quasi schon halb doomed.

Was ich ja daran richtig Scheiße finde: kann man da nicht wenigstens Energie abfetchen bei? Turbinen hinbauen, Strom erzeugen? Das ist so eine sinnlose Verschwendung von Hitze, da fehlen mir echt die Worte. Die Spezies Mensch ist echt Meister im Verkacken von Großproblemen.

Erneuerung!

2009-08-01

Husch, husch, alle ab ins Karussell! ERNEUERUNG! Ok, die Jüngeren werden damit sowieso nix anfangen können. Das Karussell ist sowieso für die Älteren. *grins* Aber wahrscheinlich ist es bald ein Slogan irgendeiner politischen Partei, sowas wie Change bei Obama.

Ja, wo soll ich anfangen? Was ist passiert? Zweieinhalb Monate lang nix. Überhaupt nix. Ich bin quasi versackt. Hatte keinen Bock. Gut, wir waren auf dem Wave-Gotik-Treffen (WGT) in Leipzig. Ich habe auch wieder versucht, dort Bilder zu machen. Obwohl das Wetter Scheiße war. Zu viel Regen und ich kriege nichtmal das Styling der Leute gut genug vor die Linse. Für ein paar Fotos hat es natürlich gereicht. Hier kann man die ersten Ergebnisse sehen. Natürlich fehlen noch die Bilder der Besucher des Festivals. Die sind, wie soll ich sagen, schwierig zu bearbeiten. Und bei meinem Kamera-Equipment und den dortigen Licht- und Wetter-Verhältnissen muß ich wirklich eine Menge editieren. Das habe ich auch bei den jetzt schon veröffentlichten Bildern getan. So ist z.B. das Rot auf Dennis Haut im Original leider etwas blasser gewesen, die Sonne war nicht auf der Höhe der Zeit. Aber grell ist ja immer besser, gell?

Ja, aber viele fragen sich: Was hat denn der kleine UWP so gemacht in letzter Zeit? Tja, ich habe zur Zeit 2 Faibles. Das eine hat mit meiner Arbeit zu tun. Dort bin ich nun mitverantwortlich für Virtualisierung mit VMware. Ich ziehe mit meinen Kollegen Farmen auf und bin sozusagen nun eine Art Landwirt für Computer. Auf der Arbeit ist damit alles klar, es läuft wie in der alten IBM-Werbung (“Wo sind unsere ganzen Server???” – “Da drüben in dem einen 19″-Schrank!), naja fast. Mich fasziniert dieses Thema aber auch auf Desktop-Seite und so bin ich immer am linsen, was andere so machen. Qemu und auch die KVM-Tools für Linux gehen zwar in großen Schritten voran, aber die größten Würfe kommen nach wie vor von Suns Virtualbox. Lustige Anekdote am Rande: man hatte mich dort wegen meiner Domain aus dem Forum geworfen, die Domain sei zu beleidigend und Sun als Firma hätte da Angst vor Problemen. Naja, kann ich verschmerzen, aber es war ausnahmsweise wohl nicht der übliche Kindergarten, sondern sie haben tatsächlich ernsthaft bei den Admins drüber diskutiert. Lustig, lustig. Was soll’s, kann ich verschmerzen, ist dann halt eine Stimme weniger in deren Forums-Seiten und die kriegen bestimmt genug Input. Denn leider hat die Software immer noch so die eine oder andere Macke. Auch, wenn ich bisher für mehr Features war und Fixing nicht für so wichtig hielt, so sollte man den Trend doch langsam mal umkehren. 3D-Grafik für Linux-Gäste ist ein erreichter Meilenstein und da ich damit häufig Probleme habe, wäre es schön, daß erst diese gefixt werden. Mit der Meinung stehe ich nicht alleine, aber naja. Es mag zwar ein relativ offenes Projekt sein, aber die Federführung liegt bei Sun, insofern dürfte das Forum oder andere Meinungen hier wohl kaum Beachtung finden. Trotz meiner Kritik an der Featuritis sind die Features natürlich trotzdem großartig, so unterstützt Virtualbox jetzt z.B. das OVF-Format. Mit ihm kann man aus virtuellen Maschinen mobile Appliances exportieren, die noch dazu unter verschiedenen Virtualisierern laufen. Und natürlich auch von anderen importieren. Also eine Virtualbox-VM unter VMware laufen lassen und umgekehrt. Putzig, ich war gerade in einer VMware-Schulung, dort wurde das Feature von VMware-Seite ebenfalls groß angepriesen. Virtualbox hat übrigens Präsentations-Filme ins Netz gepappt und ein gewisser “Fat Bloke” zeigt in seinen “Shorts” (keine Hose, Kurzfilme!), was alles möglich ist. Sehr interessant und unterhaltsam!

Jedenfalls kostet mich die Beschäftigung mit Virtualisierung einige Zeit. Auf dem Linuxtag wurden sogar weitere Ideen zu Virtualisierung angesprochen. Dirk Hohndel (früher SuSE, jetzt Intel) erwähnte z.B., daß die Leute Windows als Klicki-Bunti-Center in ihren Autos haben wollen, aber nicht als zentrales System. Niemand will dauernd ein und aussteigen, Türen auf und zu machen oder alle paar Kilometer den Wagen neu starten müssen. Sowas löst man dann mit einem stabilen System unten drunter und einer VM, in der Windows läuft, oben drüber. Schmiert das Windows ab, oder hat es einen Virus, so ist der Rest des Systems wenigstens nicht betroffen und das Auto immer noch fahrbereit. Gejailtes Windows gewissermaßen, also ungefähr so, wie ich es auch hin und wieder nutze (für Spiele, jetzt geht ja 3D :)).

Und schon sind wir bei der zweiten Sache, die mich in letzter Zeit Zeit gekostet hat: Fraggen! Ballern! Allerdings nicht unter Windows. Obwohl man Nexuiz auch mit Windows spielen kann, ist ja schließlich ein Open-Source-Game. Ich hatte dieses Spiel schon einige Zeit nicht mehr angefaßt und angesichts dessen, daß wahrscheinlich bald ein Totalverbot von allen Spielen droht, die nicht mindestens von einem Politiker oder Geheim/Bundes/Sonstwie-Agenten überprüft worden sind, dachte ich mir: da bleibt nicht viel, also bereite ich mich schonmal auf die Spiele vor, die nicht verkauft werden. Das wird sicherlich schwierig sein, sowas zu blockieren. Vor allem, da das Game so gestaltet ist, daß im Client gleichzeitig der Game-Server mit drin ist, also quasi eine Art P2P-Gaming machbar ist, ohne daß man dafür zentrale Anlaufpunkte benötigt. Und die Software kursiert dann sowieso im Torrent. Unaufhaltbar.

Übrigens, mal abgesehen davon, daß trotz diverser Querelen in der letzten Zeit als einzige Bürgerrechtspartei nur die Piratenpartei übrig bleibt (alle anderen scheinen ja auf Kriegsfuß mit dem Rechtsstaat zu stehen), so war ich doch sehr erstaunt, daß der Generationenkonflikt schonmal ein Thema in diesem Land war. Und zu Zensur, Verboten und völligem Irrsinn führte. Also ungefähr dem Wahnsinn, den wir jeden Tag von Medien und Politikermund hören. Ich lese zur Zeit das Buch “Star Trek in Deutschland – Wie Captain Kirk nach Deutschland kam” von Mike Hillenbrand und Thomas Höhl. Es ist sehr informativ und unterhaltsam, ein sehr empfehlenswertes Buch. Aber es befaßt sich halt nicht nur mit dem Aufkommen von Star Trek, sondern auch mit den Nebenbereichen aus der damaligen Zeit. So findet sich dort folgender Absatz:

“Natürlich gab es auch viele, welche die technischen Innovationen als Bedrohung wahrnahmen, weil sie Angst hatten, mit der Entwicklung nicht länger mithalten zu können. Besonders eifrig wurde das Medium Video verteufelt. Leidenschaftlich geforderte Jugendschutzmaßnahmen, um die durch ‘Gewaltvideos’ und ‘Pornografie’ bedrohte Jugend zu retten, waren eine beliebte Methode, dem neuen Trend den Kampf anzusagen. Am 4. Juni 1984 brachte eine ZDF-Dokumentation mit dem Titel ‘Mama, Papa, Zombie – Horror für den Hausgebrauch’ der Reihe ‘Klartext’ so einige Vorurteile auf den Punkt. Behauptungen wie ‘die kurze Geschichte des Mediums Video f
ührt zurück ins Milieu’ wurden ergänzt durch dramatische Formulierungen, wonach man glauben könnte, der Teufel selbst habe die Videokassetten aus der Hölle geschickt, um die Seelen der Jugend ins Verderben zu stürzen.[...]

Für eine schon ältere Generation galt jeder, der auf Anhieb die Play-Taste an einem Videogerät fand, schon als Technik-Freak, der die kritische Distanz zu dieser tückischen Neuerung längst verloren hatte. Jugendschutz durch Zensur war damals die einzig logische und denkbare Maßnahme.”

(Zitat Ende)

Es wird noch ein Heiner Geißler erwähnt, der besonders lautstark nach Maßnahmen rief, aber das Buch bemerkt so nebenbei, daß alle Maßnahmen komplett ins Leere liefen. Heute sind Zombiefilme Kult und Video ist durch Youtube alltäglich, mindestens bis zur Generation 3X. Es ist ein bißchen wie der Versuch der Prohibition in den USA. Verbote führen geradewegs zu Verlockungen. Der Krieg gegen Drogen läuft zur Zeit total aus dem Ruder. Verbote schaffen neue Märkte, illegale, hochpreisige Märkte. Indirekt wird also das, was man vorgibt, zu bekämpfen, unterstützt. Momentan bekämpfen Politik und Medien das Internet und mich als Internet-User. Ergo sollten wir ihnen eigentlich danken. Dieser Druck auf das Netz, welches sich immer zu wehren wußte, wird dazu führen, daß wir wirklich irgendwann eine komplett anonyme Infrastruktur haben. Der Staat macht sich gewissermaßen selbst blind. Ist ein bißchen wie mit den Fingerabdrücken: seitdem es Dutzende von Verfahren gibt, wie man sie kopiert, und vor allem auch nach dem Kopieren benutzt, dürfte die Aussagekraft von Fingerabdrücken bald so schlecht sein, daß selbst Gerichte sowas als Indizienbeweis verwerfen werden. Anwälte werden Beweise dieser Art in der Luft zerreißen. Man hat sich durch den Biometrie-Hype quasi eine Kriminal-Aufklärungs-Methode komplett zerstört. Genauso wird es im Internet laufen. In 10-20 Jahren lachen wir alle über die Zensurmaßnahmen der Regierung, so wie wir heute über die lächerlichen Video-Probleme der 80er Jahre lachen. Aber ich schätze, da liegt noch ein Stück Weg vor uns. Immerhin sind wir jetzt in Phase 3 (Phase 1: Sie ignorieren Dich, Phase 2: Sie lachen Dich aus, Phase 3: Sie bekämpfen Dich, Phase 4: Du gewinnst).

BTW, damals war ich von Volljährigkeit durchaus noch ein gutes Stück weg und durfte dann nicht mehr ins Kino, um Zombie-Filme zu gucken. Anfangs hatten die Filme keine Freigabe, aber durch die Hysterie kam der Stempel “ab 18″ drauf. Ein Freund von mir war aber schon jenseits der 18 und der hatte Tonnen auf Video davon. Anfangs war es aufregend, an einem Wochenende sich 3 oder 4 Filme anzutun, in denen einem das Blut nur so um die Ohren spritzte. Aber wie bei vielen anderen Dingen im Leben ist irgendwann auch wieder gut und dann wendet man sich anderen Hobbies zu. Klar gibt’s kranke Gemüter, die die Szenen in die Realität tragen und nicht den Weg aus dieser Horrorwelt finden. Die gab’s aber schon immer und wird’s immer geben und: mit Zensur wird man die erst recht nicht retten, die drehen erst danach so richtig ab. Eine Therapie ist auch durch Zensur nicht zu ersetzen.

So, das war doch ein lustiger Ausflug heute, was? Und für diejenigen, die das Wort “Erneuerung” dem richtigen Film zuordnen, kann ich nur sagen: Keine Angst, auch ich hätte nun eine Lebensuhr, die rot in der Hand leuchtet. Ich bin also mitnichten für das Zwangskarussell, nur weil unsere älteren Mitbürger die Technik nicht verstehen und Angst vor ihr haben.

Und: Nein, auch wenn dieser Blogeintrag länger gedauert hat, ich werde weiterhin meinen Senf zur Welt dazugeben. Fridtjof, hör’ nicht auf zu bloggen, mach weiter! Irgendwie muß man einfach die Zeit dafür finden, sonst fallen wir immer wieder in das finstere Medien-Mittelalter der 80er zurück, in denen die Hirntoten die Welt bestimmen. Tz, und dafür habe ich damals Zombie-Filme geguckt und heute werden wir von ihnen regiert. Naja, ist ja bald Wahl. Bitte alle hingehen! Mindestens! Und bitte NICHT die Zombies wählen!

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