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Archiv für die Kategorie ‘Krank’

Bubble-Tea-Paranoia

2012-08-06

Vor gut einem Jahr haben wir ein leckeres Getränk kennengelernt. Es war im Ding-Dong-Center, in dem schon seit Ewigkeiten vorne beim Eingang ein Bubble-Tea-Laden existiert. Am Anfang hatten die wirklich nur Tee, dann kamen aber Joghurt- und Milch-Getränke und es wurde auch für mich interessanter. Mittlerweile ist nicht nur Cymone begeistert davon, sondern auch ich habe mich mitreißen lassen.

Und dann hämmert seit gut 3 Monaten die Politik auf diese Läden ein. Zugegeben: die Dinger schießen wie Pilze aus dem Boden. Und ja: Kids lieben das Zeug. Und wer einmal einen XL-Tea weggesüffelt hat, merkt recht schnell, daß eine weitere Mahlzeit unnötig ist. Aber: den gleichen Effekt haben auch: Marsriegel und andere Süßigkeiten. Und der Vergleich mit Cola erinnert mich an die Paranoia der Erwachsenen in meiner Kindheit: damals war Cola furchtbar böse, Kindern wurden die Augen zugehalten, damit sie die schwarze Brause möglichst nicht sehen, wenn sie serviert wird. Maximal dran riechen, schon Nippen an Cola und es wurde einem der Mund mit Seife ausgewaschen und ein kurzer Exorzismus durchgeführt! Es war hirntot bis zum Exzeß und ähnlich ist es nun auch mit dem Bubble-Tea.

Zu viel Kalorien? Und McDonalds, Burger King, Kentucky Schreit Ficken? Und was ist mit Fertiggerichten? Was mit Cola, Brause, Apfelschorle? Überhaupt: Dinge mit Geschmack, böse Aromen! Furchtbar, am besten alles verbieten, nur noch gesunde, geschmacklose, kalorienbefreite Nahrung zulassen! Und dann gefährlich: man könnte sich an den Bubbles verschlucken! Aber an Nüssen & Zuckerperlen nicht? Man kann auch vom Auto überfahren werden, wenn man die Straße überquert! Und in Asien gibt’s dieses Getränk seit den 80ern, erstaunlich, daß die noch nicht alle ausgestorben sind!

Am besten nicht rausgehen, draußen ist’s gefährlich! Dumm nur, daß ein Großteil der Menschen zu Hause stirbt! Drinnen ist’s auch gefährlich! Und nu? Was ist das für eine hirnverbrannte Mentalität, die einem da seit Jahren entgegenschwappt? An Flughäfen möchten sie am besten jedes Molekül einsehen, welches ein Flugzeug betritt, bei Naturkatastrophen wird als erstes gefragt: kann das bei uns auch passieren? Dazu passen dann TV-Sendungen, die über Asteroiden spekulieren, die das Leben auf der Erde auslöschen würden!

Hallo? Das ist mir scheißegal! Da kann ich nix gegen tun und ob ich mich an einer Fischgräte (gefährlich! kein Fisch essen!) verschlucke oder an einem Knochenrest vom Hähnchen (gefährlich, kein Huhn mehr essen!) oder mir Körner vom Brötchen in die Lunge rutschen und ich mich tothuste (Bio-Zeug, voll mit Körnern: gefährlich!), das ist mir sowas von Wurst! Leben ist lebensgefährlich, es endet immer mit dem Tod. Dieser Tatsache sollten die Panikmacher mal ins Auge sehen, der Tod gehört zum Leben! Oder wie es der Pessimist Nico Semsrott ausdrückt: Leben ist eine Krankheit, die durch Sex übertragen wird und mit dem Tod endet. Mannmannmann, ich könnte mich echt aufregen, so viel hirnverbrannte Scheiße, wie in letzter Zeit von Moderatoren, Politikern und Stiftung Warentest zum Thema Bubble-Tea kam, habe ich lange nicht mehr erlebt. Ist Nessy tot oder warum läßt man im Sommerloch die Minderbemittelten ins Fernsehen? Da gibt’s echt unterhaltsamere Enten, wenn sie sich schon mit Blödsinn befassen müssen…

Mußte ja mal gesagt werden. Das einzige, was mir dann doch die Lachtränen in die Augen treibt: je mehr die Paranoiker gegen Bubble-Tea hetzen, desto mehr Kids werden das Zeug schon aus Protest trinken. Coca & McDoof haben die gleiche Art Antiwerbung hinter sich und es hat ihnen nicht annähernd geschadet, sondern sie nach oben katapultiert. Man könnte fast das Gefühl kriegen, daß die, die da so emsig rumhetzen, als wäre es ein Nazi-Gesöff, selbst am Mammon beteiligt sind. Aber ich höre lieber auf, sonst sitze ich mit den Spinnern noch im selben Boot und geifere gegen alles und jeden… Das Leben ist schön!

Zum Abschluß nochmal ein Zitat von Nico, aus seinen Unglückskeksen: Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann hast Du’s hinter Dir! Guter Mann! So, jetzt geht’s mir besser…

Die Welt wird immer bekloppter. Auf der einen Seite kommt raus, daß eine Privatfirma heimlich (ob nun mit oder ohne Behördenzustimmung, darum wird noch gestritten) einen Kernreaktor in ihrem eigenen Mini-Bunker nahe New York betrieb, um Materialien zu testen. Auf der anderen Seite, daß die NSA in der Wüste von Utah eine riesige Datenhalde bauen will, wo sie den gesamten Globus überwachen können. Obwohl: ist das wirklich die andere Seite? Oder gehört das in den gleichen Topf? Vielleicht hätte man sich zusammentun sollen, dann hätte man wenigstens ein bißchen Strom, der nötig sein wird, die Yottabytes zu durchsuchen. Auch die Stasi hatte wahrscheinlich ein relativ vollständiges Bild ihrer Gegenseite. Mangels Auswertung nutzten und nützen diese Daten aber wenig, das gleiche Problem dürften die Datensammler der US-Horch-und-Guck-Fraktion haben. Noch dazu: das Datenwachstum ist, was sinnvolle Daten betrifft, maximal linear ansteigend. Der schwachsinnige Anteil der Daten (Facebook, Google+ und andere Foren) dürfte exponentiell ansteigend sein, was die Auswertung in naher Zukunft schwierig machen wird und in ferner eher unmöglich.

Einerseits ist das tröstend, weil die “Vorratsdatenspeicherung” oder eher Dauer-Ausspionage des Bürgers nicht mehr ganz so wild sein wird. (mehr…)

Jetzt werden mich viele für komplett übergeschnappt halten, aber, wie sagt ein Kollege von mir immer: das ist mir total boogie (ist das überhaupt die korrekte Schreibweise? Was sagen Boogieisten dazu?)! Recht hat er! Also: ich bin nun stolzer Besitzer eines Geigerzählers. Diese Info wird für viele von euch nicht so prall sein, weil mich eh alle für paranoid halten.

Aber gehen wir den Dingen doch mal auf den Grund, ob Paranoia in diesem Fall vielleicht angebracht ist? 1986 explodierte der Atom-Meiler von Tschernobyl. So weit nicht unbekannt. Damals habe ich mir darüber wenig Sorgen gemacht, das war eigentlich schon unschlau. Denn auch damals hätte man sich mit wenig Technologie zumindest ein bißchen behelfen können. Aus heutiger Sicht weiß ich nicht, wie oft ich draußen im Regen stand oder wie oft es Pilze bei uns gab. Wild-Fleisch esse ich eh nicht aber trotzdem: all das hätte man zumindest testen können, hätte man damals eine Geigerzähler gehabt.

Aber selbst das ist eigentlich nicht genug. Man sollte hinterfragen: werden Dinge eigentlich größtenteils aus neuen Materialien gemacht? Oder anders gefragt: wieviel Recycling ist eigentlich in unseren Industrie-Produkten? Wenn man sich aktuelle Rohstoff-Preise ansieht, muß man nicht lange nachdenken: je mehr die Preise steigen, desto weniger wird auf den Müllhalden landen. Im Grunde ist das ja auch gewollt, Plastik wird aus Öl hergestellt, Metalle können nicht ewig aus dem Boden geholt werden, Recyling ist eine feine Sache. Nehmen wir das Beispiel Aluminium. Über 90% der Aluminium-Produkte stammt aus recycletem Aluminium. Weil einfach nicht genug aus dem Boden gezogen wird. Aus sicherer Quelle weiß ich, daß Werke, die Aluminium verarbeiten, ihren angekauften Schrott auf Radioaktivität scannen. Ich schätze, das dürfte daher kommen, daß es schon Incidents gegeben hat, wo verseuchtes Aluminium verarbeitet wurde. Ob das auch damit zusammenhängt, daß aus Gegenden rund um Tschernobyl Material “verschwindet”, weiß ich nicht. Aber Geschäftemacher werden immer ihren Schnitt machen, wenn die Preise steigen. Dann nimmt man auch mal ungewöhnliche Quellen. Wie z.B. die polnischen Laster, die auf der Ladefläche über 1000 Berliner Gullideckel hatten. Steigende Preise führen immer zu Mafiositäten, zu heftigen Schwarzmärkten ohne Kontrollmöglichkeiten. Und selbst wenn es Kontrolle gibt, sie wird nie 100%-ig sein!

Und nun haben wir die Fukushima-Katastrophe gehabt. Dort liegen ganze Städte in Trümmern, eine bisher stark bewohnte Gegend, fast bis an Tokios Grenzen, eigentlich komplett verstrahlt. Aber nicht wertlos. Und vor allem wird niemand merken, wenn der dortige Müll “verschwindet”. Und in irgendeiner Art wiederverwertet wird. Und dann kommen tatsächlich die ersten Meldungen über Versuche, verstrahlte Autos an die Russen zu verticken. Schön doof, das im Ganzen zu versuchen, das wird man demnächst geschickter machen. Ob das auch so gut kontrolliert wird, wenn es als Stahlschrott daherkommt? Und wie gut sind die Scanner, wenn ich das strahlende Zeug irgendwie gut ummantele? Oder um es anders zu sagen: die Nummer wird unkontrollierbar, selbst wenn der Kontroll-Wille da wäre (was er nicht wirklich ist, es gibt Stichproben, aber von genereller Strahlenkontrolle hört und liest man gar nichts). Der Wille wird wahrscheinlich auch davon abhängen, daß man keine Panik schüren will. Oder, um es anders zu sagen: wenn mal wieder ein AKW hochfliegt, wird man scannen. Ca. 3-6 Monate lang. Und dann pennt das Ganze wieder ein, ist ja extra Arbeit, kostet Geld & Aufwand. Natürlich wird es bei Schrotthändlern Standard-Scans geben, aber schwarze Schafe gibt es ja überall. Und bei nuklearer Verseuchung ist es einfach schlecht, wenn auch kleine Teile durchkommen.

Was heißt überhaupt “WIRD unkontrollierbar”? Wahrscheinlich ist es das längst. Ich hatte deshalb schon lange mit dem Gedanken gespielt, mir einen Geigerzähler zu kaufen. Nach Fukushima war das ein Ding der Unmöglichkeit. Die günstigen waren ständig ausverkauft, wobei man da das Gefühl hat: wieso werden nur so wenige überhaupt produziert? Und wieso kostet diese Uralt-Technik (fast unverändert seit 1928) mehr als 30 Tacken? Nein, die günstigen liegen bei 150-250 Euretten, wenn sie denn zu haben sind. Etwas besser wird es, wenn man die teureren kauft, 300+X Penunzen und dann hat man alle 3 Sorten, wobei Alpha-Strahler eigentlich relativ irrelevant sind. Meistens hat man dann ein Gerät mit einem Display, aber Long-Time-Logging fehlt ebenfalls. Da geht’s dann bei 350 Lappen los und hört so bei 500 Ocken auf, damit geht dann alles, was man braucht. Diese sind lustigerweise auch zu haben. Aber ich finde, die sind viel zu teuer.

Auf dem 28C3 dagegen fand ich ein paar Leute, die blinkende Gadgets verkaufen, darunter auch einen Geigerzähler: MightyOhm

Allerdings als Kit zum selbst löten. Jetzt bin ich nicht so der Bastel-Freak, habe 2 linke Hände, aber sie boten auch einen Workshop an, sozusagen “begleitetes Löten.” Das Kit kostet 100 Euronen und der Workshop zum Löten ist for free. Ich habe es hinbekommen (UFF!), das Ding läuft, hat eine LED und einen kleinen Lautsprecher. So sieht’s aus:

Sie hatten auch einen “heißen Teller”, mit dem man das Ding gleich testen konnte. Schön, nun hat man aber immer noch kein Display, wird so mancher nörgeln. Für täglichen Einsatz braucht man das ja eigentlich auch kaum. Was man eher bräuchte, wäre eine Logging-Möglichkeit. Und siehe da: das Gerät hat einen Serial-Port! Für nur 15 Pimperlinge mehr bekam ich einen USB-Serial-Umsetzer (FTDI) und kann nun via minicom (9600 Baud, Hahaha!) wunderbar mitloggen:


CPS, 0, CPM, 24, uSv/hr, 0.13, SLOW
CPS, 1, CPM, 23, uSv/hr, 0.13, SLOW
CPS, 2, CPM, 22, uSv/hr, 0.12, SLOW
CPS, 0, CPM, 22, uSv/hr, 0.12, SLOW

Das liest sich folgendermaßen: CPS = Counts per Second, dazu gehört der Wert dahinter. CPM = Counts per Minute, ebenfalls der Wert dahinter, uSv/hr = Micro-Sievert pro Stunde und der Wert dahinter und am Schluß eine Anzeige, die sagt, ob es SLOW oder FAST ist. FAST ist nicht gut (den radioaktiven Teller ranhalten und sofort wurde ein “FAST” daraus). Aber es gibt noch einen Mode INST, spätestens jetzt wird das Ding inakkurat, weil der Buffer nur 255 Ticks pro Sekunde kann, aber ich denke, wenn man Material findet, das das überschreitet, sollte man sowieso Abstand halten. Ich meine, wenn selbst ein Teller, auf dem Uranoxid gelagert wurde, nur bis zum FAST-Mode kommt, wie schlimm wird dann der INST-Mode sein?

Ich denke jetzt gerade darüber nach, den Geiger-Zähler (warum wird Herr Müller eigentlich vom Gerätenamen ausgespart?) mal ein paar Tage auf die Fensterbank zu stellen, um zu sehen, ob sich die Belastung ändert, auch abhängig von Windrichtung usw. Danach müßte man die Werte eigentlich nur noch durch gnuplot oder so pipen und schon hat man eine schöne Zeit-Kurve der Strahlenlast. Mal sehen, falls die Batterien versagen, hänge ich das Ding halt mit ‘nem Trafo ran. Und vor dem nächsten Kauf von Dingen, zu denen man stärkeren, regelmäßigen Kontakt hat, kommt das Ding nun einfach mit, ist ja nicht so riesig. Und an alle, die jetzt immer noch lachen: Ich werde auf eure Gräber spucken! Vorausgesetzt, ihr lebt noch lang genug, mir den genauen Friedhofsplatz zu mailen…

Ach ja, eins noch: Beim 28C3 hängen natürlich wieder überall Zettel mit der Aufschrift: “Use more Bandwidth!” Da sage ich nur: Kunststück! Die Switche, die im Haus verteilt sind, haben zwar alle GBit-Uplinks, aber die restlichen Ports nur 100MBit. Wenn ich mal an der Wand eine Gigabit-Buchse ergattere, schafft selbst mein popeliger Laptop 40-50 Megabyte/s (Ich schreibe das extra aus). Also ca. das 5-fache dessen, was am 100MBit-Port möglich ist. Klar, im Keller haben irgendwelche Leute sogar 10 GBit, dort hängen ihre FTP-Server dran. Da die Server scheinbar kaum Datendruck aushalten, schmeißen sie einen permanent ab, insofern sind die 10 GBit auch hier ein bißchen für die Katz, weil es sich komplett auf die paar konzentriert. Diese Netz-Unausgewogenheit kann letztlich nur dazu führen, daß die Datenmengen nur kleckern. Von denen, die das lahme WLAN nutzen mal ganz abgesehen. Insofern ist der Zettel also eher eine Art Running Gag und kann getrost vernachlässigt werden, es ist faktisch nichtmal möglich, meinen Laptop zu sättigen (und der hat heute beim GBit-Port innerhalb weniger Stunden über 300GB abgegeben). Wie soll man da das Gesamtnetz sättigen? Vielleicht sind auch gar nicht mehr so viele Daten da? Irgendwie war das früher alles weniger einfach zu kriegen, es gibt eine gewisse Daten-Inflation: alle haben alles. Da ist es sehr verwunderlich, warum die FTP-Server trotzdem so dicht sind. Ich nehme mal an, das sind idiotische Mirror-Skripte und am Ende schmeißt der Sauger 90% weg. Ja, ich nörgele hier auf hohem Niveau, natürlich bin ich zufrieden, daß die Streams jetzt reibungslos klappen, keine Dauerangriffe laufen undundund. Es ist schon eine erstaunliche Leistung! Ich wollte nurmal die Sache mit dem “Use more Bandwidth!” klarstellen.

…etwas, was zum Tenor dieser Seiten paßt: Arsch-Security!

Zum Congress muß ich ja nicht mehr viel sagen, außer, daß man von außen wieder mal gef*ckt ist, weil die Streams zusammenbrechen, die Webseite nicht erreichbar ist, undundund. Da gab es den hoffnungsvollen Ansatz “No nerd left behind” mit Riesenaktionen wie VPNs und zugesicherter Bandbreite für Streams und feste IPs und dann versagt die Technik auf ganzer Linie. Naja, Chaos halt. Trotzdem sollte die Idee mit dem BCC so langsam überdacht werden, mehr Leute brauchen mehr Ressourcen! Wenn 90% draußen sind, werden die Streams das wohl kaum packen…

Der Kampf mit dem Gallery2-Tool kostet mich ganz schön Nerven. Diverse Dinge wie Permalinks (nur so ist das eigentlich halbwegs merkbar) habe ich nur nach vielen Schmerzen hinbekommen und dabei hat man permanent das Gefühl, daß man diesem Tool Tür und Tor öffnet. PHP ist kein Kandidat, dem man einfach mal so vertrauen könnte. Aber: ohne wird es einfach zu krude, also werde ich versuchen, die Sicherheitsprobleme, die ich bisher nur vermute, auch anzugehen. Bis dahin gibt’s jetzt immer mal wieder spontan ein paar Bildchen, diesmal z.B. ein Album nur mit Hibiskus-Blumenbildern. Natürlich sind es größtenteils Macroshot HibiskusMacroshots (oder auch gleich die Fullsize-Version), aber auch die eine oder andere größere Aufnahme ist dabei. Klar croppe ich zur Sicherheit und haue auch nie die Full-Size raus, aber ich denke, 10-13 MegaPickel dürften doch für jeden ausreichend sein, oder? Jedenfalls sind einige der Bildchen in Fullsize fast ein bißchen heftig wie aus einer anderen Welt. Übrigens sind die nicht mit der gleichen Methodik aufgenommen. die 5XXXersind mit Zwischenringen und 18-250mm Sigma aufgenommen. Gutes Bokeh und knackige Schärfe bis zum letzten Punkt, dafür aber eben auch nicht so hochmakromäßig wie die 9XXXer. Diese sind mit 70-300mm Canon und einem Raynox 250er Adapter aufgenommen. Mehr Macro, aber auch mehr Unschärfe (deshalb auch kleiner: nur 10MPix statt 13, um euch alle zu täuschen, hähähäh!). Theoretisch hätte ich bei den Zwischenringen durchaus noch einen dazuhängen können, aber dann hätte ich keinen Autofokus mehr gehabt. Der fehlt mir bei dem Raynox komplett. Außerdem ist das Raynox dermaßen dunkel, daß ich auch mit Blitz keine kleinere Blende als F13 wählen konnte, während die Zwischenringe, sogar ohne Beugungsunschärfe bis F22 ihren Dienst taten. Inklusive Autofokus! Aber macht euch selbst ein Bild.

Dann muß ich noch die Begegnung der dritten Art loswerden: Ärger mit der Post. Das ist ja ein leidiges Thema. (mehr…)

Boh, was für eine Mischung in der Titelzeile! Da leckt sich die Boulevardpresse sogar die Zehennägel für ab! Aber machen wir das Intro ein bißchen aufgelockerter…

Fefe lästert ja immer über den Spiegel und schimpft ihn “das ehemalige Nachrichtenmagazin”. Ich finde das nur bedingt fair, denn ziemlich viele Stories werden von dort angestoßen. Nicht immer zum Besten, aber mal ehrlich: welcher Verleger ist frei von Polemik (verkauft sich gut), Sensationsmache (verkauft sich halt besser) und Lobbyismus (ohne politischen Arm wird man zermalmt)? Insofern lasse ich mich nicht davon abhalten, hin und wieder den Spiegel Online zu lesen, denn verglichen mit Bild & Co. ist es ja schon fast echter Journalismus. Da man den sowieso nur bei kleinen Blogs erwarten kann (die dafür meistens aus dem Netz geklagt werden, wenn sie wirklich mal Insider-Infos veröffentlichen), ist das schon ok für so’ne große Bude.

Kommen wir deswegen mal zum ersten Aufmacher. Hier beschreibt der Spiegel sehr schön, wie man jetzt die Atom-Sicherheit noch ein bißchen aufweicht. Klar, nach heftigsten Problemen in Japan muß man das ja machen, um auf technisch gleiche Höhe herabzusteigen zu kommen. Aber mal ernsthaft: ist die Lobby hier komplett durchgeknallt? Ist das der Schritt zum beschleunigten Selbstmord einer Branche? Klingt fast wie die Erfindung von DRM für die Medien-Branche: “Selbst das Genick brechen für Dummies, mit anschaulichen Illustrationen!”
(mehr…)

Die Fotosache …

2011-01-08

… geht weiter. Klar, der Dark Market war nun kein Verkaufshit. Das war auch nicht zu erwarten, die dortige Kundschaft muß schon stark auf den Cent achten. Für mich war das eher ein Test, was von den Bildern verkaufbar ist, was nicht und wie die Leute auf die Bilder sowie die Preisgestaltung reagieren. Und ich muß sagen: was mein “Gefühl” betrifft, war es super! Es gab faktisch keine offene Kritik, kein “Kann man auch selber machen”, kein “zu teuer” usw. Die einzige Sache, die mir auffiel: mit Insekten kann man keinen locken. Warum, ist mir persönlich heierschlaft, es wurde ja sogar leichtes Interesse an den Insektenbildern bekundet. Aber die hat niemand in die Hand genommen oder ist ihnen näher gekommen. Und letztlich reden wir hier von Publikum, das sich sonst mit Schädeln usw. schmückt, also sowieso andere Vorstellungen von Geschmack und -losigkeit hat. Tja, das war so ziemlich die einzig bittere Pille, ansonsten bedanke ich mich (wenn auch mit einem Monat Verspätung) bei Daisy und Ørlog, die mir bei meinem Einstand in Verkaufsdingen sehr geholfen haben und natürlich bei der Kürbiskönigin, ohne die ja sowieso nix geht. :)

Tja, ich hatte Fotos aufgehängt, auf einem Tisch präsentiert, punktuelle Lampen draufgesemmelt, auf einem Laptop einen Katalog im Dauerlauf laufen lassen und natürlich diesen Katalog auch in gedruckter Form gehabt, damit Leute auch später nachbestellen können. Denn ich kann ja schlecht jedes Bild in jedem Format vorhalten. Und nun ist die Online-Version soweit, hier ist der

UWP-Fotokatalog!

Um es ganz klar zu sagen, das ist hier alles auf Zuruf, ich habe keinen Shop hier und ich werde auch keinerlei AGBs oder irgendwas dazupacken. Wenn jemand Bilder aus diesem Katalog ordert, dann ist das quasi ein Privatverkauf von Person zu Person. Momentan bin ich noch nicht bereit, aus sowas ein Gewerbe zu machen, es ist ein Hobby und wenn jemand diese Bilder an seine Wand hängen will, können wir über alles reden. Machbar sind die Materialien Alu-Dibond (teuer), Holz (MDF, billig) und Acryl (Alu mit Acryl-Oberfläche, sehr teuer!). Desweiteren steht natürlich auch laminiertes A4 zur Verfügung (sehr billig, sieht auch billig aus), falls jemand einfach nur mal in größer sehen will, wie die Bilder aussehen könnten.
Größentechnisch geht alles bis 1,20m (längste Seite) relativ problemlos, darüber wird’s dann nicht unmöglich, aber schwierig. Die übliche Mail-Adresse für Preis- oder andere Anfragen: uwp at dicke-aersche.de.

Ach ja, vielleicht noch dieses: Frohes neues Jahr!
Der Grund für die kleine Verzögerung: Ich hatte da in den letzten 2 Wochen ein leichtes Arm-Problem. Dabei war mir aufgefallen, wie stark rechtshänderisch ich bin, ziemlich heftig, mit links kann ich fast nix! Heute ist der erste Tag, an dem ich schmerzfrei tippen kann, aber ganz weg ist die kleine Unannehmlichkeit noch nicht. Immerhin ging Maus schubsen, da scheint man irgendwie andere Muskeln zu nutzen. Naja, alle 2 Jahre habe ich ja generellen Bodenkontakt, ich versuche, das die nächsten Winter zu verbessern, versprochen! Also in Richtung “weniger Bodenkontakt”…

Was für eine Woche! Zuerst die Wikileaks-Nummer: Die Medien ereifern sich über den Amateur-Verein, der interessanterweise mehr Material hat, als die ach so hoch-investigativen Journalisten. Die Politik ist erbost, schreit “Terror, Terror” und würde am liebsten das ganze Internet nicht mehr reinlassen. Erinnert mich immer an Honey, der Lindenberg nicht im Lampenladen auftreten lassen wollte. Tja, wenn große Diktatoren klein beigeben müssen, werden sich auch unsere Obrigkeitsvertreter mit Dreck bewerfen lassen müssen. Außerdem ist man die Bissigkeit ja von Titanic & Co. gewohnt, ich sehe also nicht, wo da das Problem sein sollte. Da waren ja nun nicht wirklich supergeheime Informationen dabei. Im Grunde eine Explosiv-Klatsch-und-Tratsch-Sendung der absoluten High-Society. Gut, hätte man sich vorher denken können, daß auch das nur Menschen sind, die die gleichen Fehler und Macken haben wie andere auch. Sah halt nur im TV immer schicker aus, war ja auch gut inszeniert. Diese Inszenierung fällt nun weg, was wirklich kein Verlust ist. “Runter vom Roß!” rufe ich den Politik-Verstümmlern zu, damit sie irgendwann vielleicht auch mal was im Sinne des Bürgers machen und nicht nur für spezielle Klientel.

(mehr…)

Aufmerksame Leser kennen ja die Rumeierei in der Küche, wie sie mir hin und wieder passiert. Als Kind war ich ja nicht so’n großer Ei-Fan, später dagegen drehte sich das Blatt. Doch die ei-igen Zufälle machten mich nachdenklich. Wie konnte es sein, daß in meiner Pfanne das Ei verrückt spielt? Nach einer gewissen Ei-Abstinenz wagte ich diverse Brutzeleien und immer war alles ok. Doch nun kam das Grauen! Ja, das GRAUEN!!!eins!elf! Es fing harmlos an:

Welches Ei paßt nicht zu den anderen?

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Was ist eigentlich aus so schönen Sommerloch-Themen wie Ufo-Sichtungen oder dem Monster von Loch Ness geworden? Damals konnte man über Schlagzeilen der Hirntot-Presse müde lächeln und wußte: das Wetter wird bald besser. Nun sind die Themen andere. Es fing an mit Google StreetView. Daß Google ein Datenkrake ist, ist kein Geheimnis. Aber ausgerechnet StreetView, was vergleichsweise harmlos ist, wird breit platt gelabert. Klar sind da schon merkwürdige Szenen bei gewesen (eine Schießerei hatte ich mal auf StreetView gesehen), aber trotzdem: es sind statische, einmalige Aufnahmen, das Gefahrenpotential ist doch eher gering. Und das sage ich als Paranoiker! Die Satelliten- und Flug-Aufnahmen fand ich etwas heftiger, denn die könnte man deutlich aktueller halten. Heimlich schiebt sich übrigens Microsoft mit einem Live-Dienst von Bing Maps hinter die Schutzwand des Mediengeknüppels gegen den Konkurrenten Google. Hier können Nutzer ihr Handy für Livebilder mit einbinden und Bing macht daraus echte, miteinander gekoppelte Live-Bilder. DAS wäre ein Grund, sich Sorgen zu machen, aber nicht diese Google-Phantom-Debatte. Wobei klar ist, daß das nicht aufzuhalten ist, Dezentralität siegt immer, siehe Seti@Home oder P2P-Systeme usw.

Und kaum ebbt der Schwachsinn in den Doofi-Medien (kann man ja echt nicht mehr anders nennen, bei der Berichterstattung, Panikmache pur) ab, kommt das nächste hirntote Thema: Sicherungsverwahrung nach der Haft für Schwerverbrecher. Im TV saßen fast nur Blinde, die von der Farbe redeten. Hallo, Menschenrechte, anyone? Das Thema hat nicht der EU-Gerichtshof verkackt sondern unsere Gerichte und Politik. Wenn übelste Mörder und Vergewaltiger nur ein “Du Du Du!” bekommen und nach X Jahren wieder rausgelassen werden, dann könnte man den Richter fragen, warum nicht die Höchststrafe verhängt wurde. Wurde dieses getan und es reicht trotzdem nicht, dann ist die Politik gefragt: warum sind die Strafen so niedrig? Warum gibt es keine Mindeststrafen? Oder extrem lange Strafen mit Bewährungsstaffeln für die, die bereit sind, sich zu bessern? Aber irgendein Wischiwaschi-Gesetz, was die Rechtsordnung aushebelt? Da hat der EU-Gerichtshof zu Recht ein  Njet ausgesprochen!

Und wenn ich diese Idioten im TV (Talkshow “Markus Lanz” im ZDF) sehe, da macht man eine ganze TV-Talkshow draus, dabei wäre das Thema so einfach! Und dann reden sie um Therapien rum. Das meiste wird nicht therapierbar sein, Punkt. Da bleibt nur Knast. Und wenn sie halt länger drin bleiben sollen, muß die Politik ran: Mord bei Jugendlichen auch über 10 Jahre Knast, für Kinderschänder nicht unter 25 Jahre usw. Auch wenn das US-Rechtssystem nicht immer ein gutes Beispiel ist, hier sind sie doch führend: die Bestien müssen drin bleiben. Und zwar verurteilt! Nicht mit Optionen, die den Rechtsstaat brechen. Das paßt alles wunderbar zu den Zensurforderungen aus der Politik, es wird versucht, den Rechtsstaat abzuschaffen. Die scheinen alle neidisch auf Guantanamo zu sein: Hauptsache, man hat eine gute Drohgebärde für alles Mögliche. Zuerst nur Schwerverbrecher, später dann auch für Kleptomanen usw., sind ja auch Dauerstraftäter… Deswegen: keine Sicherungsverwahrung! Und vor allem: das ist doch nix Neues, wenn Straftäter nach ihrer Strafverbüßung rausgelassen werden! Hui, ganz neu, das Thema! Hallo aufwachen! DAS WAR SCHON IMMER SO! Ich könnte mich echt nur aufregen! Hey, und noch was: Unsicherheit ist der NORMALFALL! Wenn ihr die totale Sicherheit wollt, kommt bald wieder ein Hitler/Stalin/IYFD (Insert your favourite dictator) und übernimmt das Ruder, weil ihr alle nur noch rosarote Brille kennt! Ein Minimum an Unsicherheit ist wichtig, um unser Aufmerksamkeitsimmunsystem in Schuß zu halten! Oder kommen bald Stahlschranken an Ampeln, weil ja hin und wieder jemand überfahren wird?

Bitte, Nessie,komm zurück, damit ich nicht wieder in Versuchung komme, den Fernsehschirm zu treten! AAAAAAAAHHHH!

Und bitte, lieber Wähler, gucke gut in die Runde und falls sich irgendwer von diesen Schwachmathen jemals zu einer Wahl stellt: NICHT WÄHLEN! Wähle lieber Tante Erna von nebenan, jeder Affe könnte das besser als die in dieser Runde!

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