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Archiv für die Kategorie ‘Nerdberzerk’

Nerdnite 20!

2014-06-10

Hui, knappe Ankündigung, aber es war zeitlich alles dermaßen haarig…

Morgen, Mittwoch, 11. Juni 2014 wird es einen Vortrag von mir auf der Berliner Nerdnite #20 geben. Das Ganze wird so ab 20 Uhr in der FC Magnet Bar in der Veteranenstr. 26 in 10119 Berlin-Mitte ablaufen.

Näheres hierzu findet sich bei dieser Facebook-Seite

Hier noch schnell das Thema:

HDR – Wer braucht sowas? – Vom Zweckbild zum Spaßbild

“Wir alle kennen die bunten Bildchen vom Flohmarkt (Beelitz Heilstätten ist ein typisches Motiv), aber wenige wissen, was dahinter steckt. Wo kommt die Technik her? Und wie geht man mit ihr um? Und warum muß es immer so schrecklich bunt sein?

Niemand weiß, ob man die Fragen jemals wirklich klären wird können, aber vielleicht wurden sie falsch gestellt? Vielleicht müßte es heißen: Wieviel Drogen braucht man eigentlich, um so viel Farben ertragen zu können?”

Also dann bis morgen!

Halleluja, ein ganzes Jahr ohne einen Post!

Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Aber es ist passiert. Es war zeitlich alles schwierig, aber das allein ist natürlich keine Entschuldigung. Es gab schlicht und einfach wenig Themen, die sich bei mir festgesetzt hatten. Nun habe ich aber wieder eins: den Bitcoin!

Der eine oder andere mag von einer virtuellen Währung namens Bitcoin gehört haben, viele sicherlich noch nicht. Ich werde hier nicht auf die Technik dahinter eingehen, im Wiki zum Bitcoin und auch sonst im Netz gibt es mehr als genug Informationen zum Bitcoin. Was aber oft sehr schwammig ist, sind Ermittlungen zum echten Wert des Bitcoins.
(mehr…)

Die Welt wird immer bekloppter. Auf der einen Seite kommt raus, daß eine Privatfirma heimlich (ob nun mit oder ohne Behördenzustimmung, darum wird noch gestritten) einen Kernreaktor in ihrem eigenen Mini-Bunker nahe New York betrieb, um Materialien zu testen. Auf der anderen Seite, daß die NSA in der Wüste von Utah eine riesige Datenhalde bauen will, wo sie den gesamten Globus überwachen können. Obwohl: ist das wirklich die andere Seite? Oder gehört das in den gleichen Topf? Vielleicht hätte man sich zusammentun sollen, dann hätte man wenigstens ein bißchen Strom, der nötig sein wird, die Yottabytes zu durchsuchen. Auch die Stasi hatte wahrscheinlich ein relativ vollständiges Bild ihrer Gegenseite. Mangels Auswertung nutzten und nützen diese Daten aber wenig, das gleiche Problem dürften die Datensammler der US-Horch-und-Guck-Fraktion haben. Noch dazu: das Datenwachstum ist, was sinnvolle Daten betrifft, maximal linear ansteigend. Der schwachsinnige Anteil der Daten (Facebook, Google+ und andere Foren) dürfte exponentiell ansteigend sein, was die Auswertung in naher Zukunft schwierig machen wird und in ferner eher unmöglich.

Einerseits ist das tröstend, weil die “Vorratsdatenspeicherung” oder eher Dauer-Ausspionage des Bürgers nicht mehr ganz so wild sein wird. (mehr…)

Nein, auch wenn der Titel es suggerieren mag, hier geht es nicht um einen Spanischen Robert, der die Cloud liebt und auch nicht um General Aldo, der aber mit seiner Aufforderung Recht hat…

Wie passend, vor gut einem Jahr versuchte ich aufzuzeigen, wie man sich Cloud-Systeme zu Nutze machen kann. Besonders, was Datenablage & Verschlüsselung betrifft. Nun hat der Cloud-Wahn natürlich nicht abgenommen, was irgendwie zu erwarten war, wenn Dinge gehyped werden.

Was mich massiv nervt, ist, daß die einzelnen Dienste einem heftig Steine in den Weg werfen, um den Nutzer in ihre Apps einzulullen um so natürlich Verschlüsselung auf Client- (also Nutzer-) Seite aus zu verhindern. Bisher gab es HiDrive von Strato und diverse andere Dienste (z.B. adrive.com oder sogar SkyDrive von Microsoft bis hin zur Amazon-Cloud) auf WebDAV-Basis. Wenn man
übrigens bei Strato löhnt, kriegt man auch SSHFS/CIFS-Anbindung (was wiederum zu meinem oben erwähnten Beitrag vom letzten Jahr führt). Aber das scheint eine krasse Ausnahme zu sein. Die meisten Dienste bieten WebDAV an, was nicht so simpel mit Client-seitiger Verschlüsselung betreibbar ist oder auch schlimmer: mit eigenem Client bzw. neumodisch gesagt, mit einer “App”. Der Client ist nämlich oft proprietär und deshalb gerade aus Linuxer-Sicht bäh. DARUM sollten sich die Datenschützer mal kümmern, das wäre produktiver als rechtlich die Wand anzubellen, ohne daß was passiert. Der Nutzer sollte die volle Kontrolle über seine Daten behalten können!

Aber es gibt auch Ausnahmen, die einem das Leben einfacher machen. (mehr…)

Es gibt ja immer wieder komische Dinge, die man käuflich erwerben möchte. Dafür hat man ja bekanntlich das Internet erfunden. Problem: manchmal gibt es im Netz nix Perfektes. Oder aber: man will es wenigstens mal vor dem Kauf in der Hand haben. Kleines Beispiel: ein Handy-Aufsteller. Nein, ich meine damit nicht irgendwelche bescheuerten Sessel für’s Handy oder so. Es geht eher darum, Video mit dem Smartphone gucken zu können, ohne das Teil die ganze Zeit in der Hand halten zu müssen. Dazu hat die Industrie durchaus ein paar lustige Ideen, in billig: Saugnapf-Kugelln oder Mini-Pömpel. In teuer: irgendwelche Plastik- oder Papp-Schablonen.

Dann gibt es natürlich noch den Markt des Vertrauens vor der eigenen Haustür. Wer einmal beim Planeten oder Mädchenmarkt bestimmte Dinge gesucht hat, wird festgestellt haben, daß bestimmte Produkte zu Tausenden in Millionen Variationen angeboten werden. Andere dafür gar nicht. Das ist so, als würde man einen Supermarkt ausschließlich mit Cola & Erbsensuppe betreiben, dafür aber von 500 verschiedenen Firmen (und wahrscheinlich einem Anbauplan für 500 weitere Erbsensuppen- und Cola-Firmen). Oder anders gesagt: Fehlanzeige. Im gleichen Atemzug hatte ich festegestellt, daß diverse Gadget-Stores in Berlin-Mitte dicht gemacht hatten. Logisch, damit wird man die Ladenmieten wohl kaum begleichen können. Stattdessen finden sich rund um den Hackeschen Markt nur Schuh- und Klamottenläden. Und ich erkenne ein Muster: alles irgendwie gleich, nur von 100 verschiedenen Firmen. Der einzige Trost: so viele Touris & schwerreiche Scheichs kann es gar nicht geben, insofern werden die meisten von denen zu recht wieder sterben.

Aber wo war ich doch gleich stehengeblieben? Richtig! Ein Handy-Aufsteller zum Video-Gucken! Von der vorortigen Konsumwirtschaft enttäuscht, wandte ich mich also wieder dem Netz zu. Als Idee bleibt noch: Do it yourself! Wie schwierig kann es sein, so etwas selbst zu basteln? Und tatsächlich: zu Hunderten gibt es Videos und merkwürdige bis kranke Ideen, wie man sich sowas selbst bastelt. Nett war auch die Idee einer Toblerone-Packung, so zu finden auf dieser Seite. (ganz unten)

Eine der einfachsten Ideen war diese: Eine oder 2 alte Kredikkarten, zurechtschnippeln und flach mitnehmen. Kann man immer wieder auseinandernehmen und zusammenschieben. Sieht merkwürdig aus, ist aber tatsächlich superstabil und macht, was es soll. Vielleicht bestelle ich doch noch irgendwann einen teuren Aufsteller…*entnervt sei*

Ist schon schräg, daß man vermeintlich simple Dinge nicht in jedem Späti oder so kriegen kann. Diese Welt ist falschrum. Oder ich halt’ sie falsch rum…*träller*

Jetzt werden mich viele für komplett übergeschnappt halten, aber, wie sagt ein Kollege von mir immer: das ist mir total boogie (ist das überhaupt die korrekte Schreibweise? Was sagen Boogieisten dazu?)! Recht hat er! Also: ich bin nun stolzer Besitzer eines Geigerzählers. Diese Info wird für viele von euch nicht so prall sein, weil mich eh alle für paranoid halten.

Aber gehen wir den Dingen doch mal auf den Grund, ob Paranoia in diesem Fall vielleicht angebracht ist? 1986 explodierte der Atom-Meiler von Tschernobyl. So weit nicht unbekannt. Damals habe ich mir darüber wenig Sorgen gemacht, das war eigentlich schon unschlau. Denn auch damals hätte man sich mit wenig Technologie zumindest ein bißchen behelfen können. Aus heutiger Sicht weiß ich nicht, wie oft ich draußen im Regen stand oder wie oft es Pilze bei uns gab. Wild-Fleisch esse ich eh nicht aber trotzdem: all das hätte man zumindest testen können, hätte man damals eine Geigerzähler gehabt.

Aber selbst das ist eigentlich nicht genug. Man sollte hinterfragen: werden Dinge eigentlich größtenteils aus neuen Materialien gemacht? Oder anders gefragt: wieviel Recycling ist eigentlich in unseren Industrie-Produkten? Wenn man sich aktuelle Rohstoff-Preise ansieht, muß man nicht lange nachdenken: je mehr die Preise steigen, desto weniger wird auf den Müllhalden landen. Im Grunde ist das ja auch gewollt, Plastik wird aus Öl hergestellt, Metalle können nicht ewig aus dem Boden geholt werden, Recyling ist eine feine Sache. Nehmen wir das Beispiel Aluminium. Über 90% der Aluminium-Produkte stammt aus recycletem Aluminium. Weil einfach nicht genug aus dem Boden gezogen wird. Aus sicherer Quelle weiß ich, daß Werke, die Aluminium verarbeiten, ihren angekauften Schrott auf Radioaktivität scannen. Ich schätze, das dürfte daher kommen, daß es schon Incidents gegeben hat, wo verseuchtes Aluminium verarbeitet wurde. Ob das auch damit zusammenhängt, daß aus Gegenden rund um Tschernobyl Material “verschwindet”, weiß ich nicht. Aber Geschäftemacher werden immer ihren Schnitt machen, wenn die Preise steigen. Dann nimmt man auch mal ungewöhnliche Quellen. Wie z.B. die polnischen Laster, die auf der Ladefläche über 1000 Berliner Gullideckel hatten. Steigende Preise führen immer zu Mafiositäten, zu heftigen Schwarzmärkten ohne Kontrollmöglichkeiten. Und selbst wenn es Kontrolle gibt, sie wird nie 100%-ig sein!

Und nun haben wir die Fukushima-Katastrophe gehabt. Dort liegen ganze Städte in Trümmern, eine bisher stark bewohnte Gegend, fast bis an Tokios Grenzen, eigentlich komplett verstrahlt. Aber nicht wertlos. Und vor allem wird niemand merken, wenn der dortige Müll “verschwindet”. Und in irgendeiner Art wiederverwertet wird. Und dann kommen tatsächlich die ersten Meldungen über Versuche, verstrahlte Autos an die Russen zu verticken. Schön doof, das im Ganzen zu versuchen, das wird man demnächst geschickter machen. Ob das auch so gut kontrolliert wird, wenn es als Stahlschrott daherkommt? Und wie gut sind die Scanner, wenn ich das strahlende Zeug irgendwie gut ummantele? Oder um es anders zu sagen: die Nummer wird unkontrollierbar, selbst wenn der Kontroll-Wille da wäre (was er nicht wirklich ist, es gibt Stichproben, aber von genereller Strahlenkontrolle hört und liest man gar nichts). Der Wille wird wahrscheinlich auch davon abhängen, daß man keine Panik schüren will. Oder, um es anders zu sagen: wenn mal wieder ein AKW hochfliegt, wird man scannen. Ca. 3-6 Monate lang. Und dann pennt das Ganze wieder ein, ist ja extra Arbeit, kostet Geld & Aufwand. Natürlich wird es bei Schrotthändlern Standard-Scans geben, aber schwarze Schafe gibt es ja überall. Und bei nuklearer Verseuchung ist es einfach schlecht, wenn auch kleine Teile durchkommen.

Was heißt überhaupt “WIRD unkontrollierbar”? Wahrscheinlich ist es das längst. Ich hatte deshalb schon lange mit dem Gedanken gespielt, mir einen Geigerzähler zu kaufen. Nach Fukushima war das ein Ding der Unmöglichkeit. Die günstigen waren ständig ausverkauft, wobei man da das Gefühl hat: wieso werden nur so wenige überhaupt produziert? Und wieso kostet diese Uralt-Technik (fast unverändert seit 1928) mehr als 30 Tacken? Nein, die günstigen liegen bei 150-250 Euretten, wenn sie denn zu haben sind. Etwas besser wird es, wenn man die teureren kauft, 300+X Penunzen und dann hat man alle 3 Sorten, wobei Alpha-Strahler eigentlich relativ irrelevant sind. Meistens hat man dann ein Gerät mit einem Display, aber Long-Time-Logging fehlt ebenfalls. Da geht’s dann bei 350 Lappen los und hört so bei 500 Ocken auf, damit geht dann alles, was man braucht. Diese sind lustigerweise auch zu haben. Aber ich finde, die sind viel zu teuer.

Auf dem 28C3 dagegen fand ich ein paar Leute, die blinkende Gadgets verkaufen, darunter auch einen Geigerzähler: MightyOhm

Allerdings als Kit zum selbst löten. Jetzt bin ich nicht so der Bastel-Freak, habe 2 linke Hände, aber sie boten auch einen Workshop an, sozusagen “begleitetes Löten.” Das Kit kostet 100 Euronen und der Workshop zum Löten ist for free. Ich habe es hinbekommen (UFF!), das Ding läuft, hat eine LED und einen kleinen Lautsprecher. So sieht’s aus:

Sie hatten auch einen “heißen Teller”, mit dem man das Ding gleich testen konnte. Schön, nun hat man aber immer noch kein Display, wird so mancher nörgeln. Für täglichen Einsatz braucht man das ja eigentlich auch kaum. Was man eher bräuchte, wäre eine Logging-Möglichkeit. Und siehe da: das Gerät hat einen Serial-Port! Für nur 15 Pimperlinge mehr bekam ich einen USB-Serial-Umsetzer (FTDI) und kann nun via minicom (9600 Baud, Hahaha!) wunderbar mitloggen:


CPS, 0, CPM, 24, uSv/hr, 0.13, SLOW
CPS, 1, CPM, 23, uSv/hr, 0.13, SLOW
CPS, 2, CPM, 22, uSv/hr, 0.12, SLOW
CPS, 0, CPM, 22, uSv/hr, 0.12, SLOW

Das liest sich folgendermaßen: CPS = Counts per Second, dazu gehört der Wert dahinter. CPM = Counts per Minute, ebenfalls der Wert dahinter, uSv/hr = Micro-Sievert pro Stunde und der Wert dahinter und am Schluß eine Anzeige, die sagt, ob es SLOW oder FAST ist. FAST ist nicht gut (den radioaktiven Teller ranhalten und sofort wurde ein “FAST” daraus). Aber es gibt noch einen Mode INST, spätestens jetzt wird das Ding inakkurat, weil der Buffer nur 255 Ticks pro Sekunde kann, aber ich denke, wenn man Material findet, das das überschreitet, sollte man sowieso Abstand halten. Ich meine, wenn selbst ein Teller, auf dem Uranoxid gelagert wurde, nur bis zum FAST-Mode kommt, wie schlimm wird dann der INST-Mode sein?

Ich denke jetzt gerade darüber nach, den Geiger-Zähler (warum wird Herr Müller eigentlich vom Gerätenamen ausgespart?) mal ein paar Tage auf die Fensterbank zu stellen, um zu sehen, ob sich die Belastung ändert, auch abhängig von Windrichtung usw. Danach müßte man die Werte eigentlich nur noch durch gnuplot oder so pipen und schon hat man eine schöne Zeit-Kurve der Strahlenlast. Mal sehen, falls die Batterien versagen, hänge ich das Ding halt mit ‘nem Trafo ran. Und vor dem nächsten Kauf von Dingen, zu denen man stärkeren, regelmäßigen Kontakt hat, kommt das Ding nun einfach mit, ist ja nicht so riesig. Und an alle, die jetzt immer noch lachen: Ich werde auf eure Gräber spucken! Vorausgesetzt, ihr lebt noch lang genug, mir den genauen Friedhofsplatz zu mailen…

Ach ja, eins noch: Beim 28C3 hängen natürlich wieder überall Zettel mit der Aufschrift: “Use more Bandwidth!” Da sage ich nur: Kunststück! Die Switche, die im Haus verteilt sind, haben zwar alle GBit-Uplinks, aber die restlichen Ports nur 100MBit. Wenn ich mal an der Wand eine Gigabit-Buchse ergattere, schafft selbst mein popeliger Laptop 40-50 Megabyte/s (Ich schreibe das extra aus). Also ca. das 5-fache dessen, was am 100MBit-Port möglich ist. Klar, im Keller haben irgendwelche Leute sogar 10 GBit, dort hängen ihre FTP-Server dran. Da die Server scheinbar kaum Datendruck aushalten, schmeißen sie einen permanent ab, insofern sind die 10 GBit auch hier ein bißchen für die Katz, weil es sich komplett auf die paar konzentriert. Diese Netz-Unausgewogenheit kann letztlich nur dazu führen, daß die Datenmengen nur kleckern. Von denen, die das lahme WLAN nutzen mal ganz abgesehen. Insofern ist der Zettel also eher eine Art Running Gag und kann getrost vernachlässigt werden, es ist faktisch nichtmal möglich, meinen Laptop zu sättigen (und der hat heute beim GBit-Port innerhalb weniger Stunden über 300GB abgegeben). Wie soll man da das Gesamtnetz sättigen? Vielleicht sind auch gar nicht mehr so viele Daten da? Irgendwie war das früher alles weniger einfach zu kriegen, es gibt eine gewisse Daten-Inflation: alle haben alles. Da ist es sehr verwunderlich, warum die FTP-Server trotzdem so dicht sind. Ich nehme mal an, das sind idiotische Mirror-Skripte und am Ende schmeißt der Sauger 90% weg. Ja, ich nörgele hier auf hohem Niveau, natürlich bin ich zufrieden, daß die Streams jetzt reibungslos klappen, keine Dauerangriffe laufen undundund. Es ist schon eine erstaunliche Leistung! Ich wollte nurmal die Sache mit dem “Use more Bandwidth!” klarstellen.

…etwas, was zum Tenor dieser Seiten paßt: Arsch-Security!

Zum Congress muß ich ja nicht mehr viel sagen, außer, daß man von außen wieder mal gef*ckt ist, weil die Streams zusammenbrechen, die Webseite nicht erreichbar ist, undundund. Da gab es den hoffnungsvollen Ansatz “No nerd left behind” mit Riesenaktionen wie VPNs und zugesicherter Bandbreite für Streams und feste IPs und dann versagt die Technik auf ganzer Linie. Naja, Chaos halt. Trotzdem sollte die Idee mit dem BCC so langsam überdacht werden, mehr Leute brauchen mehr Ressourcen! Wenn 90% draußen sind, werden die Streams das wohl kaum packen…

Der Kampf mit dem Gallery2-Tool kostet mich ganz schön Nerven. Diverse Dinge wie Permalinks (nur so ist das eigentlich halbwegs merkbar) habe ich nur nach vielen Schmerzen hinbekommen und dabei hat man permanent das Gefühl, daß man diesem Tool Tür und Tor öffnet. PHP ist kein Kandidat, dem man einfach mal so vertrauen könnte. Aber: ohne wird es einfach zu krude, also werde ich versuchen, die Sicherheitsprobleme, die ich bisher nur vermute, auch anzugehen. Bis dahin gibt’s jetzt immer mal wieder spontan ein paar Bildchen, diesmal z.B. ein Album nur mit Hibiskus-Blumenbildern. Natürlich sind es größtenteils Macroshot HibiskusMacroshots (oder auch gleich die Fullsize-Version), aber auch die eine oder andere größere Aufnahme ist dabei. Klar croppe ich zur Sicherheit und haue auch nie die Full-Size raus, aber ich denke, 10-13 MegaPickel dürften doch für jeden ausreichend sein, oder? Jedenfalls sind einige der Bildchen in Fullsize fast ein bißchen heftig wie aus einer anderen Welt. Übrigens sind die nicht mit der gleichen Methodik aufgenommen. die 5XXXersind mit Zwischenringen und 18-250mm Sigma aufgenommen. Gutes Bokeh und knackige Schärfe bis zum letzten Punkt, dafür aber eben auch nicht so hochmakromäßig wie die 9XXXer. Diese sind mit 70-300mm Canon und einem Raynox 250er Adapter aufgenommen. Mehr Macro, aber auch mehr Unschärfe (deshalb auch kleiner: nur 10MPix statt 13, um euch alle zu täuschen, hähähäh!). Theoretisch hätte ich bei den Zwischenringen durchaus noch einen dazuhängen können, aber dann hätte ich keinen Autofokus mehr gehabt. Der fehlt mir bei dem Raynox komplett. Außerdem ist das Raynox dermaßen dunkel, daß ich auch mit Blitz keine kleinere Blende als F13 wählen konnte, während die Zwischenringe, sogar ohne Beugungsunschärfe bis F22 ihren Dienst taten. Inklusive Autofokus! Aber macht euch selbst ein Bild.

Dann muß ich noch die Begegnung der dritten Art loswerden: Ärger mit der Post. Das ist ja ein leidiges Thema. (mehr…)

Tja, viel Zeit ging ins Land in den letzten Wochen. Es fing nach dem LinuxTag an, als ich mich mit Wine anfreundete. Kein Witz: das Ding ist brauchbar! Ab Version 1.3.19 laufen Spiele, Tools und sogar 3D-Zeug! “Wine Is Not an Emulator” (das Akronym zu Wine, Ralf hatte mich wohlwissenderweise korrigiert, ich hatte “Windows is…” geschrieben, wobei…:)) hat es geschafft. Da man wine in einzelnen “Bottles” starten kann, kann man Applikationen wunderbar jailen. Viren? Mir doch Wurst, dann habe ich halt einen in der einen Bottle. Raus kommt er da höchstens via Netz und da ist es ebenfalls nicht mein Problem, harhar. Aber mal ernsthaft, hier eine Kurzanleitung (bash-Style, tcsh-Nutzer wie ich machen vor das “WINEPREFIX” das Kommando env):

Wine installieren
cd /tmp
mkdir test
WINEPREFIX=/tmp/test winecfg
Einstellungen vornehmen, z.B. Full Screen oder nicht und: bei mir läuft nur emuliertes Audio, alles andere stürzt ab

Nun die Applikation installieren:
WINEPREFIX=/tmp/test /cdrom/setup.exe
cd test/drive_c/Programme/”Programmverzeichnis”
WINEPREFIX=/tmp/test wine Programm.exe

So ungefähr. Wenn Dinge fehlen wie VB-Runtime oder MFC-Libs, dann kann man die mittels des Kommandos winetricks (z.B. WINEPREFIX=/tmp/test winetricks apps mono28) nachladen und das Exe-File nochmal neu starten. Total easy! Der Wahrheit zuliebe sollte man erwähnen, daß nicht alles geht. Am besten, man versucht es zuerst mit Freeware. Oder Shareware. Oder Nagware. Oder…

Aber weiter im Text. Was war noch? Richtig: die Umstellung meines Blogs in Richtung Hetzner. Byebye NBIserv.de. Und gleichzeitig bin ich total entnervt von meiner Gallery. Klar, album war ein nettes Tool. Aber eben nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit. Was neues mußte her. Ich habe lange rumprobiert und glücklich bin ich auch mit der derzeitigen Wahl nicht: gallery2. PHP ist sowieso immer grenzwertig und die Themes von gallery2, nunja. Gallery3 bringt’s dagegen gar nicht und Konkurrenzprodukte? Schlechter Witz. Auch in WordPress eingebettete Plugins: alles Grütze. Also beiße ich nun in den sauren Apfel und sage:

Die neue Gallery (In Worten: media.dicke-aersche.de) ist eröffnet!

Die alte Gallery bleibt vorerst erhalten, wird aber wohl keinen Zuwachs mehr erhalten.

Passenderweise zur Eröffnung der neuen Gallery war gerade WGT (Wave-Gotik-Treffen) und ich habe knapp 4500 Fotos plus 500 Konzert-Schnappschüsse gemacht. Nach der Wegwerf-Phase bin ich nun bei 3000 Bildern gelandet und knapp 500 davon haben ihren Weg in die neue Gallery schon gefunden. Ich schätze, ich werde noch die Konzert-Pics reinbringen, aber alles andere dürfte nun fertig sein. Viel Spaß beim Gucken, Kommentieren und Bewerten!

BTW, ich behalte mir das Recht vor, unschöne Kommentare zu beseitigen. Ich weiß genau, daß es wieder Leute geben wird, die bei den Fotos austicken, weil ihnen irgendein IYFBP (Insert Your Favourite BodyPart) nicht paßt. Ich sage: mir gefallen alle Leute auf diesen Bildern, jeder von ihnen hat versucht, beim WGT was zu reißen und ich rufe den ganzen Langweilern, die nur ihren fetten Wanst in öden Shirts wogen, zu: macht’s besser, dann könnt ihr auch lamentieren! Kritik an meinen Fotokünsten dagegen ist eindeutig erlaubt und auch erwünscht!

Vielleicht noch soviel: als Entscheidungshilfe hatte ich Schärfe als Hauptkriterium genommen. Das führte dazu, daß diverse Sub- und Objekte nicht zentriert in der Bildmitte erscheinen. Putzigerweise ist bei einer Serie immer das erste und das letzte Bild am schärfsten. Mal abgesehen davon, daß ich bei den WGT-Bildern mein billiges 18-250mm-Objektiv von Sigma doch als leicht randschwächelnd wahrgenommen habe. Das macht sich bei Hochkant-Bildern bemerkbar, wenn sowohl Füße als auch Kopf leichte Unschärfen haben, aber die Mitte superscharf ist, obwohl eigentlich alles relativ in der gleichen Focus-Schärfe-Ebene liegt. Nächstes Mal versuche ich durch mehr Blende was zu reißen. Dann werden vielleicht auch die Bilder gegen die Sonne besser. Ich habe viel Ausschuß mit Halos, weil die Sonnenblende nicht reichte. Ich bin am überlgen, ob ich ein Verzeichnis aufziehe, in das ich die Bilder packe, die mir besonders am Herzen liegen, die aber durch Halos oder leichte Unschärfen stark verfremdet sind. Ist ja auch irgendwie Kunst, oder? :)

Heute war der erste von 4 LinuxTag-en hier in Berlin. Da heute der Tag der Virtualisierung war, mußte ich natürlich dort hin, da werden 2 meiner Hauptthemen auf einem Kongreß zusammengefaßt, supi! Interessant übrigens, daß der vom Marketing aufgebaute und damit technisch verbrannte Begriff “Cloud” recht selten fiel, sehr schön!

Aber das war’s auch schon mit der Harmonie. Der erste Beitrag, den ich mir antat, kam von einem wirren, zu spät gekommenen Iren namens Feargal Mac Conuladh. Zugegeben, die Software von ihm und seiner Mannschaft (Firma: Securiforest) hatte interessante Ideen. Aber die Vorführung war mäßig, da die Demos abschmierten. Er wollte das Ganze auch nur auf Anfrage rausrücken, weil es eben noch nicht fertig sei. Logisch, das wirft immer ein schlechtes Licht auf ein Projekt. Da die Frager nach dem Vortrag viele Wünsche hatten, die mit “Nein” beantwortet wurden, nehme ich mal an, daß diese Firma, trotz des mehrmaligen Begriffs “survive” diesen Hauptwunsch langfristig nicht erfüllen kann. Aber ist ja nur meine Einschätzung.

Danach kam “Kraxel” (Gerd Hoffmann, RedHat) und erzählte über Spice, einer Client-Umgebung, die im Grunde (so habe ich es verstanden) rdesktop und VNC ablösen soll, damit man auch Linux-Desktop-Clients vernünftig ausrollen kann. Das Ganze hatte interessante Ideen (wenn auch etwas lieblos vorgetragen, mecker, mecker!) und ich würde sagen: geht alle auf die Seite des Projekts, damit man sich mal selbst ein Bild davon machen kann! Er selbst zeigte am Schluß nur eine Demo von 2 VMs, die gleichzeitig liefen, ob sie aber beide gleichzeitig Multimedia darstellen könnten oder nicht, blieb offen.

In der Pause durchforschte ich die Ausstellung zum LinuxTag und fand ein sehr spaßiges AccessoireOpenSuSE-Bier
für den Linux-Nerd. Auch, wenn ich eher Ubuntu einsetze, aber diese Idee ist dermaßen geil: OpenSuSE-Bier! Ich warte gespannt auf die Green Lemon- oder noch besser, die Level 7-Variante! Nerds brauchen ja immer Koffein…
(mehr…)

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