…verschwinden einfach so von meiner Seite, weil da jemand blöd rumgelöscht hat. Wenn ich den erwische, zwicke ich ihn heftig! *Aua*
Aber Herr Doktor, wir konnten den Arm des Videos retten:
…verschwinden einfach so von meiner Seite, weil da jemand blöd rumgelöscht hat. Wenn ich den erwische, zwicke ich ihn heftig! *Aua*
Aber Herr Doktor, wir konnten den Arm des Videos retten:
Ich hatte ja vor ewiger Zeit mal bemerkt, daß mir meine eigene selbstgefrickelte Blog-Software auf den Sack ging. Es ist ein Mix aus Bourne-Shell und AWK und wurde im Laufe der Zeit immer lahmer. Etwas Neues mußte her. Ich hatte zwar anfangs gedacht, ich lerne mal eben Ruby und mache es dann wieder selbst, nur besser. Aber das wurde nix: Zeit ist nicht gerade endlos vorhanden… Folglich mußte was anderes her und zwar möglichst vom Feeling was Ähnliches, ich stehe auf spartanisch.
Ich habe mich durch die Reihen gewälzt. Durch den unendlichen Schmutz, den es draußen so gibt. Da merkt man erst, daß die eigenen Programmierkünste doch ausreichender sind, als man geglaubt hat. Wikis über Wikis und Blogs über Blogs, mit Drupal kam ich noch am Dichtesten ran. Ansonsten: fast nur Schrott, auch die kommerziellen übrigens. Ich hatte mir auch kurz WordPress angesehen, fand aber alleine die Anzahl der Möglichkeiten erdrückend und verwarf es, ohne es groß ausgetestet zu haben.
Ich fragte Ralf, was ihm dazu einfiel. Er verwies auf seinen Bruder, der schwörte auf WordPress. Also tat ich mir das nochmal genauer an. Und ja: es ist supersimpel, ich kann meine alte Struktur komplett rüberretten und es ist sehr flexibel, man kann es zur Not auch in andere Formate überführen ohne große Probleme. Der einzige Wermutstropfen: es benötigt eine Datenbank. Das bedeutet: falls jemals eine dicke Seite auf mich verlinkt, ist mein Werk wahrscheinlich in Sekunden ge-DOS-t. Ist aber die letzten Jahre nicht annähernd passiert. Insofern probieren wir es nun mal aus. Schließlich kann ich tatsächlicherweise auch wieder zum alten Format zurück!
Nicht alles ist bisher perfekt, die Link-Liste ist leer und vieles anderes werde ich noch etwas ändern im Laufe der nächsten Wochen. Aber so kann ich zumindest damit leben. Es gibt auch Kommentare (der Schwabe hatte etwas rumgenervt deswegen), wenn auch nur moderiert, ich habe keine Lust auf rechtliche Auseinandersetzungen.
Ich hoffe inständig, daß diese Seiten den Qualitätsabteilungen der DICKE-AERSCHE-Fangirls und -Fanboys genügen und verbleibe in tiefer Zuneigung an meine Lesenden… (*Rücken brech beim runterknicken*)
Passend zum wärmsten November des Monats präsentiere ich neue Schaffensergebnisse:
Erstmal vorweg: alle 4 Bilder sind aus Hannover, wir waren dort nämlich zu einem spontanten Kurzbesuch (die Gründe lasse ich jetzt mal weg). Die ersten beiden stammen von einem Objekt, welches ich schon diverse Male zu ver-HDR-isieren versucht hatte, was mir aber irgendwie nie gelungen war. Dank besserer Technik ist es nun vollbracht. Das Flugzeug, in dem ein griechisches Restaurant untergebracht ist, hat gerade nachts mit den Lichteffekten seinen ganz besonderen Charme (Jaja, das sind wirklich NACHTBILDER!). Und daß es dort griechische Speisen gibt, bedeutet: mit dieser unentgeltlichen Mini-Werbung habe ich sozusagen einen persönlichen Teil zur Rettung Griechenlands beigetragen, Hahaha! Wobei wir dort nie drin essen waren, ich kann also zur Qualität des Essens gar nichts sagen…
Das zweite Bild ist auch etwas schräg. Dieser Pfahl mit der “Bullenschüssel” (ich zitiere hier nur aus dem Film “Blues Brothers”!) obendrauf ist eine Werbung für die “Polizeigeschichtliche Sammlung Niedersachsen”, also eine Art Polizeimuseum. Dieser Pfahl und damit auch das Museum war mir nie vorher aufgefallen, bei Google kann man ihn aber von oben sehen, also dürfte das Polizeiauto dort schon eine Weile drauf sein. Diese Gegend ist allerdings am Arsch der Welt, da kommt niemand freiwillig hin. Und selbst beim Vorbeifahren sieht man den Pfahl kaum, da ist der Restaurant-Flieger deutlich besser zu sehen. Das ist bestimmt schade, denn ich wette, der Inhalt des Museums könnte interessant sein. An diesem Ort werden ihn aber die wenigsten zu Gesicht bekommen.
Das letzte Bild ist zwar ein HDR, aber irgendwie leicht verkackt. Die billigen DSLRs von Canon haben ein Problem: sie können maximal 3 Bilder in einer Reihe aufnehmen, damit werde ich bei HDRs stark eingeschränkt. Denn meistens brauche ich mindestens 5 oder 6, damit was ordentliches draus wird. Also bleibt nur die Möglichkeit, es mit einer Fernbedienung zu schießen (sonst passen die Einzelbilder beim Überblenden nachher nicht mehr übereinander, üble Fummel-Arbeit, das zu korrigieren!). Dumm nur, daß ich da kaum unter eine Sekunde Belichtung komme. Dieses HDR ist jedoch tagsüber, da müßte ich eher auf 1/60 Sekunde oder weniger kommen. Was bleiben einem also für Lösungen? Die Blende zudrehen. Klar, hatte ich gemacht, auf 22. Immer noch viel zu viel Licht kam durch. Nun versuchte ich etwas Verwegenes. Ich nutzte einen Graufilter, um künstlich weiter abzudunkeln. Den hatte ich eigentlich geholt, um an belebten Orten via Langzeitbelichtung leere Straßen zur Hauptverkehrszeit abbilden zu können. Jedoch war selbst mit diesem Graufilter gerade mal als unterste Belichtungszeit 1 Sekunde möglich. Ich denke, ich werde mir noch ein paar der Filter zulegen müssen (die kann man kombinieren, allerdings weiß ich nicht, wie man dann noch einen Fokus bekommen soll), damit das “Leere-Straßen-Projekt” eines Tages Wirklichkeit wird…
Wie auch immer, in allen Bildern herrscht eine deutliche Unschärfe und damit ist auch das resultierende Bild leicht unscharf. Aber wer ist nun der Hauptverantwortliche? Der Graufilter? Der Umstand, daß ich bei Stativaufnahmen häufig vergesse, den Stabilisator auszuschalten? Oder doch die stark zugezogene Blende, die letztlich mehr Beugungsunschärfe erzeugt, als sie an Blendenschärfe schafft? Ich schätze, es ist ein Mix aus allen zusammen. Das muß also noch geklärt werden.
Kunsttechnisch hängen die Autos unter einer Autobrücke, mitten in se City. Eigentlich hat mich auch dieses Kunstwerk seit einiger Zeit gereizt, mal ein Bild davon zu machen. Hat ja nun geklappt, wenn auch nicht ganz mit dem erwünschten Ergebnis.
Falls es jemand zu den einzelnen Örtlichkeiten zieht: die GPS-Koordinaten finden sich in den EXIF-Tags der einzelnen Fullscreen-Bilder. Und für alle, denen das nicht tröstlich genug erscheint, denen spende ich Hoffnung mit dem Spruch eines Wettermanns aus dem TV: “Der Regen wird bald wärmer!” Fällt es eigentlich nur mir auf, daß das Wetter mieser geworden ist, seitdem sie Kachelmann eingelocht hatten? Ich wünsche noch einen schönen Rest-Maivember…
Ich erinnere mich mit Unbehagen an den Zufall mit dem Ei und seiner merkwürdigen Form. Aber kaum stehe ich in der Küche, passiert es
schon wieder!
Meine Pfanne scheint verflucht! Kennt jemand einen guten Ei-Leser? Es ist wirklich dringend! Nein, keinen Ei-Laser…
Hülfä!
Ich habe es gewagt. Ich habe mir die neue besorgt. Die Berichte über das Canon-Wunder waren einfach zu schön, um wahr zu sein. Und solange ich die alte nicht verkauft habe, kann ich mal locker einen Test machen.
BTW, die alte Canon EOS 500D wies IMHO Pixelfehler auf, natürlich waren es keine Dead oder Stuck Pixels. Aber ab 2 Sekunden Belichtungszeit immer an der gleichen Stelle 2 rote und ein weißer Punkt ist gerade bei Nachtaufnahmen etwas störend. Natürlich sind es Hot Pixels, aber die dürften doch eigentlich erst ab Belichtungszeiten > 30 Sekunden auftreten. Ab 120 Sekunden wurden es dann tatsächlicherweise mehr. Der Canon-Service meinte: gegen Hot-Pixels könne man nichts machen, damit müsse man leben. Man habe aber die Kamera justiert. Interessanterweise sind die Pickels nach der “Justierung” weg. Merkwürdig, merkwürdig. Es gibt da auch Verfahren zur Selbsterkennung, die im Netz kursieren: Sensorreinigung bei geschlossenem Bajonett (also nur Verschlußklappe drauf) mindestens 30 Sekunden lang laufen lassen und die Hotpixel-Selbsterkennung würde sie wegdrücken. Hat bei mir nie geklappt. Aber letztlich werden die dort nur wenig anderes gemacht haben, das wiederum hat über 2 Wochen gedauert…
Aber ich will nicht meckern, sie ist nun quasi besser denn je und insofern sehr gut geeignet für einen kleinen Test. Ich habe einen kleinen Aufbau mit ein paar alten Tassen gemacht, ein Stativ davor gesetzt und beide Kameras mit dem gleichen Objektiv und gleichen Zeiten ins Rennen geschickt. Dabei habe ich die ISO-Zahlen hochgezogen und so hat man einen guten Vergleich. Hier ist das Verzeichnis, in dem die Fotos liegen:
http://bigmedia.dicke-aersche.de/eos-tests/
Der Vergleich mit offener Blende ist nicht ganz so aussagekräftig, da hier einfach noch zu viel Licht durch das Objektiv strömt. Ich muß auch dazu sagen, daß die Bilder auf die wesentlichen Motiv-Einheiten gecroppt sind und natürlich, daß logischerweise die Canon EOS 550-Bilder größer sind als die 500-Bilder, 18 Megapickel sind nunmal mehr als 15, also auch größer bei gleichem Bildausschnitt.
Bei Blende 8 sieht die Sache schon etwas besser aus. Zugegeben, trotz Stativ sind die Bilder nicht immer scharf, was daran liegen könnte, daß ich Depp vergessen hatte, den Stabi des Objektivs auszuschalten. Aber bei 17mm macht das eigentlich keinen großen Unterschied, weswegen wir die minimalen Unschärfe-Unterschiede hier mal außer Acht lassen. Was mich mehr wundert, ist die unterschiedliche Farbdarstellung. Bei beiden Kameras hatte ich den Modus Neutral gewählt. Damit dürften zumindest innerhalb einer Serie einer Kamera keine wesentlichen Lichtunterschiede entstanden sein. Ach ja, natürlich sind die normalen Reihen mit Standard-Unterdrückung bei High-ISO-Rauschen gemacht worden. Ich weiß nicht genau, ob das bei 800 oder 1600 bemerkbar wird, da bleibt das Handbuch bewußt schwammig. Jedenfalls sieht man bei den Bildern sehr schön, wie sich ab ISO800 die Spreu vom Weizen trennt. Hier prescht die 550D stark vor, und sie behält den Vorsprung bis zur Königsdisziplin ISO12800! Ja, man könnte sogar mit diesen Bildern etwas anfangen, auch wenn man sie auf 2-3 Megapixel runterskalieren müßte, um den Rauscheffekt aufzufangen. Das ist tatsächlich wie in diversen Tests beschrieben. Trotz mehr Pixel bei gleich großem Sensor hat diese Kamera es geschafft, das Rauschen deutlich besser in den Griff zu bekommen! Super!
Der Vollständigkeit halber habe ich noch von beiden Kameras ISO1600 und ISO3200 Bilder gemacht, einmal ohne High-ISO-Rauschreduzierung und einmal mit der höchsten Stufe “Stark”. Letzteres hat zur Folge, daß Konturen weicher werden. Auch hier liegt die 550 vorn, jedenfalls kann man das an der ISO3200-Aufnahme sehen. Das könnte natürlich auch am besseren Ausgangsmaterial liegen. Aber diese Aufnahmen sind eigentlich gar nicht so sehr als Vergleich zwischen den Kameras gedacht, vielmehr kann man hier sehen, was einem wann lieber ist: keine Rauschunterdrückung dort, wo man Konturen und Texterkennung o.ä. braucht. Wo klare Flächen wichtiger sind, liegt die Rauschunterdrückung vorn. Man kann nicht beides haben, leider.
Wie auch immer, die EOS 550D ist ihren Preis wirklich wert, auch wenn ihre Bedienung schon wieder leicht anders ist und mich ein weiteres Mal an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringt. Übrigens: ein interessantes Feature ist der Crop-Film-Modus. Mit ihm kann man nur 640×480 Pixel aufnehmen, aber es wird quasi gleich 7x “digital gezoomt”. Dort, wo man also nicht volle Superqualität braucht, also z.B. bei einem Großteil des Youtube-Schrotts, der so pixelig eingestellt wird oder sogar die Qualität, in der TV-Sender ihr Zeug ins Netz stellen, kann man damit immer noch locker mithalten. Wann kommt eigentlich Double-HD oder sowas? Ich bin ja lange der Meinung, daß auch im Filmbereich die Pixel-Zahlen variabler nach oben gestaltet werden müßten. Auch wenn die CPUs das zur Zeit nicht packen, aber wenn ich bedenke, daß die Pixelzahlen im Foto-Bereich mittlerweile an der 20-Mega-Grenze kratzen, sind die 2 Megapixel für den Film-Bereich echt erbärmlich. Und das nur, damit sich wieder irgendeine rückwärtsgewandte Industrie die Taschen vollstopft. Mein Apell an Intel und Konsorten: macht euer eigenes Film-Ding ohne die Film-Industrie, die Inhalte werden schon von alleine kommen. Oder wie wollt ihr sonst eure völlig überzüchteten CPUs loswerden? Ich benötige so viel Kerne ja nichtmal mehr bei Virtualisierung…
Zu guter Letzt noch eine Anregung. Wir waren heute auf dem Steglitzer Bierpinsel (ich hatte ja oft genug Fotos davon gemacht). Der irgendwie nicht mehr Bierpinsel heißen will. Er ist nun als Kunstwerk angetreten, näheres findet sich unter www.turmkunst.de. Ich war noch nie auf dem Ding drauf, früher war mir das Teil egal, dann machte es irgendwann pleite und dann stand es leer und man kam nicht mehr rein. Dann hieß es, es soll abgerissen werden. Glücklicherweise ist das nicht passiert, denn irgendwie ist das Gebilde an sich schon Kunst. Nun will man das Ding imagetechnisch aufhübschen, bis 16. Mai wird es bemalt und oben ist eine Ausstellung drin (für lau!) plus Café. Man hat einen schönen Blick über weite Teile der südlichen Stadt, natürlich nicht so fett wie auf dem Alex, weil er nicht annähernd so hoch ist wie der Fernsehturm. Aber trotzdem schön. Ich kann nur jedem empfehlen: hingehen! Und ein paar Büldsche habe ich davon auch gemacht, aber diese werde ich jetzt nicht mehr hochladen, ist schließlich schon spät…
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