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Zuerst mal wieder eine Nachricht aus der Welt der Blogs. Da ist z.B. Fridtjof, der sich darüber aufregt, daß ich ihn bei meinen Linkseiten mit dem Hinweis “komische HowTos” aufliste. Tz, ich bleibe dabei. Ach ja, hier natürlich der Link zu seinem Blog.

Bevor ich eine weitere Erwähnung mache, hier erstmal eine kleine Vorgeschichte. Oswald (weia, da steht demnächst Glühwein-Besäufnis an…) kenne ich seit meiner Uni-Zeit an der TU Berlin und der wiederum kannte jemand namens “Wusel”. Cymone und ich nannten ihn immer Wurzel, das paßte irgendwie besser. Vor allem, als wir mal bei ihm zu Hause (damals Hamburg) vorbeischneiten. Die Wohnungstür war offen, aber ein Einbrecher hätte keine Chance gehabt, weil ein paar der leeren Flaschen beim Öffnen der Tür umfielen. Eine Kettenreaktion blieb zwar aus, aber es war nur knapp, schließlich fanden sich überall Flaschen, in jedem Raum. Er wollte uns dann noch ein bißchen durch Hamburg kutschen, was insofern etwas schwierig war, weil erstmal ein leerer Bierkasten vom Rücksitz in den mit leeren Flaschen gefüllten Kofferraum seines Autos verfrachtet werden mußte. Also ein Erlebnis der ganz anderen Art. Wahrscheinlich zahlte er damals seine Miete über Flaschenpfand. Das war jedenfalls meine erste Begegnung mit “Wurzel”, danach verlor ich ihn irgendwie aus den Augen. Da Oswald aber auch ein Blog führt und dort andere Blogs ausweist, fand ich dort letztens tatsächlich das Blog von Wusel/Wurzel. Es ist irgendwie nicht ganz in meinem Themenbereich, aber er gibt sich Mühe. Interessanterweise sieht er heutzutage fast aus wie Linus Torvalds (kann man in seinem Impressum erahnen), dabei habe ich ihn noch fast als magersüchtigen bebrillten Nerd in Erinnerung. Aber wer bin ich, daß ich lästern darf, schließlich schiebe ich selber eine Plauze vor mir her (Senkbrust, Zitat Kurt Krömer)… Jedenfalls schön, daß Leute aus der Vergangenheit mal wieder in das eigene Radar rutschen, das ist irgendwie immer interessant. Zumindest für mich. :)

Dann gab’s mal wieder eine Polylux-Sendung, die zar nicht in der totalen Bizarrheit endete, wie sonst, aber es trotzdem in sich hatte. Es wurde über E-Sports berichtet, also Computerspiele, die professionell mit Geld und Sponsoren usw. betrieben werden. Mit WMs, Pokalen, Preisgeldern und Leuten, die von diesen Geldern mittlerweile leben. Natürlich ist Counterstrike (böses Ballerspiel, au weia!) Teil der Spiele-Sammlung. Und als weiterer Hinweis wurde berichtet, daß bei den olympischen Spielen in China E-Sports (inklusive Counterstrike) mittlerweile olympische Disziplinen sind. Tja, schon komisch, daß nach dem weitreichenden Spiele-Verbot, daß jetzt kommen wird, Deutschland wohl keine Spieler für diese Disziplin schicken wird, denke ich mal. Kann ja nicht sein, was nicht sein darf. Die Counterstrike-Leute sehen das gelassen, die Preisgelder gibt’s auch im Ausland und wenn es in der EU verboten wird, bleibt der Rest der Welt. In Südkorea gibt es 2 TV-Kanäle, die über E-Sports den ganzen Tag berichten, die Spieler können also entspannt sein. Und in Deutschland wird man sich also eine illegale Mafia ranziehen, die von Kids einfach überhöhte Gelder für Raubkopien nehmen wird. Aus der Alk-Prohibition von Chicago haben Politiker scheinbar bis heute nix gelernt, erstmal verbieten. Daß man dann ein paar Jahre damit das organisierte Verbrechen sponsort, ist ja Wurst. Mal sehen, wer der Al Capone des Spiele-Schwarzmarkts wird.

Linux braucht das alles nicht, kann man zur Not immer downloaden, ist ja fast alles ohne Shops zu haben. Als Nachtrag zu meinem Linux-Magazin-Artikel kann ich einerseits auf das Titelbild verweisen, als auch auf die internationale Ausgabe. Die deutsche Version des Artikels ist ja im Januar-Heft erschienen. Aber gestern flatterte mir die englische/internationale Ausgabe als englisch übersetztes PDF in die Mailbox. Dort wird der Artikel wohl in der Februar-Ausgabe erscheinen. Der brasilianische Chefredakteur, den ich zufällig kenne (*hüstel*), meinte, daß der Artikel wohl auch in die brasilianische Ausgabe aufgenommen werden würde. Dabei kann ich gar kein Portugiesisch, da kann ich also nichtmal gegenlesen. Schon schräg, welche seltsamen Wendungen solche Dinge manchmal haben, das verselbständigt sich total. Ob dort wohl auch wieder vergessen wird, irgendeinen URL-Hinweis auszugrauen? :) ))

Und natürlich wieder der Hinweis auf den Dark Market im Duncker (Dunckerstr. 64 in Berlin Prenzlauer Berg) von 13-20 Uhr am Sonntag, den 10. Dezember 2006. Cymone wird selbstverständich mit ihrer selbstgemachen Bat Catz’n'Deads-Collection Cymones Schädel-Haar-Blumen am Stand stehen! Weihnachten kommt! X-MAS! Ihr braucht doch alle Schnickschnack! Loslos! Und wehe, ihr packt die Geschenke dann zu früh aus, dann passiert euch nämlich das!

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